DIE FAMILIE DER SELIGPREISUNGEN

Die Gemeinschaft der Seligpreisungen besteht aus drei Zweigen:

  • eines männlichen Zweiges des geweihten Lebens
  • eines weiblichen Zweiges des geweihten Lebens
  • ein Zweig von Laienmitgliedern, verheiratet oder ledig

Die Gemeinschaft erweitert sich auch mit „BÜNDNISMITGLIEDER“, um die Familie der Seligpreisungen zu bilden.

GEWEIHTE

BRÜDER UND PRIESTER

GEWEIHTE

SCHWESTERN

LAIEN

VERHEIRATET UND EHELOS LEBEND

DIE FREUNDE DES LAMMES

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    “Votre don sera reçu par la Fondation pour le Clergé, en faveur de la Communauté des Béatitudes et les données recueillies sur le formulaire de don serviront aux communications de la Communauté des Béatitudes et de la Fondation pour le Clergé.”

    BÜNDNISMITGLIEDER

    Il existe aussi des réalités d’alliance de la Communauté des Béatitudes. Parmi elles, en France, les Fraternités Saint Camille de Lellis sont des lieux d’accueil et d’écoute. Les membres des Fraternités ont ressenti une vocation particulière d’accompagnement et de prière et se sont formés à cela, en lien avec la Communauté des Béatitudes. Ils proposent à des personnes en difficulté un accompagnement et une écoute de compassion.

    BÜNDNISMITGLIEDER

    Il existe aussi des réalités d’alliance de la Communauté des Béatitudes. Parmi elles, en France, les Fraternités Saint Camille de Lellis sont des lieux d’accueil et d’écoute. Les membres des Fraternités ont ressenti une vocation particulière d’accompagnement et de prière et se sont formés à cela, en lien avec la Communauté des Béatitudes. Ils proposent à des personnes en difficulté un accompagnement et une écoute de compassion.

    zeugnis von

    Br. Jean-Paul von Christus dem Erlöser

    Br. Jean-Paul wurde am 26. Juni 2021 in Libreville (Gabun) zum Priester geweiht. Als ausgebildeter Arzt spürte Br. Jean-Paul den Ruf Christi, Arzt der Seelen zu werden… Derzeit ist er in unserem Haus in Zug in der Deutschschweiz im Einsatz und gibt uns in einem Video Zeugnis von seiner Berufung.

    zeugnis von

    Br. Jean-Paul von Christus dem Erlöser

    Br. Jean-Paul wurde am 26. Juni 2021 in Libreville (Gabun) zum Priester geweiht. Als ausgebildeter Arzt spürte Br. Jean-Paul den Ruf Christi, Arzt der Seelen zu werden… Derzeit ist er in unserem Haus in Zug in der Deutschschweiz im Einsatz und gibt uns in einem Video Zeugnis von seiner Berufung.

    Zeugnis von

    Jaime und Laurence

    Wir sind verheiratet und haben drei Kinder, die zwischen 9 und 15 Jahre alt sind. Wir haben französische, italienische und spanische Wurzeln. Im Moment sind wir in Mission auf der Insel Reunion. Wir sind 1995 und 1996 jeder alleinstehend in die Gemeinschaft eingetreten, wo wir uns kennen gelernt, verlobt und schliesslich geheiratet haben.

    Im Jahr 2002 haben wir entschieden eine Zeit ausserhalb der Gemeinschaft zu nehmen, um unsere Familie als zu konstruieren und nach dreizehn Jahren sind wir zurück gekommen. Heute sind die Strukturen des Gemeinschaftsleben an unser Familienleben angepasst und das ermöglicht uns ganz dem Herrn zu dienen. Unser Haus ist nur 7 Minuten zu Fuß vom Haus der Brüder entfernt. Diese örtliche Nähe ist für uns wesentlich und ermöglicht uns flexibel, angepasst an die aktuelle Situation unserer Familie, an den Gebetszeiten und anderen Gemeinschaftszeiten teilzunehmen. Das Foyer der Gemeinschaft ist für uns wirklich der zentrale Ort des gemeinsamen Gebetes, des Austausches und der gemeinsamen Mission. Die communio der Lebensstände dieser Welt von heute und morgen zu bringen ist eine wirkliche Herausforderung, um zu evangelisieren und die „Gute Nachricht“ von Christus zu verkünden.

    Wir arbeiten als Spanischlehrer (Jaime) und in der Ausbildung und Beratung  im Bereich der Kommunikation (Laurence). Unser Arbeitsleben erlaubt uns für den Unterhalt unserer Familie aufzukommen, aber wir verstehen es auch als eine Mission, die uns erlaubt unseren Glauben durch einfache Gesten, Handlungen und Worte zu bezeugen.

    Das Leben mit dem Herrn ist ein unglaubliches Abenteuer.

    Zeugnis von

    Jaime und Laurence

    Wir sind verheiratet und haben drei Kinder, die zwischen 9 und 15 Jahre alt sind. Wir haben französische, italienische und spanische Wurzeln. Im Moment sind wir in Mission auf der Insel Reunion. Wir sind 1995 und 1996 jeder alleinstehend in die Gemeinschaft eingetreten, wo wir uns kennen gelernt, verlobt und schliesslich geheiratet haben.

    Im Jahr 2002 haben wir entschieden eine Zeit ausserhalb der Gemeinschaft zu nehmen, um unsere Familie als zu konstruieren und nach dreizehn Jahren sind wir zurück gekommen. Heute sind die Strukturen des Gemeinschaftsleben an unser Familienleben angepasst und das ermöglicht uns ganz dem Herrn zu dienen. Unser Haus ist nur 7 Minuten zu Fuß vom Haus der Brüder entfernt. Diese örtliche Nähe ist für uns wesentlich und ermöglicht uns flexibel, angepasst an die aktuelle Situation unserer Familie, an den Gebetszeiten und anderen Gemeinschaftszeiten teilzunehmen. Das Foyer der Gemeinschaft ist für uns wirklich der zentrale Ort des gemeinsamen Gebetes, des Austausches und der gemeinsamen Mission. Die communio der Lebensstände dieser Welt von heute und morgen zu bringen ist eine wirkliche Herausforderung, um zu evangelisieren und die „Gute Nachricht“ von Christus zu verkünden.

    Wir arbeiten als Spanischlehrer (Jaime) und in der Ausbildung und Beratung  im Bereich der Kommunikation (Laurence). Unser Arbeitsleben erlaubt uns für den Unterhalt unserer Familie aufzukommen, aber wir verstehen es auch als eine Mission, die uns erlaubt unseren Glauben durch einfache Gesten, Handlungen und Worte zu bezeugen.

    Das Leben mit dem Herrn ist ein unglaubliches Abenteuer.

    Zeugnis von

    Sr. Eva von Jesus

    Ich bin Österreicherin und nun schon seit 22 Jahren in der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Bevor ich dem Ruf Jesu gefolgt bin, habe ich Jura studiert, um die Diplomatenschule zu machen.

    Der Herr hat sich gut meiner Liebe zu den verschiedenen Ländern und Kulturen bedient, um aus mir seine Botschafterin zu machen… heute in Peru, wo ich seine Liebe als Missionarin verkünde. Wie ist es dazu gekommen? Mein Weg zum geweihten Leben hat mit einer Messe begonnen, die von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Lisieux gefeiert wurde. Ich war berührt von der Schönheit der Liturgie, der Freude der Geweihten, die vor Gott sangen und tanzten.

    Sofort habe ich gewusst, dass Jesus mich auch einlädt an dieser Freude teilzuhaben.  Eine der Schwestern hat mir einen Flyer über die Mission der Gemeinschaft in Peru gegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort war um eine missionarische Erfahrung zu machen. Dort hat mein Abenteuer mit Jesus angefangen. Nach einer Erfahrung als Freiwillige, habe ich entschieden in die Gemeinschaft in Peru einzutreten. Nach verschieden Aufenthalten in verschiedenen Ländern, immer im Dienst der Evangelisation, bin ich nun zurück in Peru.

    Ich kann nur über die Treue Gottes staunen, seine Liebe die mich trägt und die Freude mein Leben Jesus gegeben zu haben. Ich kann jeden Tag die Wunder sehen, die Gott im Leben der Armen wirkt, die zu ihm schreien.

    Jesus ist gegenwärtig: Er tröstet die Trauernden, Er macht die Schwachen stark, Er heilt die gebrochenen Herzen, Er gibt Hoffnung, wo Entmutigung herrscht. Meine Freude ist es sein kleines Instrument zu sein, Zeugnis zu geben von seiner Barmherzigkeit und von der Freude mein Leben Jesus geschenkt zu haben.

    Sr. Eva vom Jesus

    Zeugnis von

    Sr. Eva von Jesus

    Ich bin Österreicherin und nun schon seit 22 Jahren in der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Bevor ich dem Ruf Jesu gefolgt bin, habe ich Jura studiert, um die Diplomatenschule zu machen.

    Der Herr hat sich gut meiner Liebe zu den verschiedenen Ländern und Kulturen bedient, um aus mir seine Botschafterin zu machen… heute in Peru, wo ich seine Liebe als Missionarin verkünde. Wie ist es dazu gekommen? Mein Weg zum geweihten Leben hat mit einer Messe begonnen, die von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Lisieux gefeiert wurde. Ich war berührt von der Schönheit der Liturgie, der Freude der Geweihten, die vor Gott sangen und tanzten.

    Sofort habe ich gewusst, dass Jesus mich auch einlädt an dieser Freude teilzuhaben.  Eine der Schwestern hat mir einen Flyer über die Mission der Gemeinschaft in Peru gegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort war um eine missionarische Erfahrung zu machen. Dort hat mein Abenteuer mit Jesus angefangen. Nach einer Erfahrung als Freiwillige, habe ich entschieden in die Gemeinschaft in Peru einzutreten. Nach verschieden Aufenthalten in verschiedenen Ländern, immer im Dienst der Evangelisation, bin ich nun zurück in Peru.

    Ich kann nur über die Treue Gottes staunen, seine Liebe die mich trägt und die Freude mein Leben Jesus gegeben zu haben. Ich kann jeden Tag die Wunder sehen, die Gott im Leben der Armen wirkt, die zu ihm schreien.

    Jesus ist gegenwärtig: Er tröstet die Trauernden, Er macht die Schwachen stark, Er heilt die gebrochenen Herzen, Er gibt Hoffnung, wo Entmutigung herrscht. Meine Freude ist es sein kleines Instrument zu sein, Zeugnis zu geben von seiner Barmherzigkeit und von der Freude mein Leben Jesus geschenkt zu haben.

    Sr. Eva vom Jesus

    ZEUGNIS VON

    Bruder Nathanael

    Ich komme aus Paris und trat der Gemeinschaft im Alter von 24 Jahren bei, nachdem ich einen Magister in Philosophie und ein Studium der Finanzwissenschaften abgeschlossen hatte.

    Ich erinnere mich an meinen ersten Ruf, der auf mein siebtes Lebensjahr zurückgeht. Damals war es ein Ruf zum geweihten Leben. Ohne sie zu kennen, hatte ich mir wirklich das Zitat des Pfarrers von Ars zu eigen gemacht: „Es gibt kein größeres Glück auf Erden, als Gott zu lieben und zu wissen, dass er uns liebt“. Dieser Wunsch nach dem größten Glück in der Weihe ist immer tief in meinem Herzen geblieben, auch als ich später an die Ehe dachte.

    Wie selbstverständlich habe ich mit 24 Jahren alles verlassen, um diesem Ruf zu folgen: Familie, Land, Kultur, Freunde und Freundin, Arbeit. Ich kehrte zur Gemeinschaft der Seligpreisungen in … der Elfenbeinküste zurück, in einer katholischen Mission. Dort entstand mein Ruf zum Priestertum, als ich sah, wie sehr die Menschen „die Sakramente brauchten“.

    Seitdem bin ich viel gereist: sechs Jahre in Afrika (Elfenbeinküste, Ruanda, Gabun), Israel, Rom, Toulouse, Denver in Colorado… Und ja, die vier Kontinente! Das ist einer der Aspekte der Gemeinschaft, der mir am besten gefällt: die Internationalität. Die Gemeinschaft hat mir die Möglichkeit gegeben, dem Volk Gottes in seiner Universalität zu begegnen und ihm in Wahrheit und in der Tiefe zu begegnen. Als Bruder und als Priester teilt man das Innerste des Lebens der Menschen: ihre Freuden, ihre Nöte etc. Man ist in den glücklichsten Momenten ihres Lebens (Hochzeiten, Geburten usw.) ebenso präsent wie in den schwersten (Tod…). Was für eine Gnade und was für ein Reichtum!

    Ich kann bezeugen, dass der Herr die Wahrheit sagt, wenn er denjenigen, die alles verlassen haben, um ihm zu folgen, das Hundertfache an Brüdern, Schwestern, Häusern … verspricht. Er hat mich weit über das hinaus erfüllt, was ich mir je erträumt hätte. Nach elf Jahren in Denver, Colorado, kehre ich dieses Jahr nach Frankreich zurück, um einen neuen Dienst zu übernehmen: die Leitung unseres Hauses und unserer Gemeinde in Maisons Alfort in Paris. Nach so vielen Jahren im Ausland komme ich zurück, um „meinem“ Volk zu dienen, das es so sehr braucht.

    Erkennst du eine Berufung? Dann möchte ich dir einfach sagen: Wenn du getauft bist, höre auf dein Herz und nicht auf deine Ängste. Gehe in tiefes Wasser, Er wird treu sein.

    Bruder Nathanael

    ZEUGNIS VON

    Bruder Nathanael

    Ich komme aus Paris und trat der Gemeinschaft im Alter von 24 Jahren bei, nachdem ich einen Magister in Philosophie und ein Studium der Finanzwissenschaften abgeschlossen hatte.

    Ich erinnere mich an meinen ersten Ruf, der auf mein siebtes Lebensjahr zurückgeht. Damals war es ein Ruf zum geweihten Leben. Ohne sie zu kennen, hatte ich mir wirklich das Zitat des Pfarrers von Ars zu eigen gemacht: „Es gibt kein größeres Glück auf Erden, als Gott zu lieben und zu wissen, dass er uns liebt“. Dieser Wunsch nach dem größten Glück in der Weihe ist immer tief in meinem Herzen geblieben, auch als ich später an die Ehe dachte.

    Wie selbstverständlich habe ich mit 24 Jahren alles verlassen, um diesem Ruf zu folgen: Familie, Land, Kultur, Freunde und Freundin, Arbeit. Ich kehrte zur Gemeinschaft der Seligpreisungen in … der Elfenbeinküste zurück, in einer katholischen Mission. Dort entstand mein Ruf zum Priestertum, als ich sah, wie sehr die Menschen „die Sakramente brauchten“.

    Seitdem bin ich viel gereist: sechs Jahre in Afrika (Elfenbeinküste, Ruanda, Gabun), Israel, Rom, Toulouse, Denver in Colorado… Und ja, die vier Kontinente! Das ist einer der Aspekte der Gemeinschaft, der mir am besten gefällt: die Internationalität. Die Gemeinschaft hat mir die Möglichkeit gegeben, dem Volk Gottes in seiner Universalität zu begegnen und ihm in Wahrheit und in der Tiefe zu begegnen. Als Bruder und als Priester teilt man das Innerste des Lebens der Menschen: ihre Freuden, ihre Nöte etc. Man ist in den glücklichsten Momenten ihres Lebens (Hochzeiten, Geburten usw.) ebenso präsent wie in den schwersten (Tod…). Was für eine Gnade und was für ein Reichtum!

    Ich kann bezeugen, dass der Herr die Wahrheit sagt, wenn er denjenigen, die alles verlassen haben, um ihm zu folgen, das Hundertfache an Brüdern, Schwestern, Häusern … verspricht. Er hat mich weit über das hinaus erfüllt, was ich mir je erträumt hätte. Nach elf Jahren in Denver, Colorado, kehre ich dieses Jahr nach Frankreich zurück, um einen neuen Dienst zu übernehmen: die Leitung unseres Hauses und unserer Gemeinde in Maisons Alfort in Paris. Nach so vielen Jahren im Ausland komme ich zurück, um „meinem“ Volk zu dienen, das es so sehr braucht.

    Erkennst du eine Berufung? Dann möchte ich dir einfach sagen: Wenn du getauft bist, höre auf dein Herz und nicht auf deine Ängste. Gehe in tiefes Wasser, Er wird treu sein.

    Bruder Nathanael

    zeugnis von

    Valérie

    Ich stamme aus Paris und kam vor etwa zwanzig Jahren in die Gemeinschaft. Ich schloss gerade mein Studium der modernen Literatur und Geschichte an der Sorbonne ab.

    Ich hatte alles, um glücklich zu sein, aber ich suchte verzweifelt nach einem Sinn in meinem Leben. Ich hatte nur das Wichtigste vergessen: Gott.

    Die Heilige Jungfrau kam, um mich in all meinen Sackgassen abzuholen, und begann, mich Schritt für Schritt zurück zur Kirche zu führen und mir zu ermöglichen, die Gemeinschaft zu entdecken. Als ich mich im Sommer 1997 für ein Jugendlager im Libanon anmeldete, war dies eine entscheidende Erfahrung, der bald ein Nazareth-Jahr folgte (eine Zeit für Gott, die jungen Menschen angeboten wird, um ihre Berufung zu erkennen).

    Ich spürte deutlich einen Ruf zu den Seligpreisungen, denn da ich mich in der Schule des Karmel nach der Vereinigung mit Gott sehnte, war ich sehr von der marianischen Spiritualität und der Schönheit der Liturgie angezogen. Dort entdeckte ich die Freude am brüderlichen Leben und die Aufnahme der Armen, ein einfaches und nüchternes Leben als Heilmittel gegen den Materialismus, das alles durch das liturgische Gebet und die eucharistische Anbetung zusammengehalten wurde. Kurzum, alles erschien mir vertraut und anziehend. Mir wurde schnell klar, dass ich nach zwei Jahren der Suche endlich meine spirituelle Familie gefunden hatte.

    Heute lebe ich meine gemeinschaftliche Berufung innerhalb des Laienzweiges, indem ich ein Gelübde der Ehelosigkeit für das Königreich abgelegt habe. Dieser Ruf ermöglicht es mir, meine Weihe zu leben und in einem diskreten Zeugnis voll und ganz Braut Christi zu sein, während ich gleichzeitig einen Beruf ausübe, den ich liebe.

    Ich arbeite nämlich beim Verlag Editions des Béatitudes in Nouan-le-Fuzelier. Ein wahrhaft providentielles Geschenk, denn am Ende meines Literaturstudiums hatte ich mich gerade für das Verlagswesen entschieden … Der Herr hat mir das wieder geschenkt, nachdem er mich aufgefordert hatte, alles zu verlassen, um ihm zu folgen. Es ist eine große Freude, das gesamte Gemeinschaftsleben zu leben und gleichzeitig vor Ort einen maßgeschneiderten Beruf ausüben zu können! Diese Arbeit bietet mir auch die Möglichkeit, an einer Evangelisierungsarbeit über das Medium Buch teilzunehmen, die mich schon immer begeistert hat.

