DIE FAMILIE DER SELIGPREISUNGEN

Die Gemeinschaft der Seligpreisungen besteht aus drei Zweigen:

  • eines männlichen Zweiges des geweihten Lebens
  • eines weiblichen Zweiges des geweihten Lebens
  • ein Zweig von Laienmitgliedern, verheiratet oder ledig

Die Gemeinschaft erweitert sich auch mit „BÜNDNISMITGLIEDER“, um die Familie der Seligpreisungen zu bilden.

GEWEIHTE

BRÜDER UND PRIESTER

GEWEIHTE

SCHWESTERN

LAIEN

VERHEIRATET UND EHELOS LEBEND

DIE FREUNDE DES LAMMES

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    “Votre don sera reçu par la Fondation pour le Clergé, en faveur de la Communauté des Béatitudes et les données recueillies sur le formulaire de don serviront aux communications de la Communauté des Béatitudes et de la Fondation pour le Clergé.”

    BÜNDNISMITGLIEDER

    Il existe aussi des réalités d’alliance de la Communauté des Béatitudes. Parmi elles, en France, les Fraternités Saint Camille de Lellis sont des lieux d’accueil et d’écoute. Les membres des Fraternités ont ressenti une vocation particulière d’accompagnement et de prière et se sont formés à cela, en lien avec la Communauté des Béatitudes. Ils proposent à des personnes en difficulté un accompagnement et une écoute de compassion.

    BÜNDNISMITGLIEDER

    Il existe aussi des réalités d’alliance de la Communauté des Béatitudes. Parmi elles, en France, les Fraternités Saint Camille de Lellis sont des lieux d’accueil et d’écoute. Les membres des Fraternités ont ressenti une vocation particulière d’accompagnement et de prière et se sont formés à cela, en lien avec la Communauté des Béatitudes. Ils proposent à des personnes en difficulté un accompagnement et une écoute de compassion.

    zeugnis von

    Br. Jean-Paul von Christus dem Erlöser

    Br. Jean-Paul wurde am 26. Juni 2021 in Libreville (Gabun) zum Priester geweiht. Als ausgebildeter Arzt spürte Br. Jean-Paul den Ruf Christi, Arzt der Seelen zu werden… Derzeit ist er in unserem Haus in Zug in der Deutschschweiz im Einsatz und gibt uns in einem Video Zeugnis von seiner Berufung.

    zeugnis von

    Br. Jean-Paul von Christus dem Erlöser

    Br. Jean-Paul wurde am 26. Juni 2021 in Libreville (Gabun) zum Priester geweiht. Als ausgebildeter Arzt spürte Br. Jean-Paul den Ruf Christi, Arzt der Seelen zu werden… Derzeit ist er in unserem Haus in Zug in der Deutschschweiz im Einsatz und gibt uns in einem Video Zeugnis von seiner Berufung.

    Zeugnis von

    Jaime und Laurence

    Wir sind verheiratet und haben drei Kinder, die zwischen 9 und 15 Jahre alt sind. Wir haben französische, italienische und spanische Wurzeln. Im Moment sind wir in Mission auf der Insel Reunion. Wir sind 1995 und 1996 jeder alleinstehend in die Gemeinschaft eingetreten, wo wir uns kennen gelernt, verlobt und schliesslich geheiratet haben.

    Im Jahr 2002 haben wir entschieden eine Zeit ausserhalb der Gemeinschaft zu nehmen, um unsere Familie als zu konstruieren und nach dreizehn Jahren sind wir zurück gekommen. Heute sind die Strukturen des Gemeinschaftsleben an unser Familienleben angepasst und das ermöglicht uns ganz dem Herrn zu dienen. Unser Haus ist nur 7 Minuten zu Fuß vom Haus der Brüder entfernt. Diese örtliche Nähe ist für uns wesentlich und ermöglicht uns flexibel, angepasst an die aktuelle Situation unserer Familie, an den Gebetszeiten und anderen Gemeinschaftszeiten teilzunehmen. Das Foyer der Gemeinschaft ist für uns wirklich der zentrale Ort des gemeinsamen Gebetes, des Austausches und der gemeinsamen Mission. Die communio der Lebensstände dieser Welt von heute und morgen zu bringen ist eine wirkliche Herausforderung, um zu evangelisieren und die „Gute Nachricht“ von Christus zu verkünden.

