GEWEIHTE SCHWESTERN

Weihe

Die Schwestern der Gemeinschaft legen die Gelübde der Keuschheit, der Armut und des Gehorsams ab. Sie engagieren sich mit Christus, ihrem Gemahl, eine tiefe und persönliche Beziehung zu leben. Ebenso sind sie gerufen, jeden Menschen mit der Liebe Jesu zu lieben.

Kontemplation

Durch Ihr Gebetsleben legen die Schwestern Zeugnis von Christus ab. Konkret heißt es jeden Tag: die Feier der Eucharistie, Quelle und Höhepunkt eines jeden Tages, eine Stunde inneren Gebets vor dem Allerheiligsten, das Stundengebet, die Lectio Divina und die Marienverehrung durch die tägliche Marienweihe sowie das Rosenkranzgebet. All das sind Mittel, um ihre Intimität mit Christus zu stärken. Die Schwestern streben nach dem immerwährenden Gebet und versuchen in allen Situationen auf den Heiligen Geist zu hören.

COMMUNIO

Die intensive Verbundenheit mit Gott führt  zu einer frohen und strahlenden schwesterlichen Gemeinschaft, in der einer den anderen höher als sich selbst einschätzt (Phil 2, 3). Die Schwestern versuchen in der Liebe tief verwurzelt zu sein und darin zu wachsen. Ihre Verbundenheit wird besonders zu bestimmten Zeiten (Mahlzeiten, Ausflüge) innerhalb des Schwesternzweiges gelebt, in denen jede Schwester bemüht ist, die anderen besser kennen zu lernen. Die Beziehungen sollen von Einfachheit, Selbstvergessenheit, der Suche nach dem Wohl der anderen, sowie dem Dialog, der Vergebung und der Versöhnung geprägt sein. Auch mit den Brüdern und Laien der Gemeinschaft wollen die Schwestern in echter Verbundenheit leben.

MISSION

Die Schwestern geben in erster Linie ein Zeugnis durch ihr geweihtes Leben. Aus dem Leben in der Vereinigung mit Gott erwächst ihr vielfältiges apostolisches Handeln, welches eng mit der Spiritualität der Seligpreisungen verbunden ist: Empfang von Gruppen, Werke der Nächstenliebe, medizinische Hilfe, Evangelisation, Katechese oder spezifische Missionen je nach Bedarf der Ortskirche.

Sie arbeiten in Verbindung mit den Brüdern und Schwestern der anderen Zweige der Gemeinschaft und widmen sich ihrer Mission im apostolischen Eifer. Jede nutzt ihre eigenen Fähigkeiten, je nach der Vielfalt der Gaben und Berufungen (Koordination, Lehre, Haushalt, Musik, Gesang, etc.).

Das Habit

Das Habit zu tragen ist ein wichtiger Aspekt des geweihten Lebens. Dadurch werden die Schwestern der Gemeinschaft zu Zeugen in der Welt. Das Habit provoziert Fragen und wird zum Zeichen dessen, was die Schwestern leben und verkünden wollen: die Gegenwart des Himmelreiches schon hier auf Erden.

« ich … entsage der Welt, ihrem Leben und ihren Gewohnheiten;
ich entsage meiner selbst, um mich allein an Dich zu binden,
meinen einzigen Schatz, solange ich auf Erden lebe. »

die Schwestern

geben Zeugnis

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    Zeugnis von

    Sr. Eva von Jesus

    Ich bin Österreicherin und nun schon seit 22 Jahren in der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Bevor ich dem Ruf Jesu gefolgt bin, habe ich Jura studiert, um die Diplomatenschule zu machen.

    Der Herr hat sich gut meiner Liebe zu den verschiedenen Ländern und Kulturen bedient, um aus mir seine Botschafterin zu machen… heute in Peru, wo ich seine Liebe als Missionarin verkünde. Wie ist es dazu gekommen? Mein Weg zum geweihten Leben hat mit einer Messe begonnen, die von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Lisieux gefeiert wurde. Ich war berührt von der Schönheit der Liturgie, der Freude der Geweihten, die vor Gott sangen und tanzten.

    Sofort habe ich gewusst, dass Jesus mich auch einlädt an dieser Freude teilzuhaben.  Eine der Schwestern hat mir einen Flyer über die Mission der Gemeinschaft in Peru gegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort war um eine missionarische Erfahrung zu machen. Dort hat mein Abenteuer mit Jesus angefangen. Nach einer Erfahrung als Freiwillige, habe ich entschieden in die Gemeinschaft in Peru einzutreten. Nach verschieden Aufenthalten in verschiedenen Ländern, immer im Dienst der Evangelisation, bin ich nun zurück in Peru.

    Ich kann nur über die Treue Gottes staunen, seine Liebe die mich trägt und die Freude mein Leben Jesus gegeben zu haben. Ich kann jeden Tag die Wunder sehen, die Gott im Leben der Armen wirkt, die zu ihm schreien.

    Jesus ist gegenwärtig: Er tröstet die Trauernden, Er macht die Schwachen stark, Er heilt die gebrochenen Herzen, Er gibt Hoffnung, wo Entmutigung herrscht. Meine Freude ist es sein kleines Instrument zu sein, Zeugnis zu geben von seiner Barmherzigkeit und von der Freude mein Leben Jesus geschenkt zu haben.

    Sr. Eva vom Jesus

    Zeugnis von

    Sr. Eva von Jesus

    Ich bin Österreicherin und nun schon seit 22 Jahren in der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Bevor ich dem Ruf Jesu gefolgt bin, habe ich Jura studiert, um die Diplomatenschule zu machen.

    Der Herr hat sich gut meiner Liebe zu den verschiedenen Ländern und Kulturen bedient, um aus mir seine Botschafterin zu machen… heute in Peru, wo ich seine Liebe als Missionarin verkünde. Wie ist es dazu gekommen? Mein Weg zum geweihten Leben hat mit einer Messe begonnen, die von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Lisieux gefeiert wurde. Ich war berührt von der Schönheit der Liturgie, der Freude der Geweihten, die vor Gott sangen und tanzten.