    Und schließlich noch etwas, das mir sehr am Herzen liegt: die Musik und das Singen im Besonderen. Ich habe die Freude, zum Team der Sänger zu gehören, um die Gottesdienste und Messen im Dienste der Gemeinschaft und der Exerzitienbesucher, die sie besuchen, zu gestalten. Anderen durch die Musik beim Beten zu helfen, ist so schön!

    Mein ganzer Weg könnte in einem Satz zusammengefasst werden: „Nähert euch ihm, dann wird er sich euch nähern.“ (Jak 4,8) Durch das Herz Marias konnte ich in die Intimität des Herzens Jesu eintreten. Deo gratias!

    Valerie

    zeugnis von

    Valérie

    Ich stamme aus Paris und kam vor etwa zwanzig Jahren in die Gemeinschaft. Ich schloss gerade mein Studium der modernen Literatur und Geschichte an der Sorbonne ab.

    Ich hatte alles, um glücklich zu sein, aber ich suchte verzweifelt nach einem Sinn in meinem Leben. Ich hatte nur das Wichtigste vergessen: Gott.

    Die Heilige Jungfrau kam, um mich in all meinen Sackgassen abzuholen, und begann, mich Schritt für Schritt zurück zur Kirche zu führen und mir zu ermöglichen, die Gemeinschaft zu entdecken. Als ich mich im Sommer 1997 für ein Jugendlager im Libanon anmeldete, war dies eine entscheidende Erfahrung, der bald ein Nazareth-Jahr folgte (eine Zeit für Gott, die jungen Menschen angeboten wird, um ihre Berufung zu erkennen).

    Ich spürte deutlich einen Ruf zu den Seligpreisungen, denn da ich mich in der Schule des Karmel nach der Vereinigung mit Gott sehnte, war ich sehr von der marianischen Spiritualität und der Schönheit der Liturgie angezogen. Dort entdeckte ich die Freude am brüderlichen Leben und die Aufnahme der Armen, ein einfaches und nüchternes Leben als Heilmittel gegen den Materialismus, das alles durch das liturgische Gebet und die eucharistische Anbetung zusammengehalten wurde. Kurzum, alles erschien mir vertraut und anziehend. Mir wurde schnell klar, dass ich nach zwei Jahren der Suche endlich meine spirituelle Familie gefunden hatte.

    Heute lebe ich meine gemeinschaftliche Berufung innerhalb des Laienzweiges, indem ich ein Gelübde der Ehelosigkeit für das Königreich abgelegt habe. Dieser Ruf ermöglicht es mir, meine Weihe zu leben und in einem diskreten Zeugnis voll und ganz Braut Christi zu sein, während ich gleichzeitig einen Beruf ausübe, den ich liebe.

    Ich arbeite nämlich beim Verlag Editions des Béatitudes in Nouan-le-Fuzelier. Ein wahrhaft providentielles Geschenk, denn am Ende meines Literaturstudiums hatte ich mich gerade für das Verlagswesen entschieden … Der Herr hat mir das wieder geschenkt, nachdem er mich aufgefordert hatte, alles zu verlassen, um ihm zu folgen. Es ist eine große Freude, das gesamte Gemeinschaftsleben zu leben und gleichzeitig vor Ort einen maßgeschneiderten Beruf ausüben zu können! Diese Arbeit bietet mir auch die Möglichkeit, an einer Evangelisierungsarbeit über das Medium Buch teilzunehmen, die mich schon immer begeistert hat.

    Und schließlich noch etwas, das mir sehr am Herzen liegt: die Musik und das Singen im Besonderen. Ich habe die Freude, zum Team der Sänger zu gehören, um die Gottesdienste und Messen im Dienste der Gemeinschaft und der Exerzitienbesucher, die sie besuchen, zu gestalten. Anderen durch die Musik beim Beten zu helfen, ist so schön!

    Mein ganzer Weg könnte in einem Satz zusammengefasst werden: „Nähert euch ihm, dann wird er sich euch nähern.“ (Jak 4,8) Durch das Herz Marias konnte ich in die Intimität des Herzens Jesu eintreten. Deo gratias!

    Valerie

    Zeugnis von

    Sr Maya-Lys de Jésus

    Mein Name ist Maya und ich bin Libanesin. Jesus hat mich während meines Studiums im Alter von 25 Jahren abgeholt…

    In meiner Kindheit erhielt ich eine katholische Erziehung, zum Teil durch meine Eltern und zum Teil durch die Schule. Aber ich hatte immer das Bild eines fernen Gottes im Kopf, der im Himmel ist und auf uns herabschaut, als würde er einen Film sehen. Seit meiner Jugend habe ich einen sehr dynamischen Weg bei den Pfadfindern und verschiedenen sportlichen Aktivitäten eingeschlagen, mit einem regen sozialen Leben und vielen Freunden. Wie man so schön sagt, war ich „immer in Bewegung“! Ich hatte nicht das Bedürfnis, Pausen zum Nachdenken einzulegen!

    Ich habe das Leben gründlich durchgekaut

    Als ich mein Land verließ, um in Belgien zu studieren, begann für mich eine sehr schwierige Zeit: Zum ersten Mal hatte ich die Orientierung und mein Netzwerk von Freunden verloren. In dieser Einsamkeit – der ersten Zäsur in meinem Leben – wurde mir klar, dass ich nicht glücklich war. Und viele Fragen tauchten damals auf: Was ist wahres Glück? Was ist der Sinn meines Lebens? Warum diese Leere in mir?

    Noch in Belgien und voller Fragen lernte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen, wo ich die Wochenenden und die Ferien verbrachte. Welche Freude auf den Gesichtern der Brüder und Schwestern, ich, der ich das Glück suchte! Das Leben im Gebet, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände haben mich herausgefordert. Von Aufenthalt zu Aufenthalt sprach der Herr zu meinem Herzen, zog mich zu sich, ich fand das Glück in Ihm, diese Leere in mir wurde mit einer Gegenwart, mit Seiner Gegenwart gefüllt. Ich entdeckte einen Gott, der mir sehr nahe war, gar nicht so weit weg. Es zog mich in den Gottesdienst, wo ich Gottes Liebe zu mir spürte, wo ich tiefen Frieden erfuhr! Die Gotteserfahrung nahm Raum in meinem Herzen ein. Mehr und mehr war ich sicher, dass Gott

    mich mit einer unendlichen Liebe liebt, die mir nichts und niemand nehmen kann. Diese Liebe ergriff mich von innen heraus.

    Berufung: der Ruf in die Gemeinschaft

    Nach und nach wurde in mir der Wunsch geboren, mich Gott hinzugeben, während gleichzeitig meine Anziehungskraft für die Gemeinschaft wuchs. Und meine Widerstände sind alle gefallen! Ich verstand, dass der Herr mich rief, ihm mein Leben in der Gemeinschaft zu schenken.

    Ich trat 2013 in die Gemeinschaft ein und legte 2016 meine ersten Gelübde ab. Am 29. Mai werde ich im Libanon die Profess ablegen. Ich danke Gott für den Weg, den ich mit ihm und in der Gemeinschaft gegangen bin. „Der Ewige ist mir erschienen: Ich habe dich mit ewiger Liebe geliebt; darum ziehe ich dich mit Freundlichkeit an. (Jr 31,3)

    Ich vertraue mich euren Gebeten an, damit die Liebe Christi nie aufhört, mich anzuziehen, und damit ich meinerseits immer treu sein kann und täglich mit Freude auf seinen Ruf antworte, denn vor dem Herrn möchte ich eine frohe Seele sein.

    Sr. Maya-Lys von Jesus

    Zeugnis von

    Sr Maya-Lys de Jésus

    Mein Name ist Maya und ich bin Libanesin. Jesus hat mich während meines Studiums im Alter von 25 Jahren abgeholt…

    In meiner Kindheit erhielt ich eine katholische Erziehung, zum Teil durch meine Eltern und zum Teil durch die Schule. Aber ich hatte immer das Bild eines fernen Gottes im Kopf, der im Himmel ist und auf uns herabschaut, als würde er einen Film sehen. Seit meiner Jugend habe ich einen sehr dynamischen Weg bei den Pfadfindern und verschiedenen sportlichen Aktivitäten eingeschlagen, mit einem regen sozialen Leben und vielen Freunden. Wie man so schön sagt, war ich „immer in Bewegung“! Ich hatte nicht das Bedürfnis, Pausen zum Nachdenken einzulegen!

    Ich habe das Leben gründlich durchgekaut

    Als ich mein Land verließ, um in Belgien zu studieren, begann für mich eine sehr schwierige Zeit: Zum ersten Mal hatte ich die Orientierung und mein Netzwerk von Freunden verloren. In dieser Einsamkeit – der ersten Zäsur in meinem Leben – wurde mir klar, dass ich nicht glücklich war. Und viele Fragen tauchten damals auf: Was ist wahres Glück? Was ist der Sinn meines Lebens? Warum diese Leere in mir?

    Noch in Belgien und voller Fragen lernte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen, wo ich die Wochenenden und die Ferien verbrachte. Welche Freude auf den Gesichtern der Brüder und Schwestern, ich, der ich das Glück suchte! Das Leben im Gebet, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände haben mich herausgefordert. Von Aufenthalt zu Aufenthalt sprach der Herr zu meinem Herzen, zog mich zu sich, ich fand das Glück in Ihm, diese Leere in mir wurde mit einer Gegenwart, mit Seiner Gegenwart gefüllt. Ich entdeckte einen Gott, der mir sehr nahe war, gar nicht so weit weg. Es zog mich in den Gottesdienst, wo ich Gottes Liebe zu mir spürte, wo ich tiefen Frieden erfuhr! Die Gotteserfahrung nahm Raum in meinem Herzen ein. Mehr und mehr war ich sicher, dass Gott

    mich mit einer unendlichen Liebe liebt, die mir nichts und niemand nehmen kann. Diese Liebe ergriff mich von innen heraus.

    Berufung: der Ruf in die Gemeinschaft

    Nach und nach wurde in mir der Wunsch geboren, mich Gott hinzugeben, während gleichzeitig meine Anziehungskraft für die Gemeinschaft wuchs. Und meine Widerstände sind alle gefallen! Ich verstand, dass der Herr mich rief, ihm mein Leben in der Gemeinschaft zu schenken.

    Ich trat 2013 in die Gemeinschaft ein und legte 2016 meine ersten Gelübde ab. Am 29. Mai werde ich im Libanon die Profess ablegen. Ich danke Gott für den Weg, den ich mit ihm und in der Gemeinschaft gegangen bin. „Der Ewige ist mir erschienen: Ich habe dich mit ewiger Liebe geliebt; darum ziehe ich dich mit Freundlichkeit an. (Jr 31,3)

    Ich vertraue mich euren Gebeten an, damit die Liebe Christi nie aufhört, mich anzuziehen, und damit ich meinerseits immer treu sein kann und täglich mit Freude auf seinen Ruf antworte, denn vor dem Herrn möchte ich eine frohe Seele sein.

    Sr. Maya-Lys von Jesus

    Frère Alphonse-Marie

    Zeugnis von

    Bruder Alphonse-Marie

    Ich komme ursprünglich aus Vietnam und bin das älteste Kind einer Familie mit vier Kindern. Dank meiner sehr praktizierenden Eltern bin ich im Glauben aufgewachsen. Ich habe zwar an den katechetischen Kursen meiner Gemeinde teilgenommen, aber ich habe nie daran gedacht, Priester oder Ordensmann zu werden.  Erst im Alter von 22 Jahren, nach meinem Abitur, habe ich mir die Frage nach meiner Berufung gestellt! Da ich nicht sehr studienorientiert war, fiel ich bei den Aufnahmeprüfungen für die Universitäten durch. Deshalb blieb ich im nächsten Jahr bei meiner Familie und half meinen Eltern bei der Feldarbeit. Ich konnte jeden Tag zur Messe gehen, im Chor mitsingen, den Kindern Katechese geben und begleitete sogar meinen Pfarrer auf seinen Reisen.

    Eines Tages kam nach dem abendlichen Rosenkranz eine Katechetin auf mich zu und sagte: „Mein Sohn, willst du Ordensmann werden?“. So überrascht von dieser Frage, wusste ich nicht, was ich ihr antworten sollte. Zögernd antwortete ich ihr: „Ich habe noch nie darüber nachgedacht“. Sie erwiderte: „Dann geh beten, und ich werde auch für dich beten“. Sie vertraute mir zwei Lektüren an: Die Geschichte einer Seele der heiligen Therese von Lisieux und das Leben des heiligen Damian, der sich um die Leprakranken auf der Insel Molokai gekümmert hatte.

    Ich begann zu beten und diese beiden Geschichten zu lesen. Ich hatte auch das Glück, einen geistlichen Begleiter zu haben. Drei Monate später wollte ich Ordensmann werden, um der heiligen Theresa und dem heiligen Damian wegen seines Dienstes an den Armen zu ähneln. Das Priestertum stand noch nicht im Mittelpunkt meines Fragens. Man muss wissen, dass man in Vietnam einen Universitätsabschluss haben muss, um Priester zu werden, und das war überhaupt nicht mein Ding.

    Während dieser Zeit stand ich jeden Morgen sehr früh auf, um an der Messe um… 4h30 ! Ich mochte die Messe sehr, vor allem die Predigten. Da mein Pfarrer schon älter war, kam es manchmal vor, dass er nicht predigte. Wenn das passierte, war ich nicht glücklich. Eines Tages, als das immer wieder vorkam, betete ich zum Herrn: „Herr, wenn du mich zum Priester machst, werde ich an seiner Stelle predigen“. So kam es, dass ich den Wunsch hatte, Priester zu werden. Und dieses Gebet wurde erhört … 20 Jahre später!

    Mit diesem Wunsch, Ordensmann und Priester zu werden, war es eine meiner Cousinen, die mich mit der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Vietnam bekannt machte. Sofort sah ich Brüder und Schwestern, die zusammen und vor allem so fröhlich waren.  Es war diese Gemeinschaft der Lebenszustände, die mich anzog. „Herr, dort will ich leben“. Und so bin ich seit jenem 27. Dezember 1999 dort. Und jetzt, da ich Priester bin, wird das Gebet, das ich vor 20 Jahren gesprochen habe, erfüllt, für die Priester zu predigen, die nicht mehr predigen können.

    „Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen!“ Warum also nicht auch du? Glaube einfach!

    Bruder Alphonse-Marie

    Frère Alphonse-Marie

    Zeugnis von

    Bruder Alphonse-Marie

    Ich komme ursprünglich aus Vietnam und bin das älteste Kind einer Familie mit vier Kindern. Dank meiner sehr praktizierenden Eltern bin ich im Glauben aufgewachsen. Ich habe zwar an den katechetischen Kursen meiner Gemeinde teilgenommen, aber ich habe nie daran gedacht, Priester oder Ordensmann zu werden.  Erst im Alter von 22 Jahren, nach meinem Abitur, habe ich mir die Frage nach meiner Berufung gestellt! Da ich nicht sehr studienorientiert war, fiel ich bei den Aufnahmeprüfungen für die Universitäten durch. Deshalb blieb ich im nächsten Jahr bei meiner Familie und half meinen Eltern bei der Feldarbeit. Ich konnte jeden Tag zur Messe gehen, im Chor mitsingen, den Kindern Katechese geben und begleitete sogar meinen Pfarrer auf seinen Reisen.

    Eines Tages kam nach dem abendlichen Rosenkranz eine Katechetin auf mich zu und sagte: „Mein Sohn, willst du Ordensmann werden?“. So überrascht von dieser Frage, wusste ich nicht, was ich ihr antworten sollte. Zögernd antwortete ich ihr: „Ich habe noch nie darüber nachgedacht“. Sie erwiderte: „Dann geh beten, und ich werde auch für dich beten“. Sie vertraute mir zwei Lektüren an: Die Geschichte einer Seele der heiligen Therese von Lisieux und das Leben des heiligen Damian, der sich um die Leprakranken auf der Insel Molokai gekümmert hatte.

    Ich begann zu beten und diese beiden Geschichten zu lesen. Ich hatte auch das Glück, einen geistlichen Begleiter zu haben. Drei Monate später wollte ich Ordensmann werden, um der heiligen Theresa und dem heiligen Damian wegen seines Dienstes an den Armen zu ähneln. Das Priestertum stand noch nicht im Mittelpunkt meines Fragens. Man muss wissen, dass man in Vietnam einen Universitätsabschluss haben muss, um Priester zu werden, und das war überhaupt nicht mein Ding.

    Während dieser Zeit stand ich jeden Morgen sehr früh auf, um an der Messe um… 4h30 ! Ich mochte die Messe sehr, vor allem die Predigten. Da mein Pfarrer schon älter war, kam es manchmal vor, dass er nicht predigte. Wenn das passierte, war ich nicht glücklich. Eines Tages, als das immer wieder vorkam, betete ich zum Herrn: „Herr, wenn du mich zum Priester machst, werde ich an seiner Stelle predigen“. So kam es, dass ich den Wunsch hatte, Priester zu werden. Und dieses Gebet wurde erhört … 20 Jahre später!

    Mit diesem Wunsch, Ordensmann und Priester zu werden, war es eine meiner Cousinen, die mich mit der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Vietnam bekannt machte. Sofort sah ich Brüder und Schwestern, die zusammen und vor allem so fröhlich waren.  Es war diese Gemeinschaft der Lebenszustände, die mich anzog. „Herr, dort will ich leben“. Und so bin ich seit jenem 27. Dezember 1999 dort. Und jetzt, da ich Priester bin, wird das Gebet, das ich vor 20 Jahren gesprochen habe, erfüllt, für die Priester zu predigen, die nicht mehr predigen können.

    „Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen!“ Warum also nicht auch du? Glaube einfach!

    Bruder Alphonse-Marie

    Bart et Veerle

    ZEUGNIS VON

    Bart und Veerle

    Wir haben 1993 geheiratet und haben drei Kinder. Wir sind niederländischsprachige Belgier und leben in Flandern (Belgien).

    Als „Touristen“, die die Abtei Saint-Martin-du-Canigou besuchten, lernten wir die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen. Die Freude, die Schönheit der Liturgie und die Gemeinschaft der Lebensstände haben uns sofort angesprochen.

    Auf unserer spirituellen Suche haben wir viel gesucht! Und es war in der Gemeinschaft, dass wir Christus wirklich begegnet sind! Whaou! Was für eine Veränderung in unserem Leben! Wir entdeckten die Vielfalt des Gebets und der Spiritualität: byzantinische Vesper, Eintritt in den Shabbat, Tänze aus Israel, charismatische Erneuerung, karmelitanische Spiritualität. Und mit der Internationalität hat die Gemeinschaft unseren Blick auf die Welt in großartiger Weise erweitert.

    In der Gemeinschaft der Seligpreisungen lieben wir dieses Gleichgewicht zwischen dem kontemplativen Leben und dem aktiven und missionarischen Leben. Sowohl das innere Gebet, die Anbetung, die Stille, aber auch der Lobpreis und das charismatische Gebet.

    Was für eine schöne Einheit!

    Bart und Veerle

    Bart et Veerle

    ZEUGNIS VON

    Bart und Veerle

    Wir haben 1993 geheiratet und haben drei Kinder. Wir sind niederländischsprachige Belgier und leben in Flandern (Belgien).