    Wir arbeiten als Spanischlehrer (Jaime) und in der Ausbildung und Beratung  im Bereich der Kommunikation (Laurence). Unser Arbeitsleben erlaubt uns für den Unterhalt unserer Familie aufzukommen, aber wir verstehen es auch als eine Mission, die uns erlaubt unseren Glauben durch einfache Gesten, Handlungen und Worte zu bezeugen.

    Das Leben mit dem Herrn ist ein unglaubliches Abenteuer.

    Zeugnis von

    Jaime und Laurence

    Wir sind verheiratet und haben drei Kinder, die zwischen 9 und 15 Jahre alt sind. Wir haben französische, italienische und spanische Wurzeln. Im Moment sind wir in Mission auf der Insel Reunion. Wir sind 1995 und 1996 jeder alleinstehend in die Gemeinschaft eingetreten, wo wir uns kennen gelernt, verlobt und schliesslich geheiratet haben.

    Im Jahr 2002 haben wir entschieden eine Zeit ausserhalb der Gemeinschaft zu nehmen, um unsere Familie als zu konstruieren und nach dreizehn Jahren sind wir zurück gekommen. Heute sind die Strukturen des Gemeinschaftsleben an unser Familienleben angepasst und das ermöglicht uns ganz dem Herrn zu dienen. Unser Haus ist nur 7 Minuten zu Fuß vom Haus der Brüder entfernt. Diese örtliche Nähe ist für uns wesentlich und ermöglicht uns flexibel, angepasst an die aktuelle Situation unserer Familie, an den Gebetszeiten und anderen Gemeinschaftszeiten teilzunehmen. Das Foyer der Gemeinschaft ist für uns wirklich der zentrale Ort des gemeinsamen Gebetes, des Austausches und der gemeinsamen Mission. Die communio der Lebensstände dieser Welt von heute und morgen zu bringen ist eine wirkliche Herausforderung, um zu evangelisieren und die „Gute Nachricht“ von Christus zu verkünden.

    Wir arbeiten als Spanischlehrer (Jaime) und in der Ausbildung und Beratung  im Bereich der Kommunikation (Laurence). Unser Arbeitsleben erlaubt uns für den Unterhalt unserer Familie aufzukommen, aber wir verstehen es auch als eine Mission, die uns erlaubt unseren Glauben durch einfache Gesten, Handlungen und Worte zu bezeugen.

    Das Leben mit dem Herrn ist ein unglaubliches Abenteuer.

    Zeugnis von

    Sr. Eva von Jesus

    Ich bin Österreicherin und nun schon seit 22 Jahren in der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Bevor ich dem Ruf Jesu gefolgt bin, habe ich Jura studiert, um die Diplomatenschule zu machen.

    Der Herr hat sich gut meiner Liebe zu den verschiedenen Ländern und Kulturen bedient, um aus mir seine Botschafterin zu machen… heute in Peru, wo ich seine Liebe als Missionarin verkünde. Wie ist es dazu gekommen? Mein Weg zum geweihten Leben hat mit einer Messe begonnen, die von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Lisieux gefeiert wurde. Ich war berührt von der Schönheit der Liturgie, der Freude der Geweihten, die vor Gott sangen und tanzten.

    Sofort habe ich gewusst, dass Jesus mich auch einlädt an dieser Freude teilzuhaben.  Eine der Schwestern hat mir einen Flyer über die Mission der Gemeinschaft in Peru gegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort war um eine missionarische Erfahrung zu machen. Dort hat mein Abenteuer mit Jesus angefangen. Nach einer Erfahrung als Freiwillige, habe ich entschieden in die Gemeinschaft in Peru einzutreten. Nach verschieden Aufenthalten in verschiedenen Ländern, immer im Dienst der Evangelisation, bin ich nun zurück in Peru.

    Ich kann nur über die Treue Gottes staunen, seine Liebe die mich trägt und die Freude mein Leben Jesus gegeben zu haben. Ich kann jeden Tag die Wunder sehen, die Gott im Leben der Armen wirkt, die zu ihm schreien.

    Jesus ist gegenwärtig: Er tröstet die Trauernden, Er macht die Schwachen stark, Er heilt die gebrochenen Herzen, Er gibt Hoffnung, wo Entmutigung herrscht. Meine Freude ist es sein kleines Instrument zu sein, Zeugnis zu geben von seiner Barmherzigkeit und von der Freude mein Leben Jesus geschenkt zu haben.

    Sr. Eva vom Jesus

    Zeugnis von

    Sr. Eva von Jesus

    Ich bin Österreicherin und nun schon seit 22 Jahren in der Gemeinschaft der Seligpreisungen. Bevor ich dem Ruf Jesu gefolgt bin, habe ich Jura studiert, um die Diplomatenschule zu machen.