    Sofort habe ich gewusst, dass Jesus mich auch einlädt an dieser Freude teilzuhaben.  Eine der Schwestern hat mir einen Flyer über die Mission der Gemeinschaft in Peru gegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort war um eine missionarische Erfahrung zu machen. Dort hat mein Abenteuer mit Jesus angefangen. Nach einer Erfahrung als Freiwillige, habe ich entschieden in die Gemeinschaft in Peru einzutreten. Nach verschieden Aufenthalten in verschiedenen Ländern, immer im Dienst der Evangelisation, bin ich nun zurück in Peru.

    Ich kann nur über die Treue Gottes staunen, seine Liebe die mich trägt und die Freude mein Leben Jesus gegeben zu haben. Ich kann jeden Tag die Wunder sehen, die Gott im Leben der Armen wirkt, die zu ihm schreien.

    Jesus ist gegenwärtig: Er tröstet die Trauernden, Er macht die Schwachen stark, Er heilt die gebrochenen Herzen, Er gibt Hoffnung, wo Entmutigung herrscht. Meine Freude ist es sein kleines Instrument zu sein, Zeugnis zu geben von seiner Barmherzigkeit und von der Freude mein Leben Jesus geschenkt zu haben.

    Sr. Eva vom Jesus

    Zeugnis von

     Sr. Clara von Assisi

    Ich bin Neuseeländerin, mit englischen Wurzeln.

    Als ich 16 Monate alt war, haben meine Eltern Großbritannien verlassen um nach Neuseeland zu gehen. Auf einer seiner Seereisen hatte meine Vater sich in diesen Land ‚verliebt‘.

    Als junges Mädchen hatte ich eine künstlerische Ader und die schöne Kunst sprach mich besonders an. Aus verschiedenen Gründen konnte sich aber mein Traum mich dahingehend zu verwirklichen, nicht realisieren. Ich absolvierte verschiedene Ausbildungen, um zu arbeiten, aber immer war ich auf der Suche nach meiner Berufung. In dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht nach dem geweihten Leben… aber wo?

    Ich musste auf die Stunde Gottes warten! Dieses Warten, was etwas schmerzhaft war, wurde zu einer nötigen Lehre, um Gott auch später, angesichts seines Schweigens, die Treue zu bewahren. Nach sechs Jahren der Suche, hatte ich die Antwort gefunden. In einer Gebetsgruppe wurde ein Film über eine neue Gemeinschaft in Frankreich von einem zum anderen gegeben. Ein Ehepaar, selber Deutsch-Neuseeländer, die oft zu dieser Gemeinschaft in Deutschland gingen, wollten sie auch in Neuseeland bekannt machen. So habe ich also lebendige junge Leute entdeckt, die ein intensives Gebetsleben führen und noch dazu gab es Geweihte, die Künstler waren. So habe ich also die ‚Gemeinschaft der Seligpreisungen‘ entdeckt.

     

    Es brauchte wirklich etwas Besonderes, dass stark genug war um eine eher schüchterne Seele dazu zu bringen alles zu verlassen: Familie, Arbeit, Land, Kultur, Sprache, um diesem Ruf des Herzens zu folgen, diesem Ruf aufs Meer hinaus zu fahren und ins Weite zu fahren… dem Unbekannten entgegen. Heute ist es mein Herz voll Dankbarkeit. In IHM habe ich ein neues Leben gelernt, in einer Weite und Freiheit: das Reich Gottes. Ich bin eine Bürgerin des Reiches Gottes geworden, um den Weg meines Herzens zu suchen um dort tiefer verankert zu sein und das Reich Gottes um mich herum zu verkünden.

    Ich würde einen Rat geben: hör nicht auf den Eingebungen deines Herzens zu folgen: Gott ist es, der die Sehnsucht in uns legt. Er kann alles, denn er ist mit uns und für uns!

     Sr. Clara von Assisi

    Zeugnis von

     Sr. Clara von Assisi

    Ich bin Neuseeländerin, mit englischen Wurzeln.

    Als ich 16 Monate alt war, haben meine Eltern Großbritannien verlassen um nach Neuseeland zu gehen. Auf einer seiner Seereisen hatte meine Vater sich in diesen Land ‚verliebt‘.

    Als junges Mädchen hatte ich eine künstlerische Ader und die schöne Kunst sprach mich besonders an. Aus verschiedenen Gründen konnte sich aber mein Traum mich dahingehend zu verwirklichen, nicht realisieren. Ich absolvierte verschiedene Ausbildungen, um zu arbeiten, aber immer war ich auf der Suche nach meiner Berufung. In dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht nach dem geweihten Leben… aber wo?

    Ich musste auf die Stunde Gottes warten! Dieses Warten, was etwas schmerzhaft war, wurde zu einer nötigen Lehre, um Gott auch später, angesichts seines Schweigens, die Treue zu bewahren. Nach sechs Jahren der Suche, hatte ich die Antwort gefunden. In einer Gebetsgruppe wurde ein Film über eine neue Gemeinschaft in Frankreich von einem zum anderen gegeben. Ein Ehepaar, selber Deutsch-Neuseeländer, die oft zu dieser Gemeinschaft in Deutschland gingen, wollten sie auch in Neuseeland bekannt machen. So habe ich also lebendige junge Leute entdeckt, die ein intensives Gebetsleben führen und noch dazu gab es Geweihte, die Künstler waren. So habe ich also die ‚Gemeinschaft der Seligpreisungen‘ entdeckt.

     

    Es brauchte wirklich etwas Besonderes, dass stark genug war um eine eher schüchterne Seele dazu zu bringen alles zu verlassen: Familie, Arbeit, Land, Kultur, Sprache, um diesem Ruf des Herzens zu folgen, diesem Ruf aufs Meer hinaus zu fahren und ins Weite zu fahren… dem Unbekannten entgegen. Heute ist es mein Herz voll Dankbarkeit. In IHM habe ich ein neues Leben gelernt, in einer Weite und Freiheit: das Reich Gottes. Ich bin eine Bürgerin des Reiches Gottes geworden, um den Weg meines Herzens zu suchen um dort tiefer verankert zu sein und das Reich Gottes um mich herum zu verkünden.