    Als „Touristen“, die die Abtei Saint-Martin-du-Canigou besuchten, lernten wir die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen. Die Freude, die Schönheit der Liturgie und die Gemeinschaft der Lebensstände haben uns sofort angesprochen.

    Auf unserer spirituellen Suche haben wir viel gesucht! Und es war in der Gemeinschaft, dass wir Christus wirklich begegnet sind! Whaou! Was für eine Veränderung in unserem Leben! Wir entdeckten die Vielfalt des Gebets und der Spiritualität: byzantinische Vesper, Eintritt in den Shabbat, Tänze aus Israel, charismatische Erneuerung, karmelitanische Spiritualität. Und mit der Internationalität hat die Gemeinschaft unseren Blick auf die Welt in großartiger Weise erweitert.

    In der Gemeinschaft der Seligpreisungen lieben wir dieses Gleichgewicht zwischen dem kontemplativen Leben und dem aktiven und missionarischen Leben. Sowohl das innere Gebet, die Anbetung, die Stille, aber auch der Lobpreis und das charismatische Gebet.

    Was für eine schöne Einheit!

    Bart und Veerle

    Zeugnis von

     Sr. Clara von Assisi

    Ich bin Neuseeländerin, mit englischen Wurzeln.

    Als ich 16 Monate alt war, haben meine Eltern Großbritannien verlassen um nach Neuseeland zu gehen. Auf einer seiner Seereisen hatte meine Vater sich in diesen Land ‚verliebt‘.

    Als junges Mädchen hatte ich eine künstlerische Ader und die schöne Kunst sprach mich besonders an. Aus verschiedenen Gründen konnte sich aber mein Traum mich dahingehend zu verwirklichen, nicht realisieren. Ich absolvierte verschiedene Ausbildungen, um zu arbeiten, aber immer war ich auf der Suche nach meiner Berufung. In dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht nach dem geweihten Leben… aber wo?

    Ich musste auf die Stunde Gottes warten! Dieses Warten, was etwas schmerzhaft war, wurde zu einer nötigen Lehre, um Gott auch später, angesichts seines Schweigens, die Treue zu bewahren. Nach sechs Jahren der Suche, hatte ich die Antwort gefunden. In einer Gebetsgruppe wurde ein Film über eine neue Gemeinschaft in Frankreich von einem zum anderen gegeben. Ein Ehepaar, selber Deutsch-Neuseeländer, die oft zu dieser Gemeinschaft in Deutschland gingen, wollten sie auch in Neuseeland bekannt machen. So habe ich also lebendige junge Leute entdeckt, die ein intensives Gebetsleben führen und noch dazu gab es Geweihte, die Künstler waren. So habe ich also die ‚Gemeinschaft der Seligpreisungen‘ entdeckt.

     

    Es brauchte wirklich etwas Besonderes, dass stark genug war um eine eher schüchterne Seele dazu zu bringen alles zu verlassen: Familie, Arbeit, Land, Kultur, Sprache, um diesem Ruf des Herzens zu folgen, diesem Ruf aufs Meer hinaus zu fahren und ins Weite zu fahren… dem Unbekannten entgegen. Heute ist es mein Herz voll Dankbarkeit. In IHM habe ich ein neues Leben gelernt, in einer Weite und Freiheit: das Reich Gottes. Ich bin eine Bürgerin des Reiches Gottes geworden, um den Weg meines Herzens zu suchen um dort tiefer verankert zu sein und das Reich Gottes um mich herum zu verkünden.

    Ich würde einen Rat geben: hör nicht auf den Eingebungen deines Herzens zu folgen: Gott ist es, der die Sehnsucht in uns legt. Er kann alles, denn er ist mit uns und für uns!

     Sr. Clara von Assisi

    Zeugnis von

     Sr. Clara von Assisi

    Ich bin Neuseeländerin, mit englischen Wurzeln.

    Als ich 16 Monate alt war, haben meine Eltern Großbritannien verlassen um nach Neuseeland zu gehen. Auf einer seiner Seereisen hatte meine Vater sich in diesen Land ‚verliebt‘.

    Als junges Mädchen hatte ich eine künstlerische Ader und die schöne Kunst sprach mich besonders an. Aus verschiedenen Gründen konnte sich aber mein Traum mich dahingehend zu verwirklichen, nicht realisieren. Ich absolvierte verschiedene Ausbildungen, um zu arbeiten, aber immer war ich auf der Suche nach meiner Berufung. In dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht nach dem geweihten Leben… aber wo?

    Ich musste auf die Stunde Gottes warten! Dieses Warten, was etwas schmerzhaft war, wurde zu einer nötigen Lehre, um Gott auch später, angesichts seines Schweigens, die Treue zu bewahren. Nach sechs Jahren der Suche, hatte ich die Antwort gefunden. In einer Gebetsgruppe wurde ein Film über eine neue Gemeinschaft in Frankreich von einem zum anderen gegeben. Ein Ehepaar, selber Deutsch-Neuseeländer, die oft zu dieser Gemeinschaft in Deutschland gingen, wollten sie auch in Neuseeland bekannt machen. So habe ich also lebendige junge Leute entdeckt, die ein intensives Gebetsleben führen und noch dazu gab es Geweihte, die Künstler waren. So habe ich also die ‚Gemeinschaft der Seligpreisungen‘ entdeckt.

     

    Es brauchte wirklich etwas Besonderes, dass stark genug war um eine eher schüchterne Seele dazu zu bringen alles zu verlassen: Familie, Arbeit, Land, Kultur, Sprache, um diesem Ruf des Herzens zu folgen, diesem Ruf aufs Meer hinaus zu fahren und ins Weite zu fahren… dem Unbekannten entgegen. Heute ist es mein Herz voll Dankbarkeit. In IHM habe ich ein neues Leben gelernt, in einer Weite und Freiheit: das Reich Gottes. Ich bin eine Bürgerin des Reiches Gottes geworden, um den Weg meines Herzens zu suchen um dort tiefer verankert zu sein und das Reich Gottes um mich herum zu verkünden.

    Ich würde einen Rat geben: hör nicht auf den Eingebungen deines Herzens zu folgen: Gott ist es, der die Sehnsucht in uns legt. Er kann alles, denn er ist mit uns und für uns!

     Sr. Clara von Assisi

    Zeugnis von

    Br. Andreas

    Ich heisse Bruder Andreas vom Unbefleckten Herzen Mariens. Ich bin 1986 in der Deutschschweiz geboren. Nach der Matura studierte ich Geographie und Geologie in Zürich. Während einer Wallfahrt im Jahre 2006 traf ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen. Angezogen von der Tiefe des brüderlichen Lebens und der Schönheit der Liturgie, bin ich im Alter von 21 Jahren in das Gemeinschaftshaus von Zug (Deutschschweiz) eingezogen. Gleichzeitig aber musste ich noch mein Studium abschliessen. Nach dem Studienabschluss bin ich dann als volles Mitglied am 1. November 2009 in die Gemeinschaft eingetreten. Wie konnte es soweit kommen?

    Denke ich über meine Kindheit nach, kommen mir sehr viele schöne Erinnerungen. Und doch begann ich schon sehr früh, ab dem Alter von 12 Jahren, ein Leben voller Ausgelassenheit und absoluter Freiheiten zu führen: Partys und Festabende reihten sich aneinander. Es floss viel Alkohol und mein Zustand war manchmal so, dass ich erst am nächsten Tag die Spuren meiner Dummheiten vom Vorabend wahrnehmen konnte… Irgendwie war ich aber überzeugt, dass ich in diesem Partyleben das grosse Glück meines Lebens gefunden hätte.

    Mit 16 Jahren allerdings brach dieses „Glück“ zusammen. In nur einer Sekunde nahm mein Leben einen komplett anderen Wandel! Ich hatte einen schweren Rollerunfall mit meinem älteren Bruder. Nach einer durchfeierten Nacht, wollten wir am Morgen nach Hause fahren. Während der Fahrt schliefen wir ein und kollidierten frontal mit einem Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Wir wurden beide schwer verletzt. Ich lag auf dem Boden und konnte mich nicht mehr bewegen. Es dauerte lange, bis Hilfe kam. Mein Leben? War das schon alles? All diese Partys, Ausgelassenheiten, Übertreibungen… und jetzt? Zum ersten Mal suchte ich nach dem Sinn meines Lebens. Gibt es nicht noch mehr?

    Während meines fünfwöchigen Krankenhausaufenthaltes habe ich unaufhörlich nach Antworten gesucht, besonders die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Erst später, und entgegen all meinen Erwartungen, fand ich diese Antwort in der katholischen Kirche. Ich nahm an einer heiligen Messe teil. Als der Priester zur Wandlung die Hostie erhob, wusste ich mit einer absoluten Sicherheit, dass Jesus gegenwärtig ist in diesem Stück Brot und dass er mich liebt.

    Unglaublich! Für mich hat dieser Moment alles verändert. Ich wusste seither, dass JESUS der Sinn meines Lebens sein wird! Ich war damals 16 Jahre alt. Ein paar Jahre später beschloss ich, mein ganzes Leben Gott zu weihen. In der Gemeinschaft der Seligpreisungen habe ich meine ewigen Gelübde ausgesprochen und gesagt: „Herr Jesus, ich entsage mir selbst, und will mich nur an Dich binden, den einzigen Schatz und die einzige Hoffnung meines Seins auf Erden, solange ich lebe“.

    Am 13. Juli 2019 wurde ich zum Priester geweiht. Die Gemeinschaft hat mir die Jugendarbeit als meine Mission anvertraut. Für mich heisst das, den Jugendlichen ein „Diener der Liebe“ zu sein und ihnen allen den Weg zu Jesus aufzuzeigen. Dabei hoffe ich, dass sie in Ihm den entdecken, der allein unsere tiefsten Wünsche erfüllen kann: „Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ (Joh 14,6)

    Bruder Andreas vom Unbefleckten Herzen Mariens

    Zeugnis von

    Br. Andreas

    Ich heisse Bruder Andreas vom Unbefleckten Herzen Mariens. Ich bin 1986 in der Deutschschweiz geboren. Nach der Matura studierte ich Geographie und Geologie in Zürich. Während einer Wallfahrt im Jahre 2006 traf ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen. Angezogen von der Tiefe des brüderlichen Lebens und der Schönheit der Liturgie, bin ich im Alter von 21 Jahren in das Gemeinschaftshaus von Zug (Deutschschweiz) eingezogen. Gleichzeitig aber musste ich noch mein Studium abschliessen. Nach dem Studienabschluss bin ich dann als volles Mitglied am 1. November 2009 in die Gemeinschaft eingetreten. Wie konnte es soweit kommen?

    Denke ich über meine Kindheit nach, kommen mir sehr viele schöne Erinnerungen. Und doch begann ich schon sehr früh, ab dem Alter von 12 Jahren, ein Leben voller Ausgelassenheit und absoluter Freiheiten zu führen: Partys und Festabende reihten sich aneinander. Es floss viel Alkohol und mein Zustand war manchmal so, dass ich erst am nächsten Tag die Spuren meiner Dummheiten vom Vorabend wahrnehmen konnte… Irgendwie war ich aber überzeugt, dass ich in diesem Partyleben das grosse Glück meines Lebens gefunden hätte.

    Mit 16 Jahren allerdings brach dieses „Glück“ zusammen. In nur einer Sekunde nahm mein Leben einen komplett anderen Wandel! Ich hatte einen schweren Rollerunfall mit meinem älteren Bruder. Nach einer durchfeierten Nacht, wollten wir am Morgen nach Hause fahren. Während der Fahrt schliefen wir ein und kollidierten frontal mit einem Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr. Wir wurden beide schwer verletzt. Ich lag auf dem Boden und konnte mich nicht mehr bewegen. Es dauerte lange, bis Hilfe kam. Mein Leben? War das schon alles? All diese Partys, Ausgelassenheiten, Übertreibungen… und jetzt? Zum ersten Mal suchte ich nach dem Sinn meines Lebens. Gibt es nicht noch mehr?

    Während meines fünfwöchigen Krankenhausaufenthaltes habe ich unaufhörlich nach Antworten gesucht, besonders die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Erst später, und entgegen all meinen Erwartungen, fand ich diese Antwort in der katholischen Kirche. Ich nahm an einer heiligen Messe teil. Als der Priester zur Wandlung die Hostie erhob, wusste ich mit einer absoluten Sicherheit, dass Jesus gegenwärtig ist in diesem Stück Brot und dass er mich liebt.

    Unglaublich! Für mich hat dieser Moment alles verändert. Ich wusste seither, dass JESUS der Sinn meines Lebens sein wird! Ich war damals 16 Jahre alt. Ein paar Jahre später beschloss ich, mein ganzes Leben Gott zu weihen. In der Gemeinschaft der Seligpreisungen habe ich meine ewigen Gelübde ausgesprochen und gesagt: „Herr Jesus, ich entsage mir selbst, und will mich nur an Dich binden, den einzigen Schatz und die einzige Hoffnung meines Seins auf Erden, solange ich lebe“.

    Am 13. Juli 2019 wurde ich zum Priester geweiht. Die Gemeinschaft hat mir die Jugendarbeit als meine Mission anvertraut. Für mich heisst das, den Jugendlichen ein „Diener der Liebe“ zu sein und ihnen allen den Weg zu Jesus aufzuzeigen. Dabei hoffe ich, dass sie in Ihm den entdecken, der allein unsere tiefsten Wünsche erfüllen kann: „Er ist der Weg, die Wahrheit und das Leben!“ (Joh 14,6)

    Bruder Andreas vom Unbefleckten Herzen Mariens

    guillem et esther

    ZEUGNIS VON

    Guillem und Esther

    Wir sind Guillem und Esther. Wir stammen aus Barcelona und kamen in die Gemeinschaft zurück, als wir 1995 verlobt waren. Esther hatte Grundschullehrerin und Pianistin gelernt und Guillem hatte Journalismus studiert. Wir hatten die Gemeinschaft bei den Sommersitzungen kennengelernt, die sie in Lourdes organisierte. Dann besuchten wir sie regelmäßig, indem wir in das Haus in Saint Martin du Canigou, 250 km von unserem Wohnort entfernt, fuhren.

    Esther: Mich haben das Gebetsleben, das brüderliche Leben und die Eschatologie berührt: „Das Volk Gottes (Brüder, Schwestern, Familien, Priester) sehen, das Reich Gottes in unserer Mitte leben“: Das konnte man riechen, atmen und sehen…
    Guillem: Was mich berührte, war die Dimension der Mission und der Evangelisierung. Man konnte sehen, dass die Fruchtbarkeit der Missionen der Gemeinschaft im Gebetsleben wurzelte.

    Wir beide trugen den Wunsch in uns, unsere Ehe Gott und dem Dienst an seinem Reich zu widmen. Der Herr zeigte uns die Gemeinschaft und ihr Charisma als die Antwort auf diesen tiefen Wunsch, der in uns wohnte.

    Esther: Dieses Offensichtliche erschien mir zuerst. Ich wartete und betete, bis der Moment für Guillem gekommen war.
    Guillem: Während einer Karwoche in der Gemeinschaft in der Abtei Saint-Martin, bei der Gartenarbeit, spürte auch ich diesen Ruf!

    Wir verbrachten neun Jahre im stationären Gemeinschaftsleben, in denen wir unsere Studien mit Psychopädagogik für Esther und Theologie für Guillem fortsetzten. Und im Jahr 2004 wurden wir ausgesandt, um die Gemeinschaft in Spanien in der Diözese Segorbe-Castellon zu gründen. Dort segnete uns der Herr nach zehn Jahren Ehe mit der Ankunft unserer Tochter, die ein Geschenk der Jungfrau Maria war. Das bereitete uns auf das Apostolat vor, das wir heute mit jungen, alleinstehenden Müttern in Schwierigkeiten leben.

    Heute arbeiten wir beide als Lehrerin und in der Kommunikationsabteilung der Diözese. Außerdem bieten wir das ganze Jahr über Gebetswachen, Einkehrtage und Sitzungen an.

    Wir leben eine missionarische Realität, die durch ein Leben in Freundschaft mit Gott, durch das Gebet, die Sakramente und die ständige Umkehr genährt wird.

    Wenn wir in der Mission sind, lässt der Herr uns Armut auf allen Ebenen leben. Das ist nicht immer leicht, aber wir erleben, dass man umso reicher wird, je ärmer man ist, und dass in uns die Gewissheit wächst, dass der Herr allein in den Herzen mitten in der Welt wirkt.

    Guillem und Esther

    guillem et esther

    ZEUGNIS VON

    Guillem und Esther

    Wir sind Guillem und Esther. Wir stammen aus Barcelona und kamen in die Gemeinschaft zurück, als wir 1995 verlobt waren. Esther hatte Grundschullehrerin und Pianistin gelernt und Guillem hatte Journalismus studiert. Wir hatten die Gemeinschaft bei den Sommersitzungen kennengelernt, die sie in Lourdes organisierte. Dann besuchten wir sie regelmäßig, indem wir in das Haus in Saint Martin du Canigou, 250 km von unserem Wohnort entfernt, fuhren.

    Esther: Mich haben das Gebetsleben, das brüderliche Leben und die Eschatologie berührt: „Das Volk Gottes (Brüder, Schwestern, Familien, Priester) sehen, das Reich Gottes in unserer Mitte leben“: Das konnte man riechen, atmen und sehen…
    Guillem: Was mich berührte, war die Dimension der Mission und der Evangelisierung. Man konnte sehen, dass die Fruchtbarkeit der Missionen der Gemeinschaft im Gebetsleben wurzelte.

    Wir beide trugen den Wunsch in uns, unsere Ehe Gott und dem Dienst an seinem Reich zu widmen. Der Herr zeigte uns die Gemeinschaft und ihr Charisma als die Antwort auf diesen tiefen Wunsch, der in uns wohnte.

    Esther: Dieses Offensichtliche erschien mir zuerst. Ich wartete und betete, bis der Moment für Guillem gekommen war.
    Guillem: Während einer Karwoche in der Gemeinschaft in der Abtei Saint-Martin, bei der Gartenarbeit, spürte auch ich diesen Ruf!

    Wir verbrachten neun Jahre im stationären Gemeinschaftsleben, in denen wir unsere Studien mit Psychopädagogik für Esther und Theologie für Guillem fortsetzten. Und im Jahr 2004 wurden wir ausgesandt, um die Gemeinschaft in Spanien in der Diözese Segorbe-Castellon zu gründen. Dort segnete uns der Herr nach zehn Jahren Ehe mit der Ankunft unserer Tochter, die ein Geschenk der Jungfrau Maria war. Das bereitete uns auf das Apostolat vor, das wir heute mit jungen, alleinstehenden Müttern in Schwierigkeiten leben.

    Heute arbeiten wir beide als Lehrerin und in der Kommunikationsabteilung der Diözese. Außerdem bieten wir das ganze Jahr über Gebetswachen, Einkehrtage und Sitzungen an.

    Wir leben eine missionarische Realität, die durch ein Leben in Freundschaft mit Gott, durch das Gebet, die Sakramente und die ständige Umkehr genährt wird.