    Der Herr hat sich gut meiner Liebe zu den verschiedenen Ländern und Kulturen bedient, um aus mir seine Botschafterin zu machen… heute in Peru, wo ich seine Liebe als Missionarin verkünde. Wie ist es dazu gekommen? Mein Weg zum geweihten Leben hat mit einer Messe begonnen, die von der Gemeinschaft der Seligpreisungen in Lisieux gefeiert wurde. Ich war berührt von der Schönheit der Liturgie, der Freude der Geweihten, die vor Gott sangen und tanzten.

    Sofort habe ich gewusst, dass Jesus mich auch einlädt an dieser Freude teilzuhaben.  Eine der Schwestern hat mir einen Flyer über die Mission der Gemeinschaft in Peru gegeben. Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einiger Zeit auf der Suche nach einem Ort war um eine missionarische Erfahrung zu machen. Dort hat mein Abenteuer mit Jesus angefangen. Nach einer Erfahrung als Freiwillige, habe ich entschieden in die Gemeinschaft in Peru einzutreten. Nach verschieden Aufenthalten in verschiedenen Ländern, immer im Dienst der Evangelisation, bin ich nun zurück in Peru.

    Ich kann nur über die Treue Gottes staunen, seine Liebe die mich trägt und die Freude mein Leben Jesus gegeben zu haben. Ich kann jeden Tag die Wunder sehen, die Gott im Leben der Armen wirkt, die zu ihm schreien.

    Jesus ist gegenwärtig: Er tröstet die Trauernden, Er macht die Schwachen stark, Er heilt die gebrochenen Herzen, Er gibt Hoffnung, wo Entmutigung herrscht. Meine Freude ist es sein kleines Instrument zu sein, Zeugnis zu geben von seiner Barmherzigkeit und von der Freude mein Leben Jesus geschenkt zu haben.

    Sr. Eva vom Jesus

    ZEUGNIS VON

    Bruder Nathanael

    Ich komme aus Paris und trat der Gemeinschaft im Alter von 24 Jahren bei, nachdem ich einen Magister in Philosophie und ein Studium der Finanzwissenschaften abgeschlossen hatte.

    Ich erinnere mich an meinen ersten Ruf, der auf mein siebtes Lebensjahr zurückgeht. Damals war es ein Ruf zum geweihten Leben. Ohne sie zu kennen, hatte ich mir wirklich das Zitat des Pfarrers von Ars zu eigen gemacht: „Es gibt kein größeres Glück auf Erden, als Gott zu lieben und zu wissen, dass er uns liebt“. Dieser Wunsch nach dem größten Glück in der Weihe ist immer tief in meinem Herzen geblieben, auch als ich später an die Ehe dachte.

    Wie selbstverständlich habe ich mit 24 Jahren alles verlassen, um diesem Ruf zu folgen: Familie, Land, Kultur, Freunde und Freundin, Arbeit. Ich kehrte zur Gemeinschaft der Seligpreisungen in … der Elfenbeinküste zurück, in einer katholischen Mission. Dort entstand mein Ruf zum Priestertum, als ich sah, wie sehr die Menschen „die Sakramente brauchten“.

    Seitdem bin ich viel gereist: sechs Jahre in Afrika (Elfenbeinküste, Ruanda, Gabun), Israel, Rom, Toulouse, Denver in Colorado… Und ja, die vier Kontinente! Das ist einer der Aspekte der Gemeinschaft, der mir am besten gefällt: die Internationalität. Die Gemeinschaft hat mir die Möglichkeit gegeben, dem Volk Gottes in seiner Universalität zu begegnen und ihm in Wahrheit und in der Tiefe zu begegnen. Als Bruder und als Priester teilt man das Innerste des Lebens der Menschen: ihre Freuden, ihre Nöte etc. Man ist in den glücklichsten Momenten ihres Lebens (Hochzeiten, Geburten usw.) ebenso präsent wie in den schwersten (Tod…). Was für eine Gnade und was für ein Reichtum!

    Ich kann bezeugen, dass der Herr die Wahrheit sagt, wenn er denjenigen, die alles verlassen haben, um ihm zu folgen, das Hundertfache an Brüdern, Schwestern, Häusern … verspricht. Er hat mich weit über das hinaus erfüllt, was ich mir je erträumt hätte. Nach elf Jahren in Denver, Colorado, kehre ich dieses Jahr nach Frankreich zurück, um einen neuen Dienst zu übernehmen: die Leitung unseres Hauses und unserer Gemeinde in Maisons Alfort in Paris. Nach so vielen Jahren im Ausland komme ich zurück, um „meinem“ Volk zu dienen, das es so sehr braucht.