    Ich würde einen Rat geben: hör nicht auf den Eingebungen deines Herzens zu folgen: Gott ist es, der die Sehnsucht in uns legt. Er kann alles, denn er ist mit uns und für uns!

     Sr. Clara von Assisi

    Sr Claire Sandrine

    Zeugnis von

    Sr Claire-Sandrine

    ZEUGNIS VON
    Sr. Claire-Sandrine
    Ursprünglich aus Grenoble, bin ich im Alter von 23 Jahren in die Gemeinschaft der Seligpreisungen eingetreten.

    Während meiner Konfirmation erlebte ich mit 16 Jahren eine wahre Ausgießung des Heiligen Geistes, die mein Leben veränderte. Ich hörte Gott auf geheimnisvolle Weise zu mir sagen: „Sandrine, ich vertraue darauf, dass du mich anderen verkündigst! Es war ernst. Unendlicher Frieden und Freude, innere Gewissheit, dass ich mich Gott und seiner Kirche widmen musste.

    Ich habe in Paris angefangen zu studieren: Philosophie, dann Sekretariatsarbeit. Während dieser Zeit engagierte ich mich in einer missionarischen Bruderschaft: einer Gebetsgruppe junger Menschen, mit denen ich die Freude hatte, meinen Glauben zu teilen und Evangelisierungsmissionen durchzuführen. Ich habe die Kraft Gottes in meinem täglichen Leben erfahren.

    Dies sind zwei unvergessliche Erfahrungen, die in mir den Wunsch vertieft haben, mein Leben im Ordensleben zu geben:

    – eine humanitäre Erfahrung mit den „Rassensammlern“ eines Slums, in Kairo, in Ägypten mit Sr. Emmanuelle, deren Zeugnis mich so herausgefordert hat: alles für andere zu geben!
    – und die zweite Erfahrung während einer unglaublichen Woche des Gebets und des Austauschs mit Tausenden von jungen Menschen aus der ganzen Welt beim Jugendfestival in Medjugorje. Am Ende war ich nicht mehr derselbe, es war, als würde der Herr zu mir sagen: „Wenn du mir nachfolgst, werde ich dich erfüllen. » Ich wusste, dass ich auf seine Treue zählen konnte, also sagte ich „Ja“ zu ihm. Entscheidung getroffen, große Freude!

    Zwei Jahre zuvor hatte ich während der Karwoche an geistlichen Exerzitien in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Nouan-Le-Fuzelier teilgenommen. Ich erinnere mich, dass ich gesagt habe: „Wenn Du mich eines Tages, Herr, berufst, um Dir mein Leben zu widmen, werde ich hierher zurückkommen!“ »

    Meine Berufung zur Gemeinschaft der Seligpreisungen war so stark, dass ich ein Jahr später darum bat, ihr beitreten zu dürfen. Es ist schon sechsundzwanzig Jahre her! Das ist der Humor Gottes!

    Lieben durch Geben und Geben durch Lieben!
    Jesus erfüllt die Herzen derer, die ihm alles geben. Und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht!

    Schwester Claire Sandrine

    Sr Claire Sandrine

    Zeugnis von

    Sr Claire-Sandrine

    ZEUGNIS VON
    Sr. Claire-Sandrine
    Ursprünglich aus Grenoble, bin ich im Alter von 23 Jahren in die Gemeinschaft der Seligpreisungen eingetreten.

    Während meiner Konfirmation erlebte ich mit 16 Jahren eine wahre Ausgießung des Heiligen Geistes, die mein Leben veränderte. Ich hörte Gott auf geheimnisvolle Weise zu mir sagen: „Sandrine, ich vertraue darauf, dass du mich anderen verkündigst! Es war ernst. Unendlicher Frieden und Freude, innere Gewissheit, dass ich mich Gott und seiner Kirche widmen musste.

    Ich habe in Paris angefangen zu studieren: Philosophie, dann Sekretariatsarbeit. Während dieser Zeit engagierte ich mich in einer missionarischen Bruderschaft: einer Gebetsgruppe junger Menschen, mit denen ich die Freude hatte, meinen Glauben zu teilen und Evangelisierungsmissionen durchzuführen. Ich habe die Kraft Gottes in meinem täglichen Leben erfahren.

    Dies sind zwei unvergessliche Erfahrungen, die in mir den Wunsch vertieft haben, mein Leben im Ordensleben zu geben:

    – eine humanitäre Erfahrung mit den „Rassensammlern“ eines Slums, in Kairo, in Ägypten mit Sr. Emmanuelle, deren Zeugnis mich so herausgefordert hat: alles für andere zu geben!
    – und die zweite Erfahrung während einer unglaublichen Woche des Gebets und des Austauschs mit Tausenden von jungen Menschen aus der ganzen Welt beim Jugendfestival in Medjugorje. Am Ende war ich nicht mehr derselbe, es war, als würde der Herr zu mir sagen: „Wenn du mir nachfolgst, werde ich dich erfüllen. » Ich wusste, dass ich auf seine Treue zählen konnte, also sagte ich „Ja“ zu ihm. Entscheidung getroffen, große Freude!

    Zwei Jahre zuvor hatte ich während der Karwoche an geistlichen Exerzitien in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Nouan-Le-Fuzelier teilgenommen. Ich erinnere mich, dass ich gesagt habe: „Wenn Du mich eines Tages, Herr, berufst, um Dir mein Leben zu widmen, werde ich hierher zurückkommen!“ »

    Meine Berufung zur Gemeinschaft der Seligpreisungen war so stark, dass ich ein Jahr später darum bat, ihr beitreten zu dürfen. Es ist schon sechsundzwanzig Jahre her! Das ist der Humor Gottes!

    Lieben durch Geben und Geben durch Lieben!
    Jesus erfüllt die Herzen derer, die ihm alles geben. Und meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht!

    Schwester Claire Sandrine

    Emilie

    Zeugnis von

    Sr Emilie

    Mein Name ist Sr. Emilie vom Herzen Jesu und Mariens. Ich komme ursprünglich aus der Ardèche und bin nach einem Abschluss in Geschichte der Gemeinschaft beigetreten.