    Wenn wir in der Mission sind, lässt der Herr uns Armut auf allen Ebenen leben. Das ist nicht immer leicht, aber wir erleben, dass man umso reicher wird, je ärmer man ist, und dass in uns die Gewissheit wächst, dass der Herr allein in den Herzen mitten in der Welt wirkt.

    Guillem und Esther

    Sr Claire Sandrine

    Zeugnis von

    Sr Claire-Sandrine

    ZEUGNIS VON
    Sr. Claire-Sandrine
    Ursprünglich aus Grenoble, bin ich im Alter von 23 Jahren in die Gemeinschaft der Seligpreisungen eingetreten.

    Während meiner Konfirmation erlebte ich mit 16 Jahren eine wahre Ausgießung des Heiligen Geistes, die mein Leben veränderte. Ich hörte Gott auf geheimnisvolle Weise zu mir sagen: „Sandrine, ich vertraue darauf, dass du mich anderen verkündigst! Es war ernst. Unendlicher Frieden und Freude, innere Gewissheit, dass ich mich Gott und seiner Kirche widmen musste.

    Ich habe in Paris angefangen zu studieren: Philosophie, dann Sekretariatsarbeit. Während dieser Zeit engagierte ich mich in einer missionarischen Bruderschaft: einer Gebetsgruppe junger Menschen, mit denen ich die Freude hatte, meinen Glauben zu teilen und Evangelisierungsmissionen durchzuführen. Ich habe die Kraft Gottes in meinem täglichen Leben erfahren.

    Dies sind zwei unvergessliche Erfahrungen, die in mir den Wunsch vertieft haben, mein Leben im Ordensleben zu geben:

    – eine humanitäre Erfahrung mit den „Rassensammlern“ eines Slums, in Kairo, in Ägypten mit Sr. Emmanuelle, deren Zeugnis mich so herausgefordert hat: alles für andere zu geben!
    – und die zweite Erfahrung während einer unglaublichen Woche des Gebets und des Austauschs mit Tausenden von jungen Menschen aus der ganzen Welt beim Jugendfestival in Medjugorje. Am Ende war ich nicht mehr derselbe, es war, als würde der Herr zu mir sagen: „Wenn du mir nachfolgst, werde ich dich erfüllen. » Ich wusste, dass ich auf seine Treue zählen konnte, also sagte ich „Ja“ zu ihm. Entscheidung getroffen, große Freude!

    Zwei Jahre zuvor hatte ich während der Karwoche an geistlichen Exerzitien in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Nouan-Le-Fuzelier teilgenommen. Ich erinnere mich, dass ich gesagt habe: „Wenn Du mich eines Tages, Herr, berufst, um Dir mein Leben zu widmen, werde ich hierher zurückkommen!“ »

    Meine Berufung zur Gemeinschaft der Seligpreisungen war so stark, dass ich ein Jahr später darum bat, ihr beitreten zu dürfen. Es ist schon sechsundzwanzig Jahre her! Das ist der Humor Gottes!

    Lieben durch Geben und Geben durch Lieben!
    Jesus erfüllt die Herzen derer, die ihm alles geben. Und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht!

    Schwester Claire Sandrine

    Sr Claire Sandrine

    Zeugnis von

    Sr Claire-Sandrine

    ZEUGNIS VON
    Sr. Claire-Sandrine
    Ursprünglich aus Grenoble, bin ich im Alter von 23 Jahren in die Gemeinschaft der Seligpreisungen eingetreten.

    Während meiner Konfirmation erlebte ich mit 16 Jahren eine wahre Ausgießung des Heiligen Geistes, die mein Leben veränderte. Ich hörte Gott auf geheimnisvolle Weise zu mir sagen: „Sandrine, ich vertraue darauf, dass du mich anderen verkündigst! Es war ernst. Unendlicher Frieden und Freude, innere Gewissheit, dass ich mich Gott und seiner Kirche widmen musste.

    Ich habe in Paris angefangen zu studieren: Philosophie, dann Sekretariatsarbeit. Während dieser Zeit engagierte ich mich in einer missionarischen Bruderschaft: einer Gebetsgruppe junger Menschen, mit denen ich die Freude hatte, meinen Glauben zu teilen und Evangelisierungsmissionen durchzuführen. Ich habe die Kraft Gottes in meinem täglichen Leben erfahren.

    Dies sind zwei unvergessliche Erfahrungen, die in mir den Wunsch vertieft haben, mein Leben im Ordensleben zu geben:

    – eine humanitäre Erfahrung mit den „Rassensammlern“ eines Slums, in Kairo, in Ägypten mit Sr. Emmanuelle, deren Zeugnis mich so herausgefordert hat: alles für andere zu geben!
    – und die zweite Erfahrung während einer unglaublichen Woche des Gebets und des Austauschs mit Tausenden von jungen Menschen aus der ganzen Welt beim Jugendfestival in Medjugorje. Am Ende war ich nicht mehr derselbe, es war, als würde der Herr zu mir sagen: „Wenn du mir nachfolgst, werde ich dich erfüllen. » Ich wusste, dass ich auf seine Treue zählen konnte, also sagte ich „Ja“ zu ihm. Entscheidung getroffen, große Freude!

    Zwei Jahre zuvor hatte ich während der Karwoche an geistlichen Exerzitien in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Nouan-Le-Fuzelier teilgenommen. Ich erinnere mich, dass ich gesagt habe: „Wenn Du mich eines Tages, Herr, berufst, um Dir mein Leben zu widmen, werde ich hierher zurückkommen!“ »

    Meine Berufung zur Gemeinschaft der Seligpreisungen war so stark, dass ich ein Jahr später darum bat, ihr beitreten zu dürfen. Es ist schon sechsundzwanzig Jahre her! Das ist der Humor Gottes!

    Lieben durch Geben und Geben durch Lieben!
    Jesus erfüllt die Herzen derer, die ihm alles geben. Und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht!

    Schwester Claire Sandrine

    ZEUGNIS VON

    Br. Anthony von der Verklärung

    Mein Name ist Bruder Anthony von der Verklärung. Ich komme aus Boulder, USA, am Fuße der Rocky Mountains. Als ich im Diözesanseminar war, rief mich der Herr dazu auf, in die Gemeinschaft der Seligpreisungen einzutreten.

    Im Seminar wurde uns beigebracht, dass das Zentrum des Priestertums das liturgische Leben ist. Das war es aber nicht, was mich zum Priesterberuf hingezogen hatte, und so gab es für mich viel zu entdecken. Unsere Ausbildung führte uns in die Höhen der Eucharistie, über die Steigungen des Lobpreises, der sakralen Kunst und des Gesangs.

    In der Gemeinschaft wurde ich von der Schönheit der Liturgie geblendet, und das war einer der Gründe, warum ich mich schließlich entschied, meinen Weg zum Priestertum fortzusetzen. Die Liturgie ist eine Pflicht und ein Werk, aber sie ist umso mehr eine Teilnahme am Lob des Himmels! Dreimal am Tag unterbricht mich die Glocke von der Arbeit. Ich gehe von den Sorgen und Zwängen der „Welt“ in eine Atmosphäre des Friedens und der Schönheit über. Ich befinde mich inmitten von Brüdern und Schwestern sowie von Engeln und Heiligen. Dort schöpfe ich aus der Gemeinschaft mit dem Herrn und mit anderen, die mich stärken, um inmitten des Tagesgeschehens, seien es Werke des Amtes oder praktische Aufgaben, in Ihm zu bleiben.

    „Die Brüder und Schwestern der Gemeinschaft werden darauf achten, dass sie ein Leib und eine Seele sind, und so in der Liturgie die Einheit des Volkes Gottes zum Ausdruck bringen. Aus ihr werden sie die lebendigen Kräfte für die Ausübung der Liebe schöpfen“.

    Seit der Priesterweihe zielt meine apostolische Tätigkeit darauf ab, Berufungen zu säen, vor allem unter jungen Amerikanern. Es geht darum, zu den Jugendlichen zu gehen und ihnen die Freude zu bezeugen, alles zu geben. Ich finde oft die Gelegenheit, sie die Schönheit der Liturgie erleben zu lassen. Bei Missionen in Universitätsstädten wird ihnen oft eine schöne Feier eines Gottesdienstes oder der Eucharistie geboten. Ich finde bei den Studenten und jungen Erwachsenen eine Wiedergewinnung des Heiligen und des Respekts. Aber es ist oft ein Schritt nach vorne für sie, das Staunen über die Gegenwart Gottes zu entdecken und sich zu öffnen, damit der Herr in ihnen wohnen kann.

    Ich lade sie ein, sich Zeit für Gott zu nehmen, in Exerzitien oder bei einem Aufenthalt in der Gemeinschaft im Ausland, vor allem in Israel, wo ich derzeit eingesetzt bin. Wir sind in diesem Land von der Liturgie der verschiedenen Religionsgemeinschaften (orientalischer Ritus, Judentum…) umgeben, ganz zu schweigen von den Muezzins, die die Muslime zu ihren Gebeten rufen. Das regt junge Menschen dazu an, auch für ihr Leben einen Gebetsrhythmus zu suchen.

    Ob man nun bei uns in Emmaus für Wochen des Dienstes ist oder auf einem Ausflug für eine Woche Camping in Galiläa, jeder Tag ist auf die Eucharistie, die Laudes, die Vesper und eine Gewissenserforschung, gefolgt vom Segen vor dem Schlafengehen, ausgerichtet. Dies ist ein Geschmack des religiösen Lebens und des Gemeinschaftslebens für diejenigen, die ihr Herz öffnen. Für alle ermöglicht diese Gewohnheit des täglichen Gebets, sich in der Gegenwart Gottes zu halten.

     

    Diese Erfahrungen mit jungen Menschen erneuern mein geistliches Leben und mein Hören auf die Radikalität des Evangeliums. Beginne ich mit vierzig Jahren, den Schwung zu verlieren? Nun, die Liturgie im Zentrum zu halten, bedeutet, den Himmel vorwegzunehmen, so wird es nie einen Grund geben, in den Ruhestand zu gehen!

    Br. Anthony von der Verklärung

    ZEUGNIS VON

    Br. Anthony von der Verklärung

    Mein Name ist Bruder Anthony von der Verklärung. Ich komme aus Boulder, USA, am Fuße der Rocky Mountains. Als ich im Diözesanseminar war, rief mich der Herr dazu auf, in die Gemeinschaft der Seligpreisungen einzutreten.

    Im Seminar wurde uns beigebracht, dass das Zentrum des Priestertums das liturgische Leben ist. Das war es aber nicht, was mich zum Priesterberuf hingezogen hatte, und so gab es für mich viel zu entdecken. Unsere Ausbildung führte uns in die Höhen der Eucharistie, über die Steigungen des Lobpreises, der sakralen Kunst und des Gesangs.

    In der Gemeinschaft wurde ich von der Schönheit der Liturgie geblendet, und das war einer der Gründe, warum ich mich schließlich entschied, meinen Weg zum Priestertum fortzusetzen. Die Liturgie ist eine Pflicht und ein Werk, aber sie ist umso mehr eine Teilnahme am Lob des Himmels! Dreimal am Tag unterbricht mich die Glocke von der Arbeit. Ich gehe von den Sorgen und Zwängen der „Welt“ in eine Atmosphäre des Friedens und der Schönheit über. Ich befinde mich inmitten von Brüdern und Schwestern sowie von Engeln und Heiligen. Dort schöpfe ich aus der Gemeinschaft mit dem Herrn und mit anderen, die mich stärken, um inmitten des Tagesgeschehens, seien es Werke des Amtes oder praktische Aufgaben, in Ihm zu bleiben.

    „Die Brüder und Schwestern der Gemeinschaft werden darauf achten, dass sie ein Leib und eine Seele sind, und so in der Liturgie die Einheit des Volkes Gottes zum Ausdruck bringen. Aus ihr werden sie die lebendigen Kräfte für die Ausübung der Liebe schöpfen“.

    Seit der Priesterweihe zielt meine apostolische Tätigkeit darauf ab, Berufungen zu säen, vor allem unter jungen Amerikanern. Es geht darum, zu den Jugendlichen zu gehen und ihnen die Freude zu bezeugen, alles zu geben. Ich finde oft die Gelegenheit, sie die Schönheit der Liturgie erleben zu lassen. Bei Missionen in Universitätsstädten wird ihnen oft eine schöne Feier eines Gottesdienstes oder der Eucharistie geboten. Ich finde bei den Studenten und jungen Erwachsenen eine Wiedergewinnung des Heiligen und des Respekts. Aber es ist oft ein Schritt nach vorne für sie, das Staunen über die Gegenwart Gottes zu entdecken und sich zu öffnen, damit der Herr in ihnen wohnen kann.

    Ich lade sie ein, sich Zeit für Gott zu nehmen, in Exerzitien oder bei einem Aufenthalt in der Gemeinschaft im Ausland, vor allem in Israel, wo ich derzeit eingesetzt bin. Wir sind in diesem Land von der Liturgie der verschiedenen Religionsgemeinschaften (orientalischer Ritus, Judentum…) umgeben, ganz zu schweigen von den Muezzins, die die Muslime zu ihren Gebeten rufen. Das regt junge Menschen dazu an, auch für ihr Leben einen Gebetsrhythmus zu suchen.

    Ob man nun bei uns in Emmaus für Wochen des Dienstes ist oder auf einem Ausflug für eine Woche Camping in Galiläa, jeder Tag ist auf die Eucharistie, die Laudes, die Vesper und eine Gewissenserforschung, gefolgt vom Segen vor dem Schlafengehen, ausgerichtet. Dies ist ein Geschmack des religiösen Lebens und des Gemeinschaftslebens für diejenigen, die ihr Herz öffnen. Für alle ermöglicht diese Gewohnheit des täglichen Gebets, sich in der Gegenwart Gottes zu halten.

     

    Diese Erfahrungen mit jungen Menschen erneuern mein geistliches Leben und mein Hören auf die Radikalität des Evangeliums. Beginne ich mit vierzig Jahren, den Schwung zu verlieren? Nun, die Liturgie im Zentrum zu halten, bedeutet, den Himmel vorwegzunehmen, so wird es nie einen Grund geben, in den Ruhestand zu gehen!

    Br. Anthony von der Verklärung

    ZEUGNIS VON

    Jean-Claude und Martine

    Wir, Jean-Claude, ständiger Diakon, und Martine, gehören zu den allerersten Mitgliedern der Gemeinschaft.

    Wir waren beide Studenten an der medizinischen Fakultät in Nancy und unsere Wege kreuzten sich 1970 im Rahmen der protestantisch-reformierten Seelsorge, die auch vom Gründer der Gemeinschaft und einigen anderen Ehemaligen besucht wurde. Wir stellten uns viele Fragen über Gott, über die Wahrheit, über unsere Zukunft…

    Im Juli 1974, am Ende unseres Studiums, heirateten wir. Kurz zuvor war die Charismatische Erneuerung durch die Gegend gezogen und nach dem Zeugnis unserer Freunde Gérard Croissant und seiner Frau Jo hatten wir die Ausgießung des Heiligen Geistes empfangen, was unser Leben radikal ausrichtete. Wir verstanden, dass Jesus eine lebendige und handelnde Person war, die uns in ihre Nachfolge rief, um in der Heiligkeit zu wandeln. Die Lösung, um dies zu erreichen, war das Gemeinschaftsleben, denn auch wenn jeder seinen eigenen Weg hat, kann man es nicht alleine schaffen. Das Gemeinschaftsleben ermöglichte es, sich zu organisieren und anzuregen, damit Gott immer zuerst bedient wird.

    In einem Akt des Glaubens antworteten wir auf den Ruf des Herrn, stürzten uns kopfüber in dieses verrückte und neuartige Projekt und zogen im September 1975, also vor 44 Jahren, in das erste Haus der Gemeinschaft in Cordes ein. Nach einigen Monaten machten wir uns mit nichts auf den Weg, um die Gemeinschaft in Israel zu gründen und in der Nähe des auserwählten Volkes zu leben, von dem wir so viel lernten.

    Nach unserer Rückkehr nach Frankreich beteiligten wir uns an verschiedenen Neugründungen und übernahmen unterschiedliche Verantwortlichkeiten: Seelsorge für Jugendliche, Heranwachsende und später Erwachsene, Verwaltungs- und Rechtsdienste, Ausbildung, Unterstützung der Werke der Barmherzigkeit der Gemeinschaft sowie verschiedene Leitungsaufgaben, die uns gut beschäftigten!

    Was können wir aus diesem Werdegang lernen? Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, gesegnete Zeiten und Zeiten der Wüste, Zeiten der Gemeinschaft und Zeiten der Uneinigkeit … Aber nach 44 Jahren ist die Gewissheit, die in uns wohnt und die unverändert bleibt, dass die Gemeinschaft ein Geschenk Gottes ist, sie ist kein menschliches Werk, und was Gott gibt, nimmt er nicht zurück. Wenn wir wankelmütig sind, ist unser Gott treu, wir können uns auf ihn verlassen! Das ist unsere Stärke, die unsere Hoffnung nährt.

    Jean-Claude und Martine Michel

    ZEUGNIS VON

    Jean-Claude und Martine

    Wir, Jean-Claude, ständiger Diakon, und Martine, gehören zu den allerersten Mitgliedern der Gemeinschaft.

    Wir waren beide Studenten an der medizinischen Fakultät in Nancy und unsere Wege kreuzten sich 1970 im Rahmen der protestantisch-reformierten Seelsorge, die auch vom Gründer der Gemeinschaft und einigen anderen Ehemaligen besucht wurde. Wir stellten uns viele Fragen über Gott, über die Wahrheit, über unsere Zukunft…

    Im Juli 1974, am Ende unseres Studiums, heirateten wir. Kurz zuvor war die Charismatische Erneuerung durch die Gegend gezogen und nach dem Zeugnis unserer Freunde Gérard Croissant und seiner Frau Jo hatten wir die Ausgießung des Heiligen Geistes empfangen, was unser Leben radikal ausrichtete. Wir verstanden, dass Jesus eine lebendige und handelnde Person war, die uns in ihre Nachfolge rief, um in der Heiligkeit zu wandeln. Die Lösung, um dies zu erreichen, war das Gemeinschaftsleben, denn auch wenn jeder seinen eigenen Weg hat, kann man es nicht alleine schaffen. Das Gemeinschaftsleben ermöglichte es, sich zu organisieren und anzuregen, damit Gott immer zuerst bedient wird.

    In einem Akt des Glaubens antworteten wir auf den Ruf des Herrn, stürzten uns kopfüber in dieses verrückte und neuartige Projekt und zogen im September 1975, also vor 44 Jahren, in das erste Haus der Gemeinschaft in Cordes ein. Nach einigen Monaten machten wir uns mit nichts auf den Weg, um die Gemeinschaft in Israel zu gründen und in der Nähe des auserwählten Volkes zu leben, von dem wir so viel lernten.

    Nach unserer Rückkehr nach Frankreich beteiligten wir uns an verschiedenen Neugründungen und übernahmen unterschiedliche Verantwortlichkeiten: Seelsorge für Jugendliche, Heranwachsende und später Erwachsene, Verwaltungs- und Rechtsdienste, Ausbildung, Unterstützung der Werke der Barmherzigkeit der Gemeinschaft sowie verschiedene Leitungsaufgaben, die uns gut beschäftigten!