    Erkennst du eine Berufung? Dann möchte ich dir einfach sagen: Wenn du getauft bist, höre auf dein Herz und nicht auf deine Ängste. Gehe in tiefes Wasser, Er wird treu sein.

    Bruder Nathanael

    ZEUGNIS VON

    Bruder Nathanael

    Ich komme aus Paris und trat der Gemeinschaft im Alter von 24 Jahren bei, nachdem ich einen Magister in Philosophie und ein Studium der Finanzwissenschaften abgeschlossen hatte.

    Ich erinnere mich an meinen ersten Ruf, der auf mein siebtes Lebensjahr zurückgeht. Damals war es ein Ruf zum geweihten Leben. Ohne sie zu kennen, hatte ich mir wirklich das Zitat des Pfarrers von Ars zu eigen gemacht: „Es gibt kein größeres Glück auf Erden, als Gott zu lieben und zu wissen, dass er uns liebt“. Dieser Wunsch nach dem größten Glück in der Weihe ist immer tief in meinem Herzen geblieben, auch als ich später an die Ehe dachte.

    Wie selbstverständlich habe ich mit 24 Jahren alles verlassen, um diesem Ruf zu folgen: Familie, Land, Kultur, Freunde und Freundin, Arbeit. Ich kehrte zur Gemeinschaft der Seligpreisungen in … der Elfenbeinküste zurück, in einer katholischen Mission. Dort entstand mein Ruf zum Priestertum, als ich sah, wie sehr die Menschen „die Sakramente brauchten“.

    Seitdem bin ich viel gereist: sechs Jahre in Afrika (Elfenbeinküste, Ruanda, Gabun), Israel, Rom, Toulouse, Denver in Colorado… Und ja, die vier Kontinente! Das ist einer der Aspekte der Gemeinschaft, der mir am besten gefällt: die Internationalität. Die Gemeinschaft hat mir die Möglichkeit gegeben, dem Volk Gottes in seiner Universalität zu begegnen und ihm in Wahrheit und in der Tiefe zu begegnen. Als Bruder und als Priester teilt man das Innerste des Lebens der Menschen: ihre Freuden, ihre Nöte etc. Man ist in den glücklichsten Momenten ihres Lebens (Hochzeiten, Geburten usw.) ebenso präsent wie in den schwersten (Tod…). Was für eine Gnade und was für ein Reichtum!

    Ich kann bezeugen, dass der Herr die Wahrheit sagt, wenn er denjenigen, die alles verlassen haben, um ihm zu folgen, das Hundertfache an Brüdern, Schwestern, Häusern … verspricht. Er hat mich weit über das hinaus erfüllt, was ich mir je erträumt hätte. Nach elf Jahren in Denver, Colorado, kehre ich dieses Jahr nach Frankreich zurück, um einen neuen Dienst zu übernehmen: die Leitung unseres Hauses und unserer Gemeinde in Maisons Alfort in Paris. Nach so vielen Jahren im Ausland komme ich zurück, um „meinem“ Volk zu dienen, das es so sehr braucht.

    Erkennst du eine Berufung? Dann möchte ich dir einfach sagen: Wenn du getauft bist, höre auf dein Herz und nicht auf deine Ängste. Gehe in tiefes Wasser, Er wird treu sein.

    Bruder Nathanael

    zeugnis von

    Valérie

    Ich stamme aus Paris und kam vor etwa zwanzig Jahren in die Gemeinschaft. Ich schloss gerade mein Studium der modernen Literatur und Geschichte an der Sorbonne ab.

    Ich hatte alles, um glücklich zu sein, aber ich suchte verzweifelt nach einem Sinn in meinem Leben. Ich hatte nur das Wichtigste vergessen: Gott.

    Die Heilige Jungfrau kam, um mich in all meinen Sackgassen abzuholen, und begann, mich Schritt für Schritt zurück zur Kirche zu führen und mir zu ermöglichen, die Gemeinschaft zu entdecken. Als ich mich im Sommer 1997 für ein Jugendlager im Libanon anmeldete, war dies eine entscheidende Erfahrung, der bald ein Nazareth-Jahr folgte (eine Zeit für Gott, die jungen Menschen angeboten wird, um ihre Berufung zu erkennen).