    Als Teenager hatte ich während einer Pilgerreise nach Medjugorje eine starke Erfahrung der Gegenwart Gottes in meinem Leben. Oh, ich bin nicht mit Freude dorthin gegangen: Es waren meine Eltern, die mich dorthin gebracht haben. Tatsächlich hatte Gott damals nicht mehr viel Platz in meinem Leben. Einige Monate später verspürte ich einen Ruf zum geweihten Leben: Als ich eine Gebetsanliegen für geweihte Seelen las, hörte ich diese Frage in meinem Herzen widerhallen: „Und warum nicht du? », was mich sehr gefreut hat…

    Fast zur gleichen Zeit entdeckte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen, die gekommen war, um eine Mission in meiner Pfarrei zu erfüllen. Welche Freude ging von den Gesichtern der Brüder und Schwestern aus! Ich wollte mehr wissen, genauer hinsehen. Ich bat darum, eine Woche zu bleiben. Das Gebetsleben, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände und die Sorge um die Evangelisierung haben mich so herausgefordert. Natürlich war ich noch zu jung. Ich setzte meine Schulbildung und dann mein Studium fort. Dabei habe ich andere Gemeinschaften entdeckt, bin aber immer wieder auf diesen ersten Aufruf zur Gemeinschaft der Seligpreisungen zurückgekommen. Mit dem Beweis, dass der Herr dort auf mich wartete.

    Von Beginn meines Gemeinschaftslebens an war die Wichtigkeit dieser Herz-zu-Herz-Begegnung mit Gott in der Anbetung, der Kontakt mit seinem Wort, in mir verankert … dort kann ich hinkommen und alles schöpfen, was ich brauche beantworte seinen Ruf. Ich wagte den Sprung und ein ganzes Abenteuer begann: Der Herr ist voller Überraschungen! Und dieses Abenteuer endet nicht mit ewigen Gelübden. Jeder neue Tag ist ein Zeichen dafür, immer mit einem „Ja“ zu geben, und dieser Gewissheit, dass Gott da ist, dass er treu ist, wohin er uns führt.

    „Die Gunst des Herrn ist noch nicht zu Ende, noch sind seine Gnaden erschöpft; sie werden jeden Morgen erneuert, groß ist seine Treue! » (Lk 3, 22) Also… „herzog in altum“ (Lk 5, 4)

    Schwester Emilie vom Herzen Jesu und Marias

    Emilie

    Zeugnis von

    Sr Emilie

    Mein Name ist Sr. Emilie vom Herzen Jesu und Mariens. Ich komme ursprünglich aus der Ardèche und bin nach einem Abschluss in Geschichte der Gemeinschaft beigetreten.

    Als Teenager hatte ich während einer Pilgerreise nach Medjugorje eine starke Erfahrung der Gegenwart Gottes in meinem Leben. Oh, ich bin nicht mit Freude dorthin gegangen: Es waren meine Eltern, die mich dorthin gebracht haben. Tatsächlich hatte Gott damals nicht mehr viel Platz in meinem Leben. Einige Monate später verspürte ich einen Ruf zum geweihten Leben: Als ich eine Gebetsanliegen für geweihte Seelen las, hörte ich diese Frage in meinem Herzen widerhallen: „Und warum nicht du? », was mich sehr gefreut hat…

    Fast zur gleichen Zeit entdeckte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen, die gekommen war, um eine Mission in meiner Pfarrei zu erfüllen. Welche Freude ging von den Gesichtern der Brüder und Schwestern aus! Ich wollte mehr wissen, genauer hinsehen. Ich bat darum, eine Woche zu bleiben. Das Gebetsleben, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände und die Sorge um die Evangelisierung haben mich so herausgefordert. Natürlich war ich noch zu jung. Ich setzte meine Schulbildung und dann mein Studium fort. Dabei habe ich andere Gemeinschaften entdeckt, bin aber immer wieder auf diesen ersten Aufruf zur Gemeinschaft der Seligpreisungen zurückgekommen. Mit dem Beweis, dass der Herr dort auf mich wartete.

    Von Beginn meines Gemeinschaftslebens an war die Wichtigkeit dieser Herz-zu-Herz-Begegnung mit Gott in der Anbetung, der Kontakt mit seinem Wort, in mir verankert … dort kann ich hinkommen und alles schöpfen, was ich brauche beantworte seinen Ruf. Ich wagte den Sprung und ein ganzes Abenteuer begann: Der Herr ist voller Überraschungen! Und dieses Abenteuer endet nicht mit ewigen Gelübden. Jeder neue Tag ist ein Zeichen dafür, immer mit einem „Ja“ zu geben, und dieser Gewissheit, dass Gott da ist, dass er treu ist, wohin er uns führt.

    „Die Gunst des Herrn ist noch nicht zu Ende, noch sind seine Gnaden erschöpft; sie werden jeden Morgen erneuert, groß ist seine Treue! » (Lk 3, 22) Also… „herzog in altum“ (Lk 5, 4)

    Schwester Emilie vom Herzen Jesu und Marias

    Zeugnis von

    Sr Maya-Lys de Jésus

    Mein Name ist Maya und ich bin Libanesin. Jesus hat mich während meines Studiums im Alter von 25 Jahren abgeholt…

    In meiner Kindheit erhielt ich eine katholische Erziehung, zum Teil durch meine Eltern und zum Teil durch die Schule. Aber ich hatte immer das Bild eines fernen Gottes im Kopf, der im Himmel ist und auf uns herabschaut, als würde er einen Film sehen. Seit meiner Jugend habe ich einen sehr dynamischen Weg bei den Pfadfindern und verschiedenen sportlichen Aktivitäten eingeschlagen, mit einem regen sozialen Leben und vielen Freunden. Wie man so schön sagt, war ich „immer in Bewegung“! Ich hatte nicht das Bedürfnis, Pausen zum Nachdenken einzulegen!