    Was können wir aus diesem Werdegang lernen? Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, gesegnete Zeiten und Zeiten der Wüste, Zeiten der Gemeinschaft und Zeiten der Uneinigkeit … Aber nach 44 Jahren ist die Gewissheit, die in uns wohnt und die unverändert bleibt, dass die Gemeinschaft ein Geschenk Gottes ist, sie ist kein menschliches Werk, und was Gott gibt, nimmt er nicht zurück. Wenn wir wankelmütig sind, ist unser Gott treu, wir können uns auf ihn verlassen! Das ist unsere Stärke, die unsere Hoffnung nährt.

    Jean-Claude und Martine Michel

    Zeugnis von

    Sr. Claudia

    Mein Name ist Sr. Claudia vom Lamm Gottes. Ich bin in der Nähe von St. Gallen in der Schweiz aufgewachsen. Vor dem Eintritt im Jahr 2010 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug habe ich Theologie studiert.

    Mit siebzehn Jahren hatte ich das Glück, die Erfahrung einer persönlichen Begegnung mit Gott zu machen. Da fühlte ich eine tiefe Freude und einen Frieden, den ich vorher nicht gekannt hatte!

    Nachdem ich die persönliche Liebe Gottes zu mir entdeckt habe, hatte ich die Sehnsucht, mich in seinen Dienst zu stellen und im Gebet Zeit mit Ihm zu verbringen. Unter anderem suchte ich Ihn durch die Mithilfe in der Organisation von Weltjugendtagen für die Deutschschweiz. Das Klavier spielen in einer Lobpreisband zusammen mit anderen Jugendlichen machte mir grosse Freude.

    Während dem Studium beschäftigte mich folgende Frage immer wieder: „Bin ich berufen, eine Familie zu gründen und in einer Pfarrei zu arbeiten oder zum geweihten Leben?“ Ich schätzte die Schönheit der Ehe und liebte Kinder sehr. Aber die Anziehung zum geweihten Leben war stärker. Deshalb bat ich den Herrn, mir durch konkrete Zeichen ein Licht zu schenken.
    Um das alltägliche Leben in einem Kloster besser kennen zu lernen, wohnte ich ein Jahr bei den Schwestern „Figlie della Croce“ in Rom. Berührt vom Wort Gottes und vom Zeugnis der Schwestern wurde der Wunsch, mich dem Herrn zu weihen, immer grösser. Aber in welcher Gemeinschaft? Ich besuchte mehrere in Rom, aber es gab so viele… in allen Arten und Farben! Wie weiter? Mein geistlicher Begleiter riet mir, alle Elemente, die mir im Leben und im Gebet wichtig sind, zu notieren. Zu meiner grossen Überraschung realisierte ich danach, dass meine Liste dem Charisma der Gemeinschaft der Seligpreisungen entsprach: die Schönheit der Liturgie, die tägliche eucharistische Anbetung, das geschwisterliche Gemeinschaftsleben unter Schwestern, Brüdern und Laienmitgliedern, und die Treue zur Universalkirche!

    Heute, mit 32 Jahren, bin ich Schwester in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in der Schweiz und durfte am 8. Dezember 2018 die ewigen Gelübde ablegen. Ich bin sehr glücklich, dem Herrn ganz zu gehören. In Zug sind wir um die fünfzehn Brüder, Schwestern und Laien. Eines der grossen Apostolate des Hauses ist die Jugendarbeit, in die ich auch involviert bin. Unsere erste Mission ist aber das Gebet.

    Voll Vertrauen lege ich die Zukunft in die Hände des Herrn. Er ist so gut! Bis jetzt hat er alle meine Erwartungen übertroffen. Jeder Tag bietet die Gelegenheit, seine zärtliche Liebe in den kleinen Details des Alltags zu entdecken.

    Das Leben mit Ihm lohnt sich!

    Sr. Claudia vom Lamm Gottes

    Zeugnis von

    Sr. Claudia

    Mein Name ist Sr. Claudia vom Lamm Gottes. Ich bin in der Nähe von St. Gallen in der Schweiz aufgewachsen. Vor dem Eintritt im Jahr 2010 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug habe ich Theologie studiert.

    Mit siebzehn Jahren hatte ich das Glück, die Erfahrung einer persönlichen Begegnung mit Gott zu machen. Da fühlte ich eine tiefe Freude und einen Frieden, den ich vorher nicht gekannt hatte!

    Nachdem ich die persönliche Liebe Gottes zu mir entdeckt habe, hatte ich die Sehnsucht, mich in seinen Dienst zu stellen und im Gebet Zeit mit Ihm zu verbringen. Unter anderem suchte ich Ihn durch die Mithilfe in der Organisation von Weltjugendtagen für die Deutschschweiz. Das Klavier spielen in einer Lobpreisband zusammen mit anderen Jugendlichen machte mir grosse Freude.

    Während dem Studium beschäftigte mich folgende Frage immer wieder: „Bin ich berufen, eine Familie zu gründen und in einer Pfarrei zu arbeiten oder zum geweihten Leben?“ Ich schätzte die Schönheit der Ehe und liebte Kinder sehr. Aber die Anziehung zum geweihten Leben war stärker. Deshalb bat ich den Herrn, mir durch konkrete Zeichen ein Licht zu schenken.
    Um das alltägliche Leben in einem Kloster besser kennen zu lernen, wohnte ich ein Jahr bei den Schwestern „Figlie della Croce“ in Rom. Berührt vom Wort Gottes und vom Zeugnis der Schwestern wurde der Wunsch, mich dem Herrn zu weihen, immer grösser. Aber in welcher Gemeinschaft? Ich besuchte mehrere in Rom, aber es gab so viele… in allen Arten und Farben! Wie weiter? Mein geistlicher Begleiter riet mir, alle Elemente, die mir im Leben und im Gebet wichtig sind, zu notieren. Zu meiner grossen Überraschung realisierte ich danach, dass meine Liste dem Charisma der Gemeinschaft der Seligpreisungen entsprach: die Schönheit der Liturgie, die tägliche eucharistische Anbetung, das geschwisterliche Gemeinschaftsleben unter Schwestern, Brüdern und Laienmitgliedern, und die Treue zur Universalkirche!

    Heute, mit 32 Jahren, bin ich Schwester in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in der Schweiz und durfte am 8. Dezember 2018 die ewigen Gelübde ablegen. Ich bin sehr glücklich, dem Herrn ganz zu gehören. In Zug sind wir um die fünfzehn Brüder, Schwestern und Laien. Eines der grossen Apostolate des Hauses ist die Jugendarbeit, in die ich auch involviert bin. Unsere erste Mission ist aber das Gebet.

    Voll Vertrauen lege ich die Zukunft in die Hände des Herrn. Er ist so gut! Bis jetzt hat er alle meine Erwartungen übertroffen. Jeder Tag bietet die Gelegenheit, seine zärtliche Liebe in den kleinen Details des Alltags zu entdecken.

    Das Leben mit Ihm lohnt sich!

    Sr. Claudia vom Lamm Gottes

    ZEUGNIS VON

    Br. Etienne

    Als Kind einer großen Familie, in der jeden Abend ein Dutzend Rosenkränze gebetet wurden, habe ich mit 12 Jahren an einem Pfadfinderfeuer die absolute Liebe Gottes wahrgenommen: Ich sah die Menschen so mikroskopisch klein unter der Milchstraße, und jedes Ave Maria war wie ein Pfeil der göttlichen Liebe. Ich begriff, dass es niemanden geben würde, der so groß und schön war wie Gott, dem ich mein Leben schenken konnte.

    Da es in der Schule gut lief, legte ich es beiseite. Ich suchte viel Geld, unternahm viele Reisen und trieb viel Sport, aber ich konnte nie das Absolute finden.
    Ich studierte an der HEC. Dann wurde ich Betriebsleiter einer Safari-Firma. Dort betrieb ich Bergsteigen am Kilimandscharo und Tauchen. Doch wieder besuchte mich die unerhörte Güte Gottes – auf dem Dach eines Land Rovers! Ich befand mich mitten in der großen Wanderung der wilden Tiere in Tansania: Der Schöpfer dieser Wunder muss wirklich noch außergewöhnlicher gewesen sein. Ich fing an, wirklich in der Bibel zu lesen und jeden Tag in die Missionsstation zur Messe zu gehen.

    Damals sah ich die Zelte von Hunderttausenden Ruandern, die den Völkermord überlebt hatten, ohne jemanden, der aufstand und ihnen half. Ich machte einen Freiwilligendienst bei den Marinekommandos, indem ich die Auswahl als Reserveoffizier bestand. Aber als ich das Leben von Mutter Teresa las, sah ich, dass die wirksamste aller Maßnahmen für das Wohl dieser Welt das Gebet und die Nächstenliebe sind.

    Ich trat 1998 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen ein, und zwar aus zwei Hauptgründen:

    – Ich sah dort alle Lebensstände versammelt, die in tiefer Freude den lieben Gott lobten und anbeteten. All das war für mich wie eine Vorwegnahme des Himmels;
    – Ich sah Brüder und Schwestern, die alle ein großes Verlangen nach Heiligkeit teilten und versuchten, jeder mit seinen Schwächen, zunächst die Radikalität der Nächstenliebe zu leben.

    Ich wurde dann je nach Bedarf in die Mission auf die fünf Kontinente geschickt. Zum Priester geweiht: Die Feier der Heiligen Messe wurde zu meinem täglichen Himmel. Ich hatte das Glück, meinen biblischen Doktortitel über die altaramäische Version der Evangelien zu machen, um Jesus zu verkünden, indem ich mich stärker auf die Autorität des Textes selbst stützte, und an den katholischen Arbeiten zur Rückübersetzung teilzunehmen.

    Derzeit bin ich Pfarrer in der Hafenmission von Lima (Peru). Jesus berührt die Herzen, er ist es mehr als alles andere wert, dass man ihm folgt, und er allein enttäuscht nie:

    Eph 3,19: „Die Liebe Christi übersteigt alles, was man kennen kann. Alles andere kann gut sein, aber im Vergleich dazu ist es nicht viel.

    Br. Etienne

    ZEUGNIS VON

    Br. Etienne

    Als Kind einer großen Familie, in der jeden Abend ein Dutzend Rosenkränze gebetet wurden, habe ich mit 12 Jahren an einem Pfadfinderfeuer die absolute Liebe Gottes wahrgenommen: Ich sah die Menschen so mikroskopisch klein unter der Milchstraße, und jedes Ave Maria war wie ein Pfeil der göttlichen Liebe. Ich begriff, dass es niemanden geben würde, der so groß und schön war wie Gott, dem ich mein Leben schenken konnte.

    Da es in der Schule gut lief, legte ich es beiseite. Ich suchte viel Geld, unternahm viele Reisen und trieb viel Sport, aber ich konnte nie das Absolute finden.
    Ich studierte an der HEC. Dann wurde ich Betriebsleiter einer Safari-Firma. Dort betrieb ich Bergsteigen am Kilimandscharo und Tauchen. Doch wieder besuchte mich die unerhörte Güte Gottes – auf dem Dach eines Land Rovers! Ich befand mich mitten in der großen Wanderung der wilden Tiere in Tansania: Der Schöpfer dieser Wunder muss wirklich noch außergewöhnlicher gewesen sein. Ich fing an, wirklich in der Bibel zu lesen und jeden Tag in die Missionsstation zur Messe zu gehen.

    Damals sah ich die Zelte von Hunderttausenden Ruandern, die den Völkermord überlebt hatten, ohne jemanden, der aufstand und ihnen half. Ich machte einen Freiwilligendienst bei den Marinekommandos, indem ich die Auswahl als Reserveoffizier bestand. Aber als ich das Leben von Mutter Teresa las, sah ich, dass die wirksamste aller Maßnahmen für das Wohl dieser Welt das Gebet und die Nächstenliebe sind.

    Ich trat 1998 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen ein, und zwar aus zwei Hauptgründen:

    – Ich sah dort alle Lebensstände versammelt, die in tiefer Freude den lieben Gott lobten und anbeteten. All das war für mich wie eine Vorwegnahme des Himmels;
    – Ich sah Brüder und Schwestern, die alle ein großes Verlangen nach Heiligkeit teilten und versuchten, jeder mit seinen Schwächen, zunächst die Radikalität der Nächstenliebe zu leben.

    Ich wurde dann je nach Bedarf in die Mission auf die fünf Kontinente geschickt. Zum Priester geweiht: Die Feier der Heiligen Messe wurde zu meinem täglichen Himmel. Ich hatte das Glück, meinen biblischen Doktortitel über die altaramäische Version der Evangelien zu machen, um Jesus zu verkünden, indem ich mich stärker auf die Autorität des Textes selbst stützte, und an den katholischen Arbeiten zur Rückübersetzung teilzunehmen.

    Derzeit bin ich Pfarrer in der Hafenmission von Lima (Peru). Jesus berührt die Herzen, er ist es mehr als alles andere wert, dass man ihm folgt, und er allein enttäuscht nie:

    Eph 3,19: „Die Liebe Christi übersteigt alles, was man kennen kann. Alles andere kann gut sein, aber im Vergleich dazu ist es nicht viel.

    Br. Etienne

    Zeugnis von

    Joumana

    Ich bin Joumana aus dem Libanon. Ich bin vor vierzehn Jahren im Alter von 25 Jahren der Gemeinschaft beigetreten. Davor war ich Philosophielehrerin für Oberstufenklassen und Produktionsassistentin bei Kulturprogrammen im Fernsehen.

    Nachdem ich Phasen durchgemacht habe, in denen ich einerseits meinen Glauben hinterfragte, das Leben sehr liebte und andererseits von fortgeschrittenen Studienplänen und der Ehe träumte, war ich weit davon entfernt, daran zu denken, dass ich eines Tages „in die Liebe Gottes fallen“ würde und so weiter Diese Liebe würde mich rufen, alles aufzugeben und alles zu geben.

    Auf der Suche nach „der Wahrheit“ stelle ich mich mit 20 Jahren einer absoluten Herausforderung: „Wenn mir die Philosophie beweist, dass Gott existiert, würde ich glauben, sonst ist es für den Glauben vorbei“. Gott nahm mich wörtlich und kam mir zuerst durch die Philosophie zu… Als er eines Samstagabends von einem Bruder, der bei mir studierte, zur Vesper in die Gemeinschaft eingeladen wurde, entdeckte der Gott der Philosophen sein ganzes Antlitz der Liebe und berührte mein Herz damit die Schönheit, die von dem Ort ausging, von den Gesichtern, von den Liedern… und von den spontanen Gebeten: An diesem Abend verstand ich, dass sein Name „Herr“ ist und dass er „die Wahrheit“ ist.

    Im Alter von 24 Jahren brachte der Besuch der Reliquien von Thérèse im Libanon die Gemeinschaft wieder auf meinen Weg, und ich entdeckte mit Freude das brandneue Exerzitienprogramm, das sie gerade ins Leben gerufen hatte. Von Retreat zu Retreat hallte der Wahnsinn eines Rufes in mir wider und brachte alle anderen bereits vorhandenen Wünsche zu Fall. Die Stärke meines Widerstands entsprach der meiner Anziehungskraft auf diese Liebe, die keine andere erreichte, und Tag für Tag ließ ich mich von diesem einzigartigen Verlangen überfallen: „Lieben heißt, alles zu geben und sich selbst zu geben“. Alles an der Gemeinschaft sprach zu meinem Herzen! Also sage ich ja, und ich habe es nie bereut.

    „Es gibt keine größere Liebe, als sein Leben für seine Freunde hinzugeben“ … auch kein größeres Glück, denn „wer in Gott ist, dem fehlt nichts“!

    Joumana

    Zeugnis von

    Joumana

    Ich bin Joumana aus dem Libanon. Ich bin vor vierzehn Jahren im Alter von 25 Jahren der Gemeinschaft beigetreten. Davor war ich Philosophielehrerin für Oberstufenklassen und Produktionsassistentin bei Kulturprogrammen im Fernsehen.

    Nachdem ich Phasen durchgemacht habe, in denen ich einerseits meinen Glauben hinterfragte, das Leben sehr liebte und andererseits von fortgeschrittenen Studienplänen und der Ehe träumte, war ich weit davon entfernt, daran zu denken, dass ich eines Tages „in die Liebe Gottes fallen“ würde und so weiter Diese Liebe würde mich rufen, alles aufzugeben und alles zu geben.

    Auf der Suche nach „der Wahrheit“ stelle ich mich mit 20 Jahren einer absoluten Herausforderung: „Wenn mir die Philosophie beweist, dass Gott existiert, würde ich glauben, sonst ist es für den Glauben vorbei“. Gott nahm mich wörtlich und kam mir zuerst durch die Philosophie zu… Als er eines Samstagabends von einem Bruder, der bei mir studierte, zur Vesper in die Gemeinschaft eingeladen wurde, entdeckte der Gott der Philosophen sein ganzes Antlitz der Liebe und berührte mein Herz damit die Schönheit, die von dem Ort ausging, von den Gesichtern, von den Liedern… und von den spontanen Gebeten: An diesem Abend verstand ich, dass sein Name „Herr“ ist und dass er „die Wahrheit“ ist.

    Im Alter von 24 Jahren brachte der Besuch der Reliquien von Thérèse im Libanon die Gemeinschaft wieder auf meinen Weg, und ich entdeckte mit Freude das brandneue Exerzitienprogramm, das sie gerade ins Leben gerufen hatte. Von Retreat zu Retreat hallte der Wahnsinn eines Rufes in mir wider und brachte alle anderen bereits vorhandenen Wünsche zu Fall. Die Stärke meines Widerstands entsprach der meiner Anziehungskraft auf diese Liebe, die keine andere erreichte, und Tag für Tag ließ ich mich von diesem einzigartigen Verlangen überfallen: „Lieben heißt, alles zu geben und sich selbst zu geben“. Alles an der Gemeinschaft sprach zu meinem Herzen! Also sage ich ja, und ich habe es nie bereut.

    „Es gibt keine größere Liebe, als sein Leben für seine Freunde hinzugeben“ … auch kein größeres Glück, denn „wer in Gott ist, dem fehlt nichts“!

    Joumana

    Emilie

    Zeugnis von

    Sr Emilie

    Mein Name ist Sr. Emilie vom Herzen Jesu und Mariens. Ich komme ursprünglich aus der Ardèche und bin nach einem Abschluss in Geschichte der Gemeinschaft beigetreten.

    Als Teenager hatte ich während einer Pilgerreise nach Medjugorje eine starke Erfahrung der Gegenwart Gottes in meinem Leben. Oh, ich bin nicht mit Freude dorthin gegangen: Es waren meine Eltern, die mich dorthin gebracht haben. Tatsächlich hatte Gott damals nicht mehr viel Platz in meinem Leben. Einige Monate später verspürte ich einen Ruf zum geweihten Leben: Als ich eine Gebetsanliegen für geweihte Seelen las, hörte ich diese Frage in meinem Herzen widerhallen: „Und warum nicht du? », was mich sehr gefreut hat…

    Fast zur gleichen Zeit entdeckte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen, die gekommen war, um eine Mission in meiner Pfarrei zu erfüllen. Welche Freude ging von den Gesichtern der Brüder und Schwestern aus! Ich wollte mehr wissen, genauer hinsehen. Ich bat darum, eine Woche zu bleiben. Das Gebetsleben, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände und die Sorge um die Evangelisierung haben mich so herausgefordert. Natürlich war ich noch zu jung. Ich setzte meine Schulbildung und dann mein Studium fort. Dabei habe ich andere Gemeinschaften entdeckt, bin aber immer wieder auf diesen ersten Aufruf zur Gemeinschaft der Seligpreisungen zurückgekommen. Mit dem Beweis, dass der Herr dort auf mich wartete.