    Ich spürte deutlich einen Ruf zu den Seligpreisungen, denn da ich mich in der Schule des Karmel nach der Vereinigung mit Gott sehnte, war ich sehr von der marianischen Spiritualität und der Schönheit der Liturgie angezogen. Dort entdeckte ich die Freude am brüderlichen Leben und die Aufnahme der Armen, ein einfaches und nüchternes Leben als Heilmittel gegen den Materialismus, das alles durch das liturgische Gebet und die eucharistische Anbetung zusammengehalten wurde. Kurzum, alles erschien mir vertraut und anziehend. Mir wurde schnell klar, dass ich nach zwei Jahren der Suche endlich meine spirituelle Familie gefunden hatte.

    Heute lebe ich meine gemeinschaftliche Berufung innerhalb des Laienzweiges, indem ich ein Gelübde der Ehelosigkeit für das Königreich abgelegt habe. Dieser Ruf ermöglicht es mir, meine Weihe zu leben und in einem diskreten Zeugnis voll und ganz Braut Christi zu sein, während ich gleichzeitig einen Beruf ausübe, den ich liebe.

    Ich arbeite nämlich beim Verlag Editions des Béatitudes in Nouan-le-Fuzelier. Ein wahrhaft providentielles Geschenk, denn am Ende meines Literaturstudiums hatte ich mich gerade für das Verlagswesen entschieden … Der Herr hat mir das wieder geschenkt, nachdem er mich aufgefordert hatte, alles zu verlassen, um ihm zu folgen. Es ist eine große Freude, das gesamte Gemeinschaftsleben zu leben und gleichzeitig vor Ort einen maßgeschneiderten Beruf ausüben zu können! Diese Arbeit bietet mir auch die Möglichkeit, an einer Evangelisierungsarbeit über das Medium Buch teilzunehmen, die mich schon immer begeistert hat.

    Und schließlich noch etwas, das mir sehr am Herzen liegt: die Musik und das Singen im Besonderen. Ich habe die Freude, zum Team der Sänger zu gehören, um die Gottesdienste und Messen im Dienste der Gemeinschaft und der Exerzitienbesucher, die sie besuchen, zu gestalten. Anderen durch die Musik beim Beten zu helfen, ist so schön!

    Mein ganzer Weg könnte in einem Satz zusammengefasst werden: „Nähert euch ihm, dann wird er sich euch nähern.“ (Jak 4,8) Durch das Herz Marias konnte ich in die Intimität des Herzens Jesu eintreten. Deo gratias!

    Valerie

    zeugnis von

    Valérie

    Ich stamme aus Paris und kam vor etwa zwanzig Jahren in die Gemeinschaft. Ich schloss gerade mein Studium der modernen Literatur und Geschichte an der Sorbonne ab.

    Ich hatte alles, um glücklich zu sein, aber ich suchte verzweifelt nach einem Sinn in meinem Leben. Ich hatte nur das Wichtigste vergessen: Gott.

    Die Heilige Jungfrau kam, um mich in all meinen Sackgassen abzuholen, und begann, mich Schritt für Schritt zurück zur Kirche zu führen und mir zu ermöglichen, die Gemeinschaft zu entdecken. Als ich mich im Sommer 1997 für ein Jugendlager im Libanon anmeldete, war dies eine entscheidende Erfahrung, der bald ein Nazareth-Jahr folgte (eine Zeit für Gott, die jungen Menschen angeboten wird, um ihre Berufung zu erkennen).

    Ich spürte deutlich einen Ruf zu den Seligpreisungen, denn da ich mich in der Schule des Karmel nach der Vereinigung mit Gott sehnte, war ich sehr von der marianischen Spiritualität und der Schönheit der Liturgie angezogen. Dort entdeckte ich die Freude am brüderlichen Leben und die Aufnahme der Armen, ein einfaches und nüchternes Leben als Heilmittel gegen den Materialismus, das alles durch das liturgische Gebet und die eucharistische Anbetung zusammengehalten wurde. Kurzum, alles erschien mir vertraut und anziehend. Mir wurde schnell klar, dass ich nach zwei Jahren der Suche endlich meine spirituelle Familie gefunden hatte.

    Heute lebe ich meine gemeinschaftliche Berufung innerhalb des Laienzweiges, indem ich ein Gelübde der Ehelosigkeit für das Königreich abgelegt habe. Dieser Ruf ermöglicht es mir, meine Weihe zu leben und in einem diskreten Zeugnis voll und ganz Braut Christi zu sein, während ich gleichzeitig einen Be