    Ich habe das Leben gründlich durchgekaut

    Als ich mein Land verließ, um in Belgien zu studieren, begann für mich eine sehr schwierige Zeit: Zum ersten Mal hatte ich die Orientierung und mein Netzwerk von Freunden verloren. In dieser Einsamkeit – der ersten Zäsur in meinem Leben – wurde mir klar, dass ich nicht glücklich war. Und viele Fragen tauchten damals auf: Was ist wahres Glück? Was ist der Sinn meines Lebens? Warum diese Leere in mir?

    Noch in Belgien und voller Fragen lernte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen, wo ich die Wochenenden und die Ferien verbrachte. Welche Freude auf den Gesichtern der Brüder und Schwestern, ich, der ich das Glück suchte! Das Leben im Gebet, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände haben mich herausgefordert. Von Aufenthalt zu Aufenthalt sprach der Herr zu meinem Herzen, zog mich zu sich, ich fand das Glück in Ihm, diese Leere in mir wurde mit einer Gegenwart, mit Seiner Gegenwart gefüllt. Ich entdeckte einen Gott, der mir sehr nahe war, gar nicht so weit weg. Es zog mich in den Gottesdienst, wo ich Gottes Liebe zu mir spürte, wo ich tiefen Frieden erfuhr! Die Gotteserfahrung nahm Raum in meinem Herzen ein. Mehr und mehr war ich sicher, dass Gott

    mich mit einer unendlichen Liebe liebt, die mir nichts und niemand nehmen kann. Diese Liebe ergriff mich von innen heraus.

    Berufung: der Ruf in die Gemeinschaft

    Nach und nach wurde in mir der Wunsch geboren, mich Gott hinzugeben, während gleichzeitig meine Anziehungskraft für die Gemeinschaft wuchs. Und meine Widerstände sind alle gefallen! Ich verstand, dass der Herr mich rief, ihm mein Leben in der Gemeinschaft zu schenken.

    Ich trat 2013 in die Gemeinschaft ein und legte 2016 meine ersten Gelübde ab. Am 29. Mai werde ich im Libanon die Profess ablegen. Ich danke Gott für den Weg, den ich mit ihm und in der Gemeinschaft gegangen bin. „Der Ewige ist mir erschienen: Ich habe dich mit ewiger Liebe geliebt; darum ziehe ich dich mit Freundlichkeit an. (Jr 31,3)

    Ich vertraue mich euren Gebeten an, damit die Liebe Christi nie aufhört, mich anzuziehen, und damit ich meinerseits immer treu sein kann und täglich mit Freude auf seinen Ruf antworte, denn vor dem Herrn möchte ich eine frohe Seele sein.

    Sr. Maya-Lys von Jesus

    Zeugnis von

    Sr Maya-Lys de Jésus

    Mein Name ist Maya und ich bin Libanesin. Jesus hat mich während meines Studiums im Alter von 25 Jahren abgeholt…

    In meiner Kindheit erhielt ich eine katholische Erziehung, zum Teil durch meine Eltern und zum Teil durch die Schule. Aber ich hatte immer das Bild eines fernen Gottes im Kopf, der im Himmel ist und auf uns herabschaut, als würde er einen Film sehen. Seit meiner Jugend habe ich einen sehr dynamischen Weg bei den Pfadfindern und verschiedenen sportlichen Aktivitäten eingeschlagen, mit einem regen sozialen Leben und vielen Freunden. Wie man so schön sagt, war ich „immer in Bewegung“! Ich hatte nicht das Bedürfnis, Pausen zum Nachdenken einzulegen!

    Ich habe das Leben gründlich durchgekaut

    Als ich mein Land verließ, um in Belgien zu studieren, begann für mich eine sehr schwierige Zeit: Zum ersten Mal hatte ich die Orientierung und mein Netzwerk von Freunden verloren. In dieser Einsamkeit – der ersten Zäsur in meinem Leben – wurde mir klar, dass ich nicht glücklich war. Und viele Fragen tauchten damals auf: Was ist wahres Glück? Was ist der Sinn meines Lebens? Warum diese Leere in mir?

    Noch in Belgien und voller Fragen lernte ich die Gemeinschaft der Seligpreisungen kennen, wo ich die Wochenenden und die Ferien verbrachte. Welche Freude auf den Gesichtern der Brüder und Schwestern, ich, der ich das Glück suchte! Das Leben im Gebet, die Anbetung, die Schönheit der Liturgie, das brüderliche Leben, die Gemeinschaft der Lebensstände haben mich herausgefordert. Von Aufenthalt zu Aufenthalt sprach der Herr zu meinem Herzen, zog mich zu sich, ich fand das Glück in Ihm, diese Leere in mir wurde mit einer Gegenwart, mit Seiner Gegenwart gefüllt. Ich entdeckte einen Gott, der mir sehr nahe war, gar nicht so weit weg. Es zog mich in den Gottesdienst, wo ich Gottes Liebe zu mir spürte, wo ich tiefen Frieden erfuhr! Die Gotteserfahrung nahm Raum in meinem Herzen ein. Mehr und mehr war ich sicher, dass Gott

    mich mit einer unendlichen Liebe liebt, die mir nichts und niemand nehmen kann. Diese Liebe ergriff mich von innen heraus.

    Berufung: der Ruf in die Gemeinschaft

    Nach und nach wurde in mir der Wunsch geboren, mich Gott hinzugeben, während gleichzeitig meine Anziehungskraft für die Gemeinschaft wuchs. Und meine Widerstände sind alle gefallen! Ich verstand, dass der Herr mich rief, ihm mein Leben in der Gemeinschaft zu schenken.

    Ich trat 2013 in die Gemeinschaft ein und legte 2016 meine ersten Gelübde ab. Am 29. Mai werde ich im Libanon die Profess ablegen. Ich danke Gott für den Weg, den ich mit ihm und in der Gemeinschaft gegangen bin. „Der Ewige ist mir erschienen: Ich habe dich mit ewiger Liebe geliebt; darum ziehe ich dich mit Freundlichkeit an. (Jr 31,3)

    Ich vertraue mich euren Gebeten an, damit die Liebe Christi nie aufhört, mich anzuziehen, und damit ich meinerseits immer treu sein kann und täglich mit Freude auf seinen Ruf antworte, denn vor dem Herrn möchte ich eine frohe Seele sein.