    Von Beginn meines Gemeinschaftslebens an war die Wichtigkeit dieser Herz-zu-Herz-Begegnung mit Gott in der Anbetung, der Kontakt mit seinem Wort, in mir verankert … dort kann ich hinkommen und alles schöpfen, was ich brauche beantworte seinen Ruf. Ich wagte den Sprung und ein ganzes Abenteuer begann: Der Herr ist voller Überraschungen! Und dieses Abenteuer endet nicht mit ewigen Gelübden. Jeder neue Tag ist ein Zeichen dafür, immer mit einem „Ja“ zu geben, und dieser Gewissheit, dass Gott da ist, dass er treu ist, wohin er uns führt.

    „Die Gunst des Herrn ist noch nicht zu Ende, noch sind seine Gnaden erschöpft; sie werden jeden Morgen erneuert, groß ist seine Treue! » (Lk 3, 22) Also… „herzog in altum“ (Lk 5, 4)

    Schwester Emilie vom Herzen Jesu und Marias

    Emilie

    Zeugnis von

    Sr Emilie

    Mein Name ist Sr. Emilie vom Herzen Jesu und Mariens. Ich komme ursprünglich aus der Ardèche und bin nach einem Abschluss in Geschichte der Gemeinschaft beigetreten.

    Als Teenager hatte ich während einer Pilgerreise nach Medjugorje eine starke Erfahrung der Gegenwart Gottes in meinem Leben. Oh, ich bin nicht mit Freude dorthin gegangen: Es waren meine Eltern, die mich dorthin gebracht haben. Tatsächlich hatte Gott damals nicht mehr viel Platz in meinem Leben. Einige Monate später verspürte ich einen Ruf zum geweihten Leben: Als ich eine Gebetsanliegen für geweihte Seelen las, hörte ich diese Frage in meinem Herzen widerhallen: „Und warum nicht du? », was mich sehr gefreut hat…

    Fast zur gleichen Zeit entdeckte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen, die gekommen war, um eine Mission in meiner Pfarrei zu erfüllen. Welche Freude ging von den Gesichtern der Brüder und Schwestern aus! Ich wollte mehr wissen, genauer hinsehen. Ich bat darum, eine Woche zu bleiben. Das Gebetsleben, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände und die Sorge um die Evangelisierung haben mich so herausgefordert. Natürlich war ich noch zu jung. Ich setzte meine Schulbildung und dann mein Studium fort. Dabei habe ich andere Gemeinschaften entdeckt, bin aber immer wieder auf diesen ersten Aufruf zur Gemeinschaft der Seligpreisungen zurückgekommen. Mit dem Beweis, dass der Herr dort auf mich wartete.

    Von Beginn meines Gemeinschaftslebens an war die Wichtigkeit dieser Herz-zu-Herz-Begegnung mit Gott in der Anbetung, der Kontakt mit seinem Wort, in mir verankert … dort kann ich hinkommen und alles schöpfen, was ich brauche beantworte seinen Ruf. Ich wagte den Sprung und ein ganzes Abenteuer begann: Der Herr ist voller Überraschungen! Und dieses Abenteuer endet nicht mit ewigen Gelübden. Jeder neue Tag ist ein Zeichen dafür, immer mit einem „Ja“ zu geben, und dieser Gewissheit, dass Gott da ist, dass er treu ist, wohin er uns führt.

    „Die Gunst des Herrn ist noch nicht zu Ende, noch sind seine Gnaden erschöpft; sie werden jeden Morgen erneuert, groß ist seine Treue! » (Lk 3, 22) Also… „herzog in altum“ (Lk 5, 4)

    Schwester Emilie vom Herzen Jesu und Marias

    ZEUGNIS VON

    Bruder Giuseppe Maria

    Ich komme ursprünglich aus Sizilien. Dort war mein Herz schon als Kind von einer wahnsinnigen Sehnsucht nach Glück erfüllt, aber als ich älter wurde … suchte ich es nicht mehr in Gott! Ich hatte mein Herz in das Studium und meine Ziele einer künstlerischen Karriere gesteckt. Der Einfluss des individualistischen Denkens hatte in mir den Impuls der Unentgeltlichkeit abgekühlt. Meine Beziehungen zu anderen wurden immer interessierter. Meine Bilder wurden dunkel vor Egoismus. Manchmal hatte ich das Gefühl, „etwas“ Wesentliches vergessen zu haben.

    Im Alter von 24 Jahren hatte ich ein sehr starkes Erlebnis, bei dem ich die Größe der Liebe Gottes erfahren habe. Ich wusste, dass ich die kostbare Perle meines Lebens gefunden hatte, und ohne an dem Wert seiner Berufung zu zweifeln, hörte ich ihm zu. In meinem Herzen gab es einen sehr starken Wunsch, mich dem Herrn zu weihen und Priester zu werden.

    Meine Begegnung mit der Gemeinschaft der Seligpreisungen hatte ich während eines Gebetsabends der Charismatischen Erneuerung in Palermo. Die „übernatürliche Schönheit“, die durch die Gesänge, die Liturgie, die Gebete und die brüderliche Freude vermittelt wurde, hat mich überwältigt. Nach einigen Monaten kam die Gemeinschaft in mein Dorf, um eine Evangelisierungsmission zu leiten. Eine Woche lang war es eine große Freude, mich inmitten dieser Brüder und Schwestern, ihres Glücks und ihres Lichts zu befinden. Als ich immer häufiger mit ihnen zu tun hatte, wagte ich den Schritt: Ich trat in das Haus der Gemeinschaft in Erice, Sizilien, ein.

    Im Mai 2017 wurde ich zum Priester geweiht und diene im Foyer von Noto in der Nähe des Heiligtums Unserer Lieben Frau „Leiter des Paradieses“.

    Mir liegt immer noch diese Berufung am Herzen: der Dienst am Aufbau des Reiches Gottes durch das ständige Streben nach der Vereinigung mit Christus und der brüderlichen Gemeinschaft. Gott will das Heil und das Glück aller Menschen. Wenn du also eine große Sehnsucht nach Glück hast, dein Leben voll und ganz als ein sehr schönes „Abenteuer der Liebe“ zu leben, dann begib dich in die Nachfolge Christi und lass dich vom Heiligen Geist auf den Weg der Seligpreisungen führen. Hab keine Angst!

    „Er ist treu, der euch ruft; er wird auch das tun“ (1 Thess 5,24).

    Bruder Giuseppe Maria

    ZEUGNIS VON

    Bruder Giuseppe Maria

    Ich komme ursprünglich aus Sizilien. Dort war mein Herz schon als Kind von einer wahnsinnigen Sehnsucht nach Glück erfüllt, aber als ich älter wurde … suchte ich es nicht mehr in Gott! Ich hatte mein Herz in das Studium und meine Ziele einer künstlerischen Karriere gesteckt. Der Einfluss des individualistischen Denkens hatte in mir den Impuls der Unentgeltlichkeit abgekühlt. Meine Beziehungen zu anderen wurden immer interessierter. Meine Bilder wurden dunkel vor Egoismus. Manchmal hatte ich das Gefühl, „etwas“ Wesentliches vergessen zu haben.

    Im Alter von 24 Jahren hatte ich ein sehr starkes Erlebnis, bei dem ich die Größe der Liebe Gottes erfahren habe. Ich wusste, dass ich die kostbare Perle meines Lebens gefunden hatte, und ohne an dem Wert seiner Berufung zu zweifeln, hörte ich ihm zu. In meinem Herzen gab es einen sehr starken Wunsch, mich dem Herrn zu weihen und Priester zu werden.

    Meine Begegnung mit der Gemeinschaft der Seligpreisungen hatte ich während eines Gebetsabends der Charismatischen Erneuerung in Palermo. Die „übernatürliche Schönheit“, die durch die Gesänge, die Liturgie, die Gebete und die brüderliche Freude vermittelt wurde, hat mich überwältigt. Nach einigen Monaten kam die Gemeinschaft in mein Dorf, um eine Evangelisierungsmission zu leiten. Eine Woche lang war es eine große Freude, mich inmitten dieser Brüder und Schwestern, ihres Glücks und ihres Lichts zu befinden. Als ich immer häufiger mit ihnen zu tun hatte, wagte ich den Schritt: Ich trat in das Haus der Gemeinschaft in Erice, Sizilien, ein.

    Im Mai 2017 wurde ich zum Priester geweiht und diene im Foyer von Noto in der Nähe des Heiligtums Unserer Lieben Frau „Leiter des Paradieses“.

    Mir liegt immer noch diese Berufung am Herzen: der Dienst am Aufbau des Reiches Gottes durch das ständige Streben nach der Vereinigung mit Christus und der brüderlichen Gemeinschaft. Gott will das Heil und das Glück aller Menschen. Wenn du also eine große Sehnsucht nach Glück hast, dein Leben voll und ganz als ein sehr schönes „Abenteuer der Liebe“ zu leben, dann begib dich in die Nachfolge Christi und lass dich vom Heiligen Geist auf den Weg der Seligpreisungen führen. Hab keine Angst!

    „Er ist treu, der euch ruft; er wird auch das tun“ (1 Thess 5,24).

    Bruder Giuseppe Maria

    Julie

    Zeunis von

    Julie

    Ich bin Libanesin und lebe seit zwei Jahren in dem Haus unserer Gemeinschaft in Gharzouz im Libanon. Seit 2012 bin ich Innenarchitektin.

    Vor einigen Jahren habe ich einen starken Ruf von Gott empfangen und nach einer langen Zeit der Unterscheidung ist mir bewusst geworden, dass dieser Ruf verschiedene Punkte beinhaltet: ein intensives Gebetsleben und eine Sehnsucht nach der Einheit mit Gott, ein gemeinschaftliches Leben mit den verschiedenen Lebensständen, Missionen und einer Ganzhingabe, wo ich aber trotzdem noch in einer Verbindung mit der Welt sein kann. Aber in welcher Gemeinschaft?

    Eines Tages hat ein Freund mir vorgeschlagen den Brüdern und Schwestern der Gemeinschaft in Gharzouz bei einer ihrer Missionen zu helfen (geistliche Tage in den Schulen während der Fastenzeit). Dadurch konnte ich zum ersten Mal wirklich der Gemeinschaft begegnen. Stück für Stück wurde mir bewusst, dass sie dem entspricht, was ich als Sehnsucht trug und ich entschied mich einzutreten.

    Ich lebe meine Berufung durch alles, was ich tue:

    • im Gebetsleben mit täglicher Anbetung und Eucharistiefeier, mit den verschiedenen Gebetszeiten (sowie dem kleinen Triduum), die meine Beziehung mit Gott stärken und mein Vertrauen auf ihn immer mehr vertiefen.
    • im gemeinschaftlichen Leben, wo der Dienst und die Brüder und Schwestern mir helfen in der Nächstenliebe zu wachsen.
    • in den Missionen der Evangelisation, wo ich lerne ein echter Jünger zu werden: die Freude den anderen den Geschmack des Reiches Gottes zu geben und Fürbitte zu halten für die Welt, die es so sehr nötig hat.

    Oh, ich vergesse nicht die kleinen täglichen Kämpfe, die mich immer tiefer in meiner Berufung verwurzeln, um mir die Pforten der Heiligkeit zu öffnen.

    „Eine Seele, die mit Jesus vereint ist, ist ein lebendiges Lächeln, das strahlt und es weitergibt.“ (Hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit)

    Julie

    Julie

    Zeunis von

    Julie

    Ich bin Libanesin und lebe seit zwei Jahren in dem Haus unserer Gemeinschaft in Gharzouz im Libanon. Seit 2012 bin ich Innenarchitektin.

    Vor einigen Jahren habe ich einen starken Ruf von Gott empfangen und nach einer langen Zeit der Unterscheidung ist mir bewusst geworden, dass dieser Ruf verschiedene Punkte beinhaltet: ein intensives Gebetsleben und eine Sehnsucht nach der Einheit mit Gott, ein gemeinschaftliches Leben mit den verschiedenen Lebensständen, Missionen und einer Ganzhingabe, wo ich aber trotzdem noch in einer Verbindung mit der Welt sein kann. Aber in welcher Gemeinschaft?

    Eines Tages hat ein Freund mir vorgeschlagen den Brüdern und Schwestern der Gemeinschaft in Gharzouz bei einer ihrer Missionen zu helfen (geistliche Tage in den Schulen während der Fastenzeit). Dadurch konnte ich zum ersten Mal wirklich der Gemeinschaft begegnen. Stück für Stück wurde mir bewusst, dass sie dem entspricht, was ich als Sehnsucht trug und ich entschied mich einzutreten.

    Ich lebe meine Berufung durch alles, was ich tue:

    • im Gebetsleben mit täglicher Anbetung und Eucharistiefeier, mit den verschiedenen Gebetszeiten (sowie dem kleinen Triduum), die meine Beziehung mit Gott stärken und mein Vertrauen auf ihn immer mehr vertiefen.
    • im gemeinschaftlichen Leben, wo der Dienst und die Brüder und Schwestern mir helfen in der Nächstenliebe zu wachsen.
    • in den Missionen der Evangelisation, wo ich lerne ein echter Jünger zu werden: die Freude den anderen den Geschmack des Reiches Gottes zu geben und Fürbitte zu halten für die Welt, die es so sehr nötig hat.

    Oh, ich vergesse nicht die kleinen täglichen Kämpfe, die mich immer tiefer in meiner Berufung verwurzeln, um mir die Pforten der Heiligkeit zu öffnen.

    „Eine Seele, die mit Jesus vereint ist, ist ein lebendiges Lächeln, das strahlt und es weitergibt.“ (Hl. Elisabeth von der Dreifaltigkeit)

    Julie

    Zeugnis von

    Sr Klara Misericordia

    Ich bin in Kasachstan geboren… Ja, es ist nicht üblich, jemanden, der so weit herkommt, auf Deutsch zu lesen.

    Meine Familie war nicht religiös. Mit einer orthodoxen Mutter und einem muslimischen Vater war es schwierig! Mit sieben Jahren wurde ich jedoch orthodox getauft. Aber zu Hause haben wir nie über Gott gesprochen. Es war die Tragödie des Todes meines Bruders (ich war damals 16), die meine Familie voranzubringen begann. Die Aussicht auf das ewige Leben war für uns ein Trost.

    Mein Pate, ein Katholik, nahm uns alle mit in die Kirche. Die Priester hatten ein Team von jungen Leuten gebildet, denen sie kleine Missionen anvertrauten. Sehr schnell verbrachte ich fast meine gesamte Freizeit in der Kirche, während ich weiterhin Buchhaltung studierte. Die Teilnahme an all diesen Aktivitäten (Massenanimation, Katechismus, Evangelisierung usw.) bereitete mir große Freude.

    1999 startete die Gemeinschaft der Seligpreisungen ihr erstes Jugendfestival in Kasachstan. Während einer Gebetswache, als ich vorhatte zu heiraten, spürte ich, dass Jesus mich zum geweihten Leben rief! Die Schwester, die für mich gebetet hat, hat in ihrem Gebet genau das gesagt, was ich in meinem Herzen getragen habe! Ich sagte ihm jedoch: „Nur für heute!“ Ich bat darum, bei anderen Freunden in dem Haus zu wohnen, das gerade in Kokchetav eröffnet worden war. Ich habe mich wie zu Hause gefühlt! Während der Anbetung in der Kapelle der Gemeinschaft hatte ich DIE BEGEGNUNG mit Jesus und spürte die große Liebe, die er für mich hatte.

    Heute, nach siebzehn Jahren Gemeinschaftsleben, danke ich dem Herrn dafür, dass er mich berufen hat, und jeden Tag entdecke ich die Schönheit des Lebens, das der Gemeinschaft der Seligpreisungen geweiht ist. Das Leben mit Jesus ist ein tägliches Abenteuer, voller unerwarteter Ereignisse, Überraschungen, Freude und ich danke dem Herrn für alles, was er weiterhin in meinem Leben tut.

    Wenn Zweifel in deinem Herzen bleiben, zögere nicht, fürchte dich nicht, Jesus wird deine Erwartung erfüllen und dir hundertfach geben!

    Schwester Klara Misericordia

    Zeugnis von

    Sr Klara Misericordia

    Ich bin in Kasachstan geboren… Ja, es ist nicht üblich, jemanden, der so weit herkommt, auf Deutsch zu lesen.

    Meine Familie war nicht religiös. Mit einer orthodoxen Mutter und einem muslimischen Vater war es schwierig! Mit sieben Jahren wurde ich jedoch orthodox getauft. Aber zu Hause haben wir nie über Gott gesprochen. Es war die Tragödie des Todes meines Bruders (ich war damals 16), die meine Familie voranzubringen begann. Die Aussicht auf das ewige Leben war für uns ein Trost.

    Mein Pate, ein Katholik, nahm uns alle mit in die Kirche. Die Priester hatten ein Team von jungen Leuten gebildet, denen sie kleine Missionen anvertrauten. Sehr schnell verbrachte ich fast meine gesamte Freizeit in der Kirche, während ich weiterhin Buchhaltung studierte. Die Teilnahme an all diesen Aktivitäten (Massenanimation, Katechismus, Evangelisierung usw.) bereitete mir große Freude.

    1999 startete die Gemeinschaft der Seligpreisungen ihr erstes Jugendfestival in Kasachstan. Während einer Gebetswache, als ich vorhatte zu heiraten, spürte ich, dass Jesus mich zum geweihten Leben rief! Die Schwester, die für mich gebetet hat, hat in ihrem Gebet genau das gesagt, was ich in meinem Herzen getragen habe! Ich sagte ihm jedoch: „Nur für heute!“ Ich bat darum, bei anderen Freunden in dem Haus zu wohnen, das gerade in Kokchetav eröffnet worden war. Ich habe mich wie zu Hause gefühlt! Während der Anbetung in der Kapelle der Gemeinschaft hatte ich DIE BEGEGNUNG mit Jesus und spürte die große Liebe, die er für mich hatte.

    Heute, nach siebzehn Jahren Gemeinschaftsleben, danke ich dem Herrn dafür, dass er mich berufen hat, und jeden Tag entdecke ich die Schönheit des Lebens, das der Gemeinschaft der Seligpreisungen geweiht ist. Das Leben mit Jesus ist ein tägliches Abenteuer, voller unerwarteter Ereignisse, Überraschungen, Freude und ich danke dem Herrn für alles, was er weiterhin in meinem Leben tut.

    Wenn Zweifel in deinem Herzen bleiben, zögere nicht, fürchte dich nicht, Jesus wird deine Erwartung erfüllen und dir hundertfach geben!

    Schwester Klara Misericordia

    ZEUGNIS VON

    Pater Jesaja

    Ich komme aus der Nähe von Paris (Meaux), wo ich lebte, bis ich 15 Jahre alt war. Meine Familie war katholisch und praktizierend. Obwohl ich als Jugendlicher „turbulent“ war, trat ich bis zum Abitur in ein kleines Seminar ein, das bei den Spiritanern im Süden stattfand. Diese Jahre waren für mich eine Gnade, mit einer außergewöhnlichen Offenheit für die Mission, und der Besuch eines nahegelegenen Klosters öffnete mich für das kontemplative Leben. Kurz gesagt, es war die Gelegenheit einer „neuen“ Bekehrung und die Bestätigung einer Berufung. Am Ende schwankte mein Herz jedoch zwischen dem Eintritt in ein Kloster und einer dieser „neuen Gemeinschaften“, die gerade ihre ersten Schritte machten. Nach zwei Jahren Philosophie an der Katho in Paris und zwei Jahren als Entwicklungshelfer in der Islamischen Republik Mauretanien fand ich mich dank Freunden für einen einwöchigen Aufenthalt im neu errichteten Haus der Gemeinschaft in Pont-Saint-Esprit wieder. Gott ist ‚Beziehung‘ und er spricht durch verschiedene und großartige Vermittlungen!

    Nach dem inneren Sturm der Entscheidung und dem inspirierenden Rat eines alten Mönchs schrieb ich nach Pont und drei Monate später ging ich an Land. Das war 1979, dieses Jahr sind es (schon) 40 Jahre! Vom Aufenthalt im Juli reiste ich im Oktober ein. Was mich in dieser Gemeinschaft von Anfang an tief berührte, war die Liebe der Brüder und Schwestern zum Herrn und die gelebte gegenseitige Nächstenliebe, wie in einer Familie.

    Auch die jüdische Dimension und der christliche Osten passten gut zu meinen Interessen. Das gemischte Leben passte gut zu mir. Sieben Monate nach meinem Eintritt reiste ich für ein Studienjahr nach Jerusalem und ging dann für drei Jahre nach Rom, um das Theologiestudium fortzusetzen. Danach folgte eine Litanei verschiedener Reiseziele, vom Libanon (während des Krieges) bis nach Marokko, einige Jahre in Frankreich, dann Gabun, Ruanda, Sizilien….

    Vor 33 Jahren wurde ich zum Priester geweiht: Vikar, später Pfarrer in der Diözese Albi und Pastor in verschiedenen Ländern. Seit sieben Jahren befinde ich mich nun im Indischen Ozean, heute als Pfarrer von Terre Sainte (St. Pierre) im Süden von La Réunion; ich fühle mich dort wirklich wohl. Ich lebe mit meinen Brüdern und Schwestern in unserem geistlichen Zuhause der Seligpreisungen von Eau vive das Gebet, die Gastfreundschaft und die geistlichen Höhepunkte. Das geschwisterliche Leben ist ein wertvolles Geschenk. Das Universelle zieht mich an, und La Réunion verkörpert es in einem außergewöhnlichen menschlichen, kulturellen und religiösen Mikrokosmos: Ich bin seit Beginn meiner Ankunft Mitglied der Gruppe für interreligiösen Dialog (Hindus, Muslime, Bahai… chinesische Religionen) und bin Diözesandelegierter für das Orient-Werk, um die Christen im Orient zu unterstützen.

    Gott ist wirklich treu. Die Kirche öffnet uns für das Universelle und die Gemeinschaft ermöglicht es mir, diese Dimension zu leben, sowohl apostolisch als auch kontemplativ. Ich danke Gott für diese 40 Jahre voller Abenteuer!

    Pater Jesaja

    ZEUGNIS VON

    Pater Jesaja

    Ich komme aus der Nähe von Paris (Meaux), wo ich lebte, bis ich 15 Jahre alt war. Meine Familie war katholisch und praktizierend. Obwohl ich als Jugendlicher „turbulent“ war, trat ich bis zum Abitur in ein kleines Seminar ein, das bei den Spiritanern im Süden stattfand. Diese Jahre waren für mich eine Gnade, mit einer außergewöhnlichen Offenheit für die Mission, und der Besuch eines nahegelegenen Klosters öffnete mich für das kontemplative Leben. Kurz gesagt, es war die Gelegenheit einer „neuen“ Bekehrung und die Bestätigung einer Berufung. Am Ende schwankte mein Herz jedoch zwischen dem Eintritt in ein Kloster und einer dieser „neuen Gemeinschaften“, die gerade ihre ersten Schritte machten. Nach zwei Jahren Philosophie an der Katho in Paris und zwei Jahren als Entwicklungshelfer in der Islamischen Republik Mauretanien fand ich mich dank Freunden für einen einwöchigen Aufenthalt im neu errichteten Haus der Gemeinschaft in Pont-Saint-Esprit wieder. Gott ist ‚Beziehung‘ und er spricht durch verschiedene und großartige Vermittlungen!

    Nach dem inneren Sturm der Entscheidung und dem inspirierenden Rat eines alten Mönchs schrieb ich nach Pont und drei Monate später ging ich an Land. Das war 1979, dieses Jahr sind es (schon) 40 Jahre! Vom Aufenthalt im Juli reiste ich im Oktober ein. Was mich in dieser Gemeinschaft von Anfang an tief berührte, war die Liebe der Brüder und Schwestern zum Herrn und die gelebte gegenseitige Nächstenliebe, wie in einer Familie.

    Auch die jüdische Dimension und der christliche Osten passten gut zu meinen Interessen. Das gemischte Leben passte gut zu mir. Sieben Monate nach meinem Eintritt reiste ich für ein Studienjahr nach Jerusalem und ging dann für drei Jahre nach Rom, um das Theologiestudium fortzusetzen. Danach folgte eine Litanei verschiedener Reiseziele, vom Libanon (während des Krieges) bis nach Marokko, einige Jahre in Frankreich, dann Gabun, Ruanda, Sizilien….

    Vor 33 Jahren wurde ich zum Priester geweiht: Vikar, später Pfarrer in der Diözese Albi und Pastor in verschiedenen Ländern. Seit sieben Jahren befinde ich mich nun im Indischen Ozean, heute als Pfarrer von Terre Sainte (St. Pierre) im Süden von La Réunion; ich fühle mich dort wirklich wohl. Ich lebe mit meinen Brüdern und Schwestern in unserem geistlichen Zuhause der Seligpreisungen von Eau vive das Gebet, die Gastfreundschaft und die geistlichen Höhepunkte. Das geschwisterliche Leben ist ein wertvolles Geschenk. Das Universelle zieht mich an, und La Réunion verkörpert es in einem außergewöhnlichen menschlichen, kulturellen und religiösen Mikrokosmos: Ich bin seit Beginn meiner Ankunft Mitglied der Gruppe für interreligiösen Dialog (Hindus, Muslime, Bahai… chinesische Religionen) und bin Diözesandelegierter für das Orient-Werk, um die Christen im Orient zu unterstützen.

    Gott ist wirklich treu. Die Kirche öffnet uns für das Universelle und die Gemeinschaft ermöglicht es mir, diese Dimension zu leben, sowohl apostolisch als auch kontemplativ. Ich danke Gott für diese 40 Jahre voller Abenteuer!

    Pater Jesaja

    Sr Thérèse de la Sainte Face

    Zeugnis von

    Sr. Therese vom Heiligen Antlitz

    Mein Name ist Schwester Thérèse vom Heiligen Antlitz (in Bezug auf das Antlitz Christi, für die Uneingeweihten). Ich bin Franzose aus Guadeloupe (Westindien) und seit zwanzig Jahren in der Gemeinschaft. Jesus kam, um mich von den Bänken der Universität in Paris abzuholen, wo ich Mathematik studierte.

    Seit meiner Kindheit erhielt ich eine grundlegende religiöse Erziehung. Als ich meine Insel zum Studium im französischen Mutterland verließ, trat ich in jeder Hinsicht in eine Autonomie ein, und die Dimension des Glaubens entging ihr nicht: Welcher Christ war ich? Wer war Christus für mich? Welchen Platz habe ich der Eucharistie in meinem Leben eingeräumt? War es nur eine Tradition für mich, weiterzumachen?

    In voller Frage begegnete ich einer Gebetsgruppe, die der Kanal einer entscheidenden spirituellen Erfahrung war. Ich habe einen lebendigen Gott entdeckt, der gar nicht weit von dem entfernt ist, was ich lebe. Zwei Punkte dieser Erfahrung kann ich teilen: Vor Jesus in der exponierten Hostie habe ich Gottes unendliche Liebe zu mir geschmeckt, ich war jemandem begegnet, der mich auf einzigartige Weise liebte. Dann, ein zweites Mal, durch das Gebet einiger Mitglieder der Gebetsgruppe, ließ ich mein ganzes Leben in einem Augenblick Revue passieren und wurde mir der Treue Gottes in verschiedenen Momenten meines Lebens bewusst. Ich berührte etwas von Gott, etwas Großes und Schönes, das mir nichts und niemand nehmen konnte. Ich war mir nicht nur der Existenz Gottes sicher, sondern ich wusste von innen heraus, dass er in mir und mit mir war.

    Ich war beeindruckt von der Liturgie, dem Lobpreis dieser Gemeinschaft, der Qualität des brüderlichen Lebens, der Schönheit Gottes, die von dieser Einfachheit des Lebens ausging, sowie von der Offenheit für die Evangelisierung. Also habe ich mich für die Gemeinschaft entschieden, weil mir schien, dass der große Wunsch, den ich hatte, mich Gott hinzugeben, sich in dieser Lebenswahl verwirklichen könnte, in der Kontemplation und Mission stark miteinander verflochten sind. Und ich wurde nicht enttäuscht!

    Für mich ist das Ordensleben ein Weg, vollkommen zu lieben. Ein Weg, der zeigt, dass es Gott gibt und dass es sich lohnt, ihm sein ganzes Leben zu widmen. Jeden Tag lerne ich, mich von Gott erleuchten zu lassen, immer mehr verfügbar zu sein, um Ihn bekannt und geliebt zu machen.

    „Der Wind weht, wo er will, und du hörst seine Stimme, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist“ (Joh 3,8). Christus nachzufolgen ist ein Abenteuer: sich ständig von Gott überraschen zu lassen und offen zu bleiben für die Neuheit des Geistes…

    Schwester Therese vom Heiligen Antlitz

    Sr Thérèse de la Sainte Face

    Zeugnis von

    Sr. Therese vom Heiligen Antlitz

    Mein Name ist Schwester Thérèse vom Heiligen Antlitz (in Bezug auf das Antlitz Christi, für die Uneingeweihten). Ich bin Franzose aus Guadeloupe (Westindien) und seit zwanzig Jahren in der Gemeinschaft. Jesus kam, um mich von den Bänken der Universität in Paris abzuholen, wo ich Mathematik studierte.

    Seit meiner Kindheit erhielt ich eine grundlegende religiöse Erziehung. Als ich meine Insel zum Studium im französischen Mutterland verließ, trat ich in jeder Hinsicht in eine Autonomie ein, und die Dimension des Glaubens entging ihr nicht: Welcher Christ war ich? Wer war Christus für mich? Welchen Platz habe ich der Eucharistie in meinem Leben eingeräumt? War es nur eine Tradition für mich, weiterzumachen?

    In voller Frage begegnete ich einer Gebetsgruppe, die der Kanal einer entscheidenden spirituellen Erfahrung war. Ich habe einen lebendigen Gott entdeckt, der gar nicht weit von dem entfernt ist, was ich lebe. Zwei Punkte dieser Erfahrung kann ich teilen: Vor Jesus in der exponierten Hostie habe ich Gottes unendliche Liebe zu mir geschmeckt, ich war jemandem begegnet, der mich auf einzigartige Weise liebte. Dann, ein zweites Mal, durch das Gebet einiger Mitglieder der Gebetsgruppe, ließ ich mein ganzes Leben in einem Augenblick Revue passieren und wurde mir der Treue Gottes in verschiedenen Momenten meines Lebens bewusst. Ich berührte etwas von Gott, etwas Großes und Schönes, das mir nichts und niemand nehmen konnte. Ich war mir nicht nur der Existenz Gottes sicher, sondern ich wusste von innen heraus, dass er in mir und mit mir war.

    Ich war beeindruckt von der Liturgie, dem Lobpreis dieser Gemeinschaft, der Qualität des brüderlichen Lebens, der Schönheit Gottes, die von dieser Einfachheit des Lebens ausging, sowie von der Offenheit für die Evangelisierung. Also habe ich mich für die Gemeinschaft entschieden, weil mir schien, dass der große Wunsch, den ich hatte, mich Gott hinzugeben, sich in dieser Lebenswahl verwirklichen könnte, in der Kontemplation und Mission stark miteinander verflochten sind. Und ich wurde nicht enttäuscht!

    Für mich ist das Ordensleben ein Weg, vollkommen zu lieben. Ein Weg, der zeigt, dass es Gott gibt und dass es sich lohnt, ihm sein ganzes Leben zu widmen. Jeden Tag lerne ich, mich von Gott erleuchten zu lassen, immer mehr verfügbar zu sein, um Ihn bekannt und geliebt zu machen.

    „Der Wind weht, wo er will, und du hörst seine Stimme, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist“ (Joh 3,8). Christus nachzufolgen ist ein Abenteuer: sich ständig von Gott überraschen zu lassen und offen zu bleiben für die Neuheit des Geistes…

    Schwester Therese vom Heiligen Antlitz

    ZEUGNIS VON

    Bruder Jean-Marie

    Ich komme aus der französischsprachigen Schweiz. Bevor ich in die Gemeinschaft eintrat, arbeitete ich als junger Automechaniker in einer Werkstatt, die Fahrzeuge für die Rallye Paris-Dakar vorbereitete.

    Während einer Pilgerreise für Berufungen im Jahr 1983 hörte ich in meinem Herzen sehr deutlich den Ruf Jesu, Priester zu werden. Ich war gerade 20 Jahre alt. Das Wort Jesu brannte in meiner Seele. Während dieses Gebetstages dachten wir über einen Text von Papst Johannes Paul II. nach, der wie folgt lautete: „Liebe Jugendliche, ich möchte einen ganz besonderen Appell an euch richten: Denkt nach. Versteht, dass ich zu euch über sehr wichtige Dinge spreche. Es geht darum, sein ganzes Leben dem Dienst an Gott und der Kirche zu widmen… Öffnet euer Herz für die freudige Begegnung mit dem auferstandenen Christus! Erlauben Sie der Kraft des Heiligen Geistes, in Ihnen zu wirken und Sie zu den richtigen Entscheidungen für Ihr Leben zu inspirieren… Vielleicht bist du es, den der Herr ruft…“. Nach diesen Worten des Papstes keimte meine Berufung auf. Mehr als viereinhalb Jahre lang kämpfte ich. Mein Beruf gefiel mir sehr gut, aber ich konnte mich nicht entscheiden. Erst nach einer Pilgerfahrt nach Medjugorje konnte ich mich dem Plan, den der Herr für mich hatte, hingeben.

    Ich befand mich auf der Durchreise in Ars, ohne zu wissen, dass die Gemeinschaft der Seligpreisungen dort ein Treffen organisierte. Der Schock war groß! Die festlichen Liturgien erfüllten mich mit einer unglaublichen Freude. Eine Schwester, die mich einlädt, mitten in der Nacht eine Anbetungsrunde zu halten! Diese Bitte ehrte mich. Wenn ich mich vor dem eucharistischen Jesus befand, hatte ich das Gefühl, wirklich am richtigen Platz zu sein. „Eine Gemeinschaft, die anbetet, das ist es, was ich brauche“. Nach dieser Liebe auf den ersten Blick vertiefte ich diese „Begegnung“, indem ich das Haus in Pont-Saint-Esprit besuchte. Ganz einfach …

    Heute, seit 22 Jahren Priester, lebe ich meinen priesterlichen Dienst in der Pfarrei im Dienst der Neuevangelisierung, umgeben und unterstützt von meinen Brüdern und Schwestern der Seligpreisungen. Ich räume dem Dienst an der Jugend einen breiten Raum ein. Unser Gemeindehaus in Lausanne beherbergt ein kleines Studentenwohnheim. Mit ihnen machen wir Pfadfinderarbeit und alle möglichen Aktivitäten: Berglager, Skilager, Pilgerreise, Weltjugendtag, humanitäre Reise…

    Jesus ruft uns zu großen Herausforderungen auf. Er zählt auch auf dich. Hinterlasse deine Spuren in dieser Welt. Er braucht die Frische deiner jungen Jahre. „Komm mit mir mit. Gemeinsam werden wir die Zivilisation der Liebe aufbauen.“

    Bruder Jean-Marie

    ZEUGNIS VON

    Bruder Jean-Marie

    Ich komme aus der französischsprachigen Schweiz. Bevor ich in die Gemeinschaft eintrat, arbeitete ich als junger Automechaniker in einer Werkstatt, die Fahrzeuge für die Rallye Paris-Dakar vorbereitete.

    Während einer Pilgerreise für Berufungen im Jahr 1983 hörte ich in meinem Herzen sehr deutlich den Ruf Jesu, Priester zu werden. Ich war gerade 20 Jahre alt. Das Wort Jesu brannte in meiner Seele. Während dieses Gebetstages dachten wir über einen Text von Papst Johannes Paul II. nach, der wie folgt lautete: „Liebe Jugendliche, ich möchte einen ganz besonderen Appell an euch richten: Denkt nach. Versteht, dass ich zu euch über sehr wichtige Dinge spreche. Es geht darum, sein ganzes Leben dem Dienst an Gott und der Kirche zu widmen… Öffnet euer Herz für die freudige Begegnung mit dem auferstandenen Christus! Erlauben Sie der Kraft des Heiligen Geistes, in Ihnen zu wirken und Sie zu den richtigen Entscheidungen für Ihr Leben zu inspirieren… Vielleicht bist du es, den der Herr ruft…“. Nach diesen Worten des Papstes keimte meine Berufung auf. Mehr als viereinhalb Jahre lang kämpfte ich. Mein Beruf gefiel mir sehr gut, aber ich konnte mich nicht entscheiden. Erst nach einer Pilgerfahrt nach Medjugorje konnte ich mich dem Plan, den der Herr für mich hatte, hingeben.

    Ich befand mich auf der Durchreise in Ars, ohne zu wissen, dass die Gemeinschaft der Seligpreisungen dort ein Treffen organisierte. Der Schock war groß! Die festlichen Liturgien erfüllten mich mit einer unglaublichen Freude. Eine Schwester, die mich einlädt, mitten in der Nacht eine Anbetungsrunde zu halten! Diese Bitte ehrte mich. Wenn ich mich vor dem eucharistischen Jesus befand, hatte ich das Gefühl, wirklich am richtigen Platz zu sein. „Eine Gemeinschaft, die anbetet, das ist es, was ich brauche“. Nach dieser Liebe auf den ersten Blick vertiefte ich diese „Begegnung“, indem ich das Haus in Pont-Saint-Esprit besuchte. Ganz einfach …

    Heute, seit 22 Jahren Priester, lebe ich meinen priesterlichen Dienst in der Pfarrei im Dienst der Neuevangelisierung, umgeben und unterstützt von meinen Brüdern und Schwestern der Seligpreisungen. Ich räume dem Dienst an der Jugend einen breiten Raum ein. Unser Gemeindehaus in Lausanne beherbergt ein kleines Studentenwohnheim. Mit ihnen machen wir Pfadfinderarbeit und alle möglichen Aktivitäten: Berglager, Skilager, Pilgerreise, Weltjugendtag, humanitäre Reise…

    Jesus ruft uns zu großen Herausforderungen auf. Er zählt auch auf dich. Hinterlasse deine Spuren in dieser Welt. Er braucht die Frische deiner jungen Jahre. „Komm mit mir mit. Gemeinsam werden wir die Zivilisation der Liebe aufbauen.“

    Bruder Jean-Marie

    Zeugnis

    Br. Johannes-Maria

    Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen.