    Sr. Maya-Lys von Jesus

    Zeugnis von

    Sr Klara Misericordia

    Ich bin in Kasachstan geboren… Ja, es ist nicht üblich, jemanden, der so weit herkommt, auf Deutsch zu lesen.

    Meine Familie war nicht religiös. Mit einer orthodoxen Mutter und einem muslimischen Vater war es schwierig! Mit sieben Jahren wurde ich jedoch orthodox getauft. Aber zu Hause haben wir nie über Gott gesprochen. Es war die Tragödie des Todes meines Bruders (ich war damals 16), die meine Familie voranzubringen begann. Die Aussicht auf das ewige Leben war für uns ein Trost.

    Mein Pate, ein Katholik, nahm uns alle mit in die Kirche. Die Priester hatten ein Team von jungen Leuten gebildet, denen sie kleine Missionen anvertrauten. Sehr schnell verbrachte ich fast meine gesamte Freizeit in der Kirche, während ich weiterhin Buchhaltung studierte. Die Teilnahme an all diesen Aktivitäten (Massenanimation, Katechismus, Evangelisierung usw.) bereitete mir große Freude.

    1999 startete die Gemeinschaft der Seligpreisungen ihr erstes Jugendfestival in Kasachstan. Während einer Gebetswache, als ich vorhatte zu heiraten, spürte ich, dass Jesus mich zum geweihten Leben rief! Die Schwester, die für mich gebetet hat, hat in ihrem Gebet genau das gesagt, was ich in meinem Herzen getragen habe! Ich sagte ihm jedoch: „Nur für heute!“ Ich bat darum, bei anderen Freunden in dem Haus zu wohnen, das gerade in Kokchetav eröffnet worden war. Ich habe mich wie zu Hause gefühlt! Während der Anbetung in der Kapelle der Gemeinschaft hatte ich DIE BEGEGNUNG mit Jesus und spürte die große Liebe, die er für mich hatte.

    Heute, nach siebzehn Jahren Gemeinschaftsleben, danke ich dem Herrn dafür, dass er mich berufen hat, und jeden Tag entdecke ich die Schönheit des Lebens, das der Gemeinschaft der Seligpreisungen geweiht ist. Das Leben mit Jesus ist ein tägliches Abenteuer, voller unerwarteter Ereignisse, Überraschungen, Freude und ich danke dem Herrn für alles, was er weiterhin in meinem Leben tut.

    Wenn Zweifel in deinem Herzen bleiben, zögere nicht, fürchte dich nicht, Jesus wird deine Erwartung erfüllen und dir hundertfach geben!

    Schwester Klara Misericordia

    Zeugnis von

    Sr Klara Misericordia

    Ich bin in Kasachstan geboren… Ja, es ist nicht üblich, jemanden, der so weit herkommt, auf Deutsch zu lesen.

    Meine Familie war nicht religiös. Mit einer orthodoxen Mutter und einem muslimischen Vater war es schwierig! Mit sieben Jahren wurde ich jedoch orthodox getauft. Aber zu Hause haben wir nie über Gott gesprochen. Es war die Tragödie des Todes meines Bruders (ich war damals 16), die meine Familie voranzubringen begann. Die Aussicht auf das ewige Leben war für uns ein Trost.

    Mein Pate, ein Katholik, nahm uns alle mit in die Kirche. Die Priester hatten ein Team von jungen Leuten gebildet, denen sie kleine Missionen anvertrauten. Sehr schnell verbrachte ich fast meine gesamte Freizeit in der Kirche, während ich weiterhin Buchhaltung studierte. Die Teilnahme an all diesen Aktivitäten (Massenanimation, Katechismus, Evangelisierung usw.) bereitete mir große Freude.

    1999 startete die Gemeinschaft der Seligpreisungen ihr erstes Jugendfestival in Kasachstan. Während einer Gebetswache, als ich vorhatte zu heiraten, spürte ich, dass Jesus mich zum geweihten Leben rief! Die Schwester, die für mich gebetet hat, hat in ihrem Gebet genau das gesagt, was ich in meinem Herzen getragen habe! Ich sagte ihm jedoch: „Nur für heute!“ Ich bat darum, bei anderen Freunden in dem Haus zu wohnen, das gerade in Kokchetav eröffnet worden war. Ich habe mich wie zu Hause gefühlt! Während der Anbetung in der Kapelle der Gemeinschaft hatte ich DIE BEGEGNUNG mit Jesus und spürte die große Liebe, die er für mich hatte.

    Heute, nach siebzehn Jahren Gemeinschaftsleben, danke ich dem Herrn dafür, dass er mich berufen hat, und jeden Tag entdecke ich die Schönheit des Lebens, das der Gemeinschaft der Seligpreisungen geweiht ist. Das Leben mit Jesus ist ein tägliches Abenteuer, voller unerwarteter Ereignisse, Überraschungen, Freude und ich danke dem Herrn für alles, was er weiterhin in meinem Leben tut.

    Wenn Zweifel in deinem Herzen bleiben, zögere nicht, fürchte dich nicht, Jesus wird deine Erwartung erfüllen und dir hundertfach geben!

    Schwester Klara Misericordia

    Sr Thérèse de la Sainte Face

    Zeugnis von

    Sr. Therese vom Heiligen Antlitz

    Mein Name ist Schwester Thérèse vom Heiligen Antlitz (in Bezug auf das Antlitz Christi, für die Uneingeweihten). Ich bin Franzose aus Guadeloupe (Westindien) und seit zwanzig Jahren in der Gemeinschaft. Jesus kam, um mich von den Bänken der Universität in Paris abzuholen, wo ich Mathematik studierte.

    Seit meiner Kindheit erhielt ich eine grundlegende religiöse Erziehung. Als ich meine Insel zum Studium im französischen Mutterland verließ, trat ich in jeder Hinsicht in eine Autonomie ein, und die Dimension des Glaubens entging ihr nicht: Welcher Christ war ich? Wer war Christus für mich? Welchen Platz habe ich der Eucharistie in meinem Leben eingeräumt? War es nur eine Tradition für mich, weiterzumachen?