    Vor etwas mehr als 25 Jahren bin ich in die Gemeinschaft der Seligpreisungen eingetreten, auch wenn mich zunächst nichts in diese Richtung zu führen schien. Damals hatte ich ein Lehramtsstudium begonnen und interessierte mich für die Fächer Sport und Physik, wobei ersteres in meinem Leben eine bedeutende Rolle spielte.

     

    Mit 12 Jahren hatte ich angefangen, mit einem BMX-Rad abenteuerlich herum zu fahren und zu springen. Adrenalin pur! Diese Beschäftigung war für mich allerdings mehr als nur ein Hobby, sie füllte mein ganzes Leben aus. Vor allem die Wettkämpfe reizten mich sehr, denn sie wurden für mich eine Gelegenheit, Anerkennung zu erlangen. Hier zu glänzen, schien einem viel Ehre einzubringen. So investierte ich extrem viel Energie, Zeit und Geld, um ein bisschen Geltung in den Augen der anderen zu erlangen, doch letztlich war aller Einsatz nur für einen kleinen Pokal nach einer schmerzlich erbrachten Leistung und für eine Feier, die nur von kurzer Dauer war. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass meine Leidenschaft so weit ging, dass ich alles, was meinem Erfolgsstreben im Wege stand, als Konkurrenz betrachtete und zu bekämpfen suchte.

    Das führte dazu, dass ich Stück für Stück und ohne, dass es mir wirklich bewusst war, den wahren Sinn meines Lebens verlor und immer einsamer wurde. Einsam, weil ich selbst für meine Freunde und meine Familie keinen Platz im Leben sah. Erst sehr viel später habe ich rückblickend erkennen können, dass hinter all dem eigentlich die Suche nach einer großen Liebe steckte.

     

    Gott ist gut, er sucht sein verlorenes Schaf! Eines Tages führte mich Gott durch wunderbare Umstände zu einem marianischen Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina, nach Medjugorje. Millionen von Pilgern aus der ganzen Welt kommen dorthin, um Gott zu suchen oder ihre Beziehung mit IHM zu vertiefen. Was ich dort erlebt habe, kann ich nur sehr schwer mit Worten beschreiben. Soviel kann ich jedoch sagen, dass mir in einem Moment klar geworden war, dass Gott existiert und dass er mich unendlich liebt! Seine Liebe hatte mich so sehr ergriffen, dass mir mein Egoismus und die Kälte meines Herzens bewusst wurden und ich bitterlich vor Reue zu weinen begann. Plötzlich, in einem Augenblick hatte mich seine Liebe zutiefst in meinem Herzen berührt und besiegt! Gott umgab mich in diesem Moment mit seiner Liebe mit einer so starken Kraft und zugleich so sanft, dass ich sie nicht ablehnen konnte und sie mich komplett veränderte: Ein Feuer begann in mir zu brennen und ich wollte nun nicht mehr für mich leben, sondern für IHN, der zu meiner neuen Leidenschaft wurde. So fing ich an, regelmäßig zu beten und die Gottesdienste in der Kirche zu besuchen. Schon bald wuchs in mir der Wunsch, mein Leben ausschließlich aus Liebe zu Gott und meinem Nächsten zu leben und Gott zeigte mir den Plan, den er für mich hatte. Ich lernte die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen und trat dort ein, weil in mir eine Sehnsucht aufstieg, mein Leben ganz dem Herrn zu weihen. In der Gemeinschaft der Seligpreisungen traf ich Brüder und Schwestern, die ähnliche Erfahrungen mit Gott gemacht hatten wie ich und die mir Christus als meine Geschwister zur Seite stellte, um IHM nachzufolgen und IHM zu dienen.

    Inzwischen bin ich Priester geworden und versuche nun selbst, verlorene Schafe zu suchen und zu Christus zu führen, indem ich ihnen von Jesus spreche und von seiner Liebe, die eine unendliche Quelle des Lebens und des Glückes ist, das jeder Mensch ersehnt.

    Zögere daher nicht, mit ihm in eine lebendige Beziehung einzutreten, mit ihm zu sprechen und deine Fragen, deine Sorgen und deine Probleme mit ihm zu teilen. Vor allem bitte ihn, dass er sich dir in seiner großen Barmherzigkeit offenbart und dein Leben neu macht.

    Br. Johannes Maria vom glorreichen Kreuz

    Zeugnis

    Br. Johannes-Maria

    Ich bin in Berlin geboren und aufgewachsen.

    Vor etwas mehr als 25 Jahren bin ich in die Gemeinschaft der Seligpreisungen eingetreten, auch wenn mich zunächst nichts in diese Richtung zu führen schien. Damals hatte ich ein Lehramtsstudium begonnen und interessierte mich für die Fächer Sport und Physik, wobei ersteres in meinem Leben eine bedeutende Rolle spielte.

     

    Mit 12 Jahren hatte ich angefangen, mit einem BMX-Rad abenteuerlich herum zu fahren und zu springen. Adrenalin pur! Diese Beschäftigung war für mich allerdings mehr als nur ein Hobby, sie füllte mein ganzes Leben aus. Vor allem die Wettkämpfe reizten mich sehr, denn sie wurden für mich eine Gelegenheit, Anerkennung zu erlangen. Hier zu glänzen, schien einem viel Ehre einzubringen. So investierte ich extrem viel Energie, Zeit und Geld, um ein bisschen Geltung in den Augen der anderen zu erlangen, doch letztlich war aller Einsatz nur für einen kleinen Pokal nach einer schmerzlich erbrachten Leistung und für eine Feier, die nur von kurzer Dauer war. Wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen, dass meine Leidenschaft so weit ging, dass ich alles, was meinem Erfolgsstreben im Wege stand, als Konkurrenz betrachtete und zu bekämpfen suchte.

    Das führte dazu, dass ich Stück für Stück und ohne, dass es mir wirklich bewusst war, den wahren Sinn meines Lebens verlor und immer einsamer wurde. Einsam, weil ich selbst für meine Freunde und meine Familie keinen Platz im Leben sah. Erst sehr viel später habe ich rückblickend erkennen können, dass hinter all dem eigentlich die Suche nach einer großen Liebe steckte.

     

    Gott ist gut, er sucht sein verlorenes Schaf! Eines Tages führte mich Gott durch wunderbare Umstände zu einem marianischen Wallfahrtsort in Bosnien-Herzegowina, nach Medjugorje. Millionen von Pilgern aus der ganzen Welt kommen dorthin, um Gott zu suchen oder ihre Beziehung mit IHM zu vertiefen. Was ich dort erlebt habe, kann ich nur sehr schwer mit Worten beschreiben. Soviel kann ich jedoch sagen, dass mir in einem Moment klar geworden war, dass Gott existiert und dass er mich unendlich liebt! Seine Liebe hatte mich so sehr ergriffen, dass mir mein Egoismus und die Kälte meines Herzens bewusst wurden und ich bitterlich vor Reue zu weinen begann. Plötzlich, in einem Augenblick hatte mich seine Liebe zutiefst in meinem Herzen berührt und besiegt! Gott umgab mich in diesem Moment mit seiner Liebe mit einer so starken Kraft und zugleich so sanft, dass ich sie nicht ablehnen konnte und sie mich komplett veränderte: Ein Feuer begann in mir zu brennen und ich wollte nun nicht mehr für mich leben, sondern für IHN, der zu meiner neuen Leidenschaft wurde. So fing ich an, regelmäßig zu beten und die Gottesdienste in der Kirche zu besuchen. Schon bald wuchs in mir der Wunsch, mein Leben ausschließlich aus Liebe zu Gott und meinem Nächsten zu leben und Gott zeigte mir den Plan, den er für mich hatte. Ich lernte die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen und trat dort ein, weil in mir eine Sehnsucht aufstieg, mein Leben ganz dem Herrn zu weihen. In der Gemeinschaft der Seligpreisungen traf ich Brüder und Schwestern, die ähnliche Erfahrungen mit Gott gemacht hatten wie ich und die mir Christus als meine Geschwister zur Seite stellte, um IHM nachzufolgen und IHM zu dienen.

    Inzwischen bin ich Priester geworden und versuche nun selbst, verlorene Schafe zu suchen und zu Christus zu führen, indem ich ihnen von Jesus spreche und von seiner Liebe, die eine unendliche Quelle des Lebens und des Glückes ist, das jeder Mensch ersehnt.

    Zögere daher nicht, mit ihm in eine lebendige Beziehung einzutreten, mit ihm zu sprechen und deine Fragen, deine Sorgen und deine Probleme mit ihm zu teilen. Vor allem bitte ihn, dass er sich dir in seiner großen Barmherzigkeit offenbart und dein Leben neu macht.

    Br. Johannes Maria vom glorreichen Kreuz

    Zeugnis

    br. Olivier-Marie

    Ursprünglich komme ich aus St. Germain-en Laye und ich bin der vierte von fünf Kindern einer katholischen praktizierenden Familie. So durfte ich meine Kindheit und Jugend in einem harmonischen und von der Liebe geprägten Elternhaus erleben. Ich war begeistert bei den Pfadfindern und liebte den Sport, vor allem das Segeln in der Bretagne. So wuchs ich behütet auf: ohne große Sorgen oder große Fragen, unterstützt durch meine Familie, meine Freunde und die Pfadfinder. Mein Glaube war jedoch oberflächlich, einfach einer von vielen Bausteinen meiner Erziehung. Als ich 21 Jahre alt war, bin ich für drei Jahre ins Ausland gegangen, um mein Studium zu beenden und zu arbeiten. Dieser Aufenthalt, weit weg von meiner Familie, war wie eine Entwurzelung, die schwerer war als ich vermutet hatte. So wurde es zu einer Etape, die mich zwangsläufig menschlich und geistlich reifen lies und die Gott wie ein Trampolin benutzte.

    Zurück in Frankreich wurden mehrere kleine Ereignisse kleine Schritte zurück zu Gott: der Satz einer Person, der mich mitten ins Herz traf, eine von Gott gefügte Begegnung mit einem Priester und mein caritatives Engagement bei behinderten Kindern. All das führte mich schliesslich zum entscheidenden Wendepunkt: ich machte Exerzitien bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Während dieser Tage habe ich eine innere Umwandlung und Erschütterung erlebt, was man eine Bekehrung nennt. Das was mir bis dahin weder möglich noch wünschenswert erschien, ist für mich ein Weg des Lebens und des Glückes geworden. Ich habe ganz klar den Ruf empfangen, Priester zu werden. Ich war verblüfft wie klar dieser Ruf war, den ich bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen empfangen hatte. So habe ich Paris verlassen, um 1-2 Jahre in der Gemeinschaft zu leben. Für mich war klar, dass dies der Ort sei, denn Gott hatte mich dort wiedergefunden und gerufen. Ich bin nun seit 16 Jahren in der Gemeinschaft und inzwischen auch seit 6 Jahren Priester. Seit dem Tag, wo Gott mir diese Klarheit geschenkt hat hängt mein Glück allein von meiner Ganzhingabe an Gott ab. Diese erste Intuition, die ich während dieser kurzen Exerzitien empfangen habe, liegt jetzt lange Zeit zurück, aber sie bestätigt sich jeden Tag: Gott ist treu und die Quelle einer tiefen Freude.

    Wenn Gott ruft, dann ist es für das Leben!

    Zeugnis

    br. Olivier-Marie

    Ursprünglich komme ich aus St. Germain-en Laye und ich bin der vierte von fünf Kindern einer katholischen praktizierenden Familie. So durfte ich meine Kindheit und Jugend in einem harmonischen und von der Liebe geprägten Elternhaus erleben. Ich war begeistert bei den Pfadfindern und liebte den Sport, vor allem das Segeln in der Bretagne. So wuchs ich behütet auf: ohne große Sorgen oder große Fragen, unterstützt durch meine Familie, meine Freunde und die Pfadfinder. Mein Glaube war jedoch oberflächlich, einfach einer von vielen Bausteinen meiner Erziehung. Als ich 21 Jahre alt war, bin ich für drei Jahre ins Ausland gegangen, um mein Studium zu beenden und zu arbeiten. Dieser Aufenthalt, weit weg von meiner Familie, war wie eine Entwurzelung, die schwerer war als ich vermutet hatte. So wurde es zu einer Etape, die mich zwangsläufig menschlich und geistlich reifen lies und die Gott wie ein Trampolin benutzte.

    Zurück in Frankreich wurden mehrere kleine Ereignisse kleine Schritte zurück zu Gott: der Satz einer Person, der mich mitten ins Herz traf, eine von Gott gefügte Begegnung mit einem Priester und mein caritatives Engagement bei behinderten Kindern. All das führte mich schliesslich zum entscheidenden Wendepunkt: ich machte Exerzitien bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Während dieser Tage habe ich eine innere Umwandlung und Erschütterung erlebt, was man eine Bekehrung nennt. Das was mir bis dahin weder möglich noch wünschenswert erschien, ist für mich ein Weg des Lebens und des Glückes geworden. Ich habe ganz klar den Ruf empfangen, Priester zu werden. Ich war verblüfft wie klar dieser Ruf war, den ich bei der Gemeinschaft der Seligpreisungen empfangen hatte. So habe ich Paris verlassen, um 1-2 Jahre in der Gemeinschaft zu leben. Für mich war klar, dass dies der Ort sei, denn Gott hatte mich dort wiedergefunden und gerufen. Ich bin nun seit 16 Jahren in der Gemeinschaft und inzwischen auch seit 6 Jahren Priester. Seit dem Tag, wo Gott mir diese Klarheit geschenkt hat hängt mein Glück allein von meiner Ganzhingabe an Gott ab. Diese erste Intuition, die ich während dieser kurzen Exerzitien empfangen habe, liegt jetzt lange Zeit zurück, aber sie bestätigt sich jeden Tag: Gott ist treu und die Quelle einer tiefen Freude.

    Wenn Gott ruft, dann ist es für das Leben!

    ZEUGNIS VON

    Bruder Pierre-Marie

    Ich wurde am Ende des Krieges 39-45 in einer christlichen Familie geboren und hatte immer den Wunsch, Missionar zu werden. Im Kleinen Seminar lernte ich einen Weißen Vater (Afrikamissionar) kennen. Was mich zu ihnen hingezogen hat, war, dass „sie gemeinsam beteten und aßen“, wie schon die Märtyrer aus Uganda sagten: Mission im Gemeinschaftsleben, um das „Seht, wie sie sich lieben“ zu bezeugen. Ich wurde 1974 zum Priester geweiht und auf eine Mission in die Wüste Sahara geschickt. In dem Moment, als die Mission in Frage gestellt wurde, erlebte ich den Heiligen Geist. Daraufhin gründeten wir mit anderen Weißen Vätern eine kleine Bruderschaft von Mönchsmissionaren. Dies war der Beginn einer begeisternden Erfahrung: Neubekehrte, die aus dem Islam kamen, begegneten Christus, während einige Muslime um Br. Christian de Chergé und einer von uns in Tibhirine in der Verbindung des Friedens. Diese Erfahrung konnte in Algerien nicht fortgesetzt werden, auch nicht als Weißer Vater. Der Bischof, der uns aufnahm, Bischof Pierre Claverie, begleitete uns dann bis zum Löwen von Juda und dem geopferten Lamm.

    Wir blieben dort, weil wir dort das Gebet, das liturgische Leben und ein Gemeinschaftsleben in Einfachheit und Hingabe fanden. Und wir waren die ersten beiden Priester, die sich der Gemeinschaft anschlossen und bereits echte missionarische Erfahrung hatten.

    Daher schickte mich die Gemeinschaft 1983 in den Libanon, um dort mitten im Krieg zu gründen, und später in viele andere Länder und Kontinente. Mein Dienst ist vor allem geprägt von der Predigt durch Exerzitien und große Evangelisationen, der Begegnung mit der muslimischen Welt und der Begleitung von Konvertiten.

    Bemühe dich, den zu ergreifen, der dich ergriffen hat (vgl. Phil 3,12-14). „Verlangsame deinen Schwung nicht, bleibe im Eifer des Geistes, diene dem Herrn“ (vgl. Röm 12,11).

    Bruder Pierre-Marie

    ZEUGNIS VON

    Bruder Pierre-Marie

    Ich wurde am Ende des Krieges 39-45 in einer christlichen Familie geboren und hatte immer den Wunsch, Missionar zu werden. Im Kleinen Seminar lernte ich einen Weißen Vater (Afrikamissionar) kennen. Was mich zu ihnen hingezogen hat, war, dass „sie gemeinsam beteten und aßen“, wie schon die Märtyrer aus Uganda sagten: Mission im Gemeinschaftsleben, um das „Seht, wie sie sich lieben“ zu bezeugen. Ich wurde 1974 zum Priester geweiht und auf eine Mission in die Wüste Sahara geschickt. In dem Moment, als die Mission in Frage gestellt wurde, erlebte ich den Heiligen Geist. Daraufhin gründeten wir mit anderen Weißen Vätern eine kleine Bruderschaft von Mönchsmissionaren. Dies war der Beginn einer begeisternden Erfahrung: Neubekehrte, die aus dem Islam kamen, begegneten Christus, während einige Muslime um Br. Christian de Chergé und einer von uns in Tibhirine in der Verbindung des Friedens. Diese Erfahrung konnte in Algerien nicht fortgesetzt werden, auch nicht als Weißer Vater. Der Bischof, der uns aufnahm, Bischof Pierre Claverie, begleitete uns dann bis zum Löwen von Juda und dem geopferten Lamm.

    Wir blieben dort, weil wir dort das Gebet, das liturgische Leben und ein Gemeinschaftsleben in Einfachheit und Hingabe fanden. Und wir waren die ersten beiden Priester, die sich der Gemeinschaft anschlossen und bereits echte missionarische Erfahrung hatten.

    Daher schickte mich die Gemeinschaft 1983 in den Libanon, um dort mitten im Krieg zu gründen, und später in viele andere Länder und Kontinente. Mein Dienst ist vor allem geprägt von der Predigt durch Exerzitien und große Evangelisationen, der Begegnung mit der muslimischen Welt und der Begleitung von Konvertiten.

    Bemühe dich, den zu ergreifen, der dich ergriffen hat (vgl. Phil 3,12-14). „Verlangsame deinen Schwung nicht, bleibe im Eifer des Geistes, diene dem Herrn“ (vgl. Röm 12,11).

    Bruder Pierre-Marie

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