    In voller Frage begegnete ich einer Gebetsgruppe, die der Kanal einer entscheidenden spirituellen Erfahrung war. Ich habe einen lebendigen Gott entdeckt, der gar nicht weit von dem entfernt ist, was ich lebe. Zwei Punkte dieser Erfahrung kann ich teilen: Vor Jesus in der exponierten Hostie habe ich Gottes unendliche Liebe zu mir geschmeckt, ich war jemandem begegnet, der mich auf einzigartige Weise liebte. Dann, ein zweites Mal, durch das Gebet einiger Mitglieder der Gebetsgruppe, ließ ich mein ganzes Leben in einem Augenblick Revue passieren und wurde mir der Treue Gottes in verschiedenen Momenten meines Lebens bewusst. Ich berührte etwas von Gott, etwas Großes und Schönes, das mir nichts und niemand nehmen konnte. Ich war mir nicht nur der Existenz Gottes sicher, sondern ich wusste von innen heraus, dass er in mir und mit mir war.

    Ich war beeindruckt von der Liturgie, dem Lobpreis dieser Gemeinschaft, der Qualität des brüderlichen Lebens, der Schönheit Gottes, die von dieser Einfachheit des Lebens ausging, sowie von der Offenheit für die Evangelisierung. Also habe ich mich für die Gemeinschaft entschieden, weil mir schien, dass der große Wunsch, den ich hatte, mich Gott hinzugeben, sich in dieser Lebenswahl verwirklichen könnte, in der Kontemplation und Mission stark miteinander verflochten sind. Und ich wurde nicht enttäuscht!

    Für mich ist das Ordensleben ein Weg, vollkommen zu lieben. Ein Weg, der zeigt, dass es Gott gibt und dass es sich lohnt, ihm sein ganzes Leben zu widmen. Jeden Tag lerne ich, mich von Gott erleuchten zu lassen, immer mehr verfügbar zu sein, um Ihn bekannt und geliebt zu machen.

    „Der Wind weht, wo er will, und du hörst seine Stimme, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist“ (Joh 3,8). Christus nachzufolgen ist ein Abenteuer: sich ständig von Gott überraschen zu lassen und offen zu bleiben für die Neuheit des Geistes…

    Schwester Therese vom Heiligen Antlitz

    Sr Thérèse de la Sainte Face

    Zeugnis von

    Sr. Therese vom Heiligen Antlitz

    Mein Name ist Schwester Thérèse vom Heiligen Antlitz (in Bezug auf das Antlitz Christi, für die Uneingeweihten). Ich bin Franzose aus Guadeloupe (Westindien) und seit zwanzig Jahren in der Gemeinschaft. Jesus kam, um mich von den Bänken der Universität in Paris abzuholen, wo ich Mathematik studierte.

    Seit meiner Kindheit erhielt ich eine grundlegende religiöse Erziehung. Als ich meine Insel zum Studium im französischen Mutterland verließ, trat ich in jeder Hinsicht in eine Autonomie ein, und die Dimension des Glaubens entging ihr nicht: Welcher Christ war ich? Wer war Christus für mich? Welchen Platz habe ich der Eucharistie in meinem Leben eingeräumt? War es nur eine Tradition für mich, weiterzumachen?

    In voller Frage begegnete ich einer Gebetsgruppe, die der Kanal einer entscheidenden spirituellen Erfahrung war. Ich habe einen lebendigen Gott entdeckt, der gar nicht weit von dem entfernt ist, was ich lebe. Zwei Punkte dieser Erfahrung kann ich teilen: Vor Jesus in der exponierten Hostie habe ich Gottes unendliche Liebe zu mir geschmeckt, ich war jemandem begegnet, der mich auf einzigartige Weise liebte. Dann, ein zweites Mal, durch das Gebet einiger Mitglieder der Gebetsgruppe, ließ ich mein ganzes Leben in einem Augenblick Revue passieren und wurde mir der Treue Gottes in verschiedenen Momenten meines Lebens bewusst. Ich berührte etwas von Gott, etwas Großes und Schönes, das mir nichts und niemand nehmen konnte. Ich war mir nicht nur der Existenz Gottes sicher, sondern ich wusste von innen heraus, dass er in mir und mit mir war.

    Ich war beeindruckt von der Liturgie, dem Lobpreis dieser Gemeinschaft, der Qualität des brüderlichen Lebens, der Schönheit Gottes, die von dieser Einfachheit des Lebens ausging, sowie von der Offenheit für die Evangelisierung. Also habe ich mich für die Gemeinschaft entschieden, weil mir schien, dass der große Wunsch, den ich hatte, mich Gott hinzugeben, sich in dieser Lebenswahl verwirklichen könnte, in der Kontemplation und Mission stark miteinander verflochten sind. Und ich wurde nicht enttäuscht!

    Für mich ist das Ordensleben ein Weg, vollkommen zu lieben. Ein Weg, der zeigt, dass es Gott gibt und dass es sich lohnt, ihm sein ganzes Leben zu widmen. Jeden Tag lerne ich, mich von Gott erleuchten zu lassen, immer mehr verfügbar zu sein, um Ihn bekannt und geliebt zu machen.

    „Der Wind weht, wo er will, und du hörst seine Stimme, aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist es mit jedem, der aus dem Geist geboren ist“ (Joh 3,8). Christus nachzufolgen ist ein Abenteuer: sich ständig von Gott überraschen zu lassen und offen zu bleiben für die Neuheit des Geistes…

    Schwester Therese vom Heiligen Antlitz

    Zeugnis von

    Sr. Claudia

    Mein Name ist Sr. Claudia vom Lamm Gottes. Ich bin in der Nähe von St. Gallen in der Schweiz aufgewachsen. Vor dem Eintritt im Jahr 2010 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug habe ich Theologie studiert.

    Mit siebzehn Jahren hatte ich das Glück, die Erfahrung einer persönlichen Begegnung mit Gott zu machen. Da fühlte ich eine tiefe Freude und einen Frieden, den ich vorher nicht gekannt hatte!

    Nachdem ich die persönliche Liebe Gottes zu mir entdeckt habe, hatte ich die Sehnsucht, mich in seinen Dienst zu stellen und im Gebet Zeit mit Ihm zu verbringen. Unter anderem suchte ich Ihn durch die Mithilfe in der Organisation von Weltjugendtagen für die Deutschschweiz. Das Klavier spielen in einer Lobpreisband zusammen mit anderen Jugendlichen machte mir grosse Freude.

    Während dem Studium beschäftigte mich folgende Frage immer wieder: „Bin ich berufen, eine Familie zu gründen und in einer Pfarrei zu arbeiten oder zum geweihten Leben?“ Ich schätzte die Schönheit der Ehe und liebte Kinder sehr. Aber die Anziehung zum geweihten Leben war stärker. Deshalb bat ich den Herrn, mir durch konkrete Zeichen ein Licht zu schenken.
    Um das alltägliche Leben in einem Kloster besser kennen zu lernen, wohnte ich ein Jahr bei den Schwestern „Figlie della Croce“ in Rom. Berührt vom Wort Gottes und vom Zeugnis der Schwestern wurde der Wunsch, mich dem Herrn zu weihen, immer grösser. Aber in welcher Gemeinschaft? Ich besuchte mehrere in Rom, aber es gab so viele… in allen Arten und Farben! Wie weiter? Mein geistlicher Begleiter riet mir, alle Elemente, die mir im Leben und im Gebet wichtig sind, zu notieren. Zu meiner grossen Überraschung realisierte ich danach, dass meine Liste dem Charisma der Gemeinschaft der Seligpreisungen entsprach: die Schönheit der Liturgie, die tägliche eucharistische Anbetung, das geschwisterliche Gemeinschaftsleben unter Schwestern, Brüdern und Laienmitgliedern, und die Treue zur Universalkirche!

    Heute, mit 32 Jahren, bin ich Schwester in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in der Schweiz und durfte am 8. Dezember 2018 die ewigen Gelübde ablegen. Ich bin sehr glücklich, dem Herrn ganz zu gehören. In Zug sind wir um die fünfzehn Brüder, Schwestern und Laien. Eines der grossen Apostolate des Hauses ist die Jugendarbeit, in die ich auch involviert bin. Unsere erste Mission ist aber das Gebet.

    Voll Vertrauen lege ich die Zukunft in die Hände des Herrn. Er ist so gut! Bis jetzt hat er alle meine Erwartungen übertroffen. Jeder Tag bietet die Gelegenheit, seine zärtliche Liebe in den kleinen Details des Alltags zu entdecken.

    Das Leben mit Ihm lohnt sich!

    Sr. Claudia vom Lamm Gottes

    Zeugnis von

    Sr. Claudia

    Mein Name ist Sr. Claudia vom Lamm Gottes. Ich bin in der Nähe von St. Gallen in der Schweiz aufgewachsen. Vor dem Eintritt im Jahr 2010 in die Gemeinschaft der Seligpreisungen in Zug habe ich Theologie studiert.

    Mit siebzehn Jahren hatte ich das Glück, die Erfahrung einer persönlichen Begegnung mit Gott zu machen. Da fühlte ich eine tiefe Freude und einen Frieden, den ich vorher nicht gekannt hatte!

    Nachdem ich die persönliche Liebe Gottes zu mir entdeckt habe, hatte ich die Sehnsucht, mich in seinen Dienst zu stellen und im Gebet Zeit mit Ihm zu verbringen. Unter anderem suchte ich Ihn durch die Mithilfe in der Organisation von Weltjugendtagen für die Deutschschweiz. Das Klavier spielen in einer Lobpreisband zusammen mit anderen Jugendlichen machte mir grosse Freude.

    Während dem Studium beschäftigte mich folgende Frage immer wieder: „Bin ich berufen, eine Familie zu gründen und in einer Pfarrei zu arbeiten oder zum geweihten Leben?“ Ich schätzte die Schönheit der Ehe und liebte Kinder sehr. Aber die Anziehung zum geweihten Leben war stärker. Deshalb bat ich den Herrn, mir durch konkrete Zeichen ein Licht zu schenken.
    Um das alltägliche Leben in einem Kloster besser kennen zu lernen, wohnte ich ein Jahr bei den Schwestern „Figlie della Croce“ in Rom. Berührt vom Wort Gottes und vom Zeugnis der Schwestern wurde der Wunsch, mich dem Herrn zu weihen, immer grösser. Aber in welcher Gemeinschaft? Ich besuchte mehrere in Rom, aber es gab so viele… in allen Arten und Farben! Wie weiter? Mein geistlicher Begleiter riet mir, alle Elemente, die mir im Leben und im Gebet wichtig sind, zu notieren. Zu meiner grossen Überraschung realisierte ich danach, dass meine Liste dem Charisma der Gemeinschaft der Seligpreisungen entsprach: die Schönheit der Liturgie, die tägliche eucharistische Anbetung, das geschwisterliche Gemeinschaftsleben unter Schwestern, Brüdern und Laienmitgliedern, und die Treue zur Universalkirche!

    Heute, mit 32 Jahren, bin ich Schwester in der Gemeinschaft der Seligpreisungen in der Schweiz und durfte am 8. Dezember 2018 die ewigen Gelübde ablegen. Ich bin sehr glücklich, dem Herrn ganz zu gehören. In Zug sind wir um die fünfzehn Brüder, Schwestern und Laien. Eines der grossen Apostolate des Hauses ist die Jugendarbeit, in die ich auch involviert bin. Unsere erste Mission ist aber das Gebet.

    Voll Vertrauen lege ich die Zukunft in die Hände des Herrn. Er ist so gut! Bis jetzt hat er alle meine Erwartungen übertroffen. Jeder Tag bietet die Gelegenheit, seine zärtliche Liebe in den kleinen Details des Alltags zu entdecken.

    Das Leben mit Ihm lohnt sich!

    Sr. Claudia vom Lamm Gottes